1. iPhone-Preisreduzierungen verpuffen: Apples Talfahrt in China hält an

    Die Anzeichen sind unverkennbar: Apple hat ein China-Problem. Der Kultkonzern aus Cupertino hat in seinem einst zweitwichtigsten Absatzmarkt im Schlussquartal des vergangenen Jahres dramatisch an Boden verloren. Wie die Investmentbank Rosenblatt in einer neuen Kurzstudie festgestellt hat, halten die Probleme im neuen Jahr an. Die Preissenkungen zum chinesischen Neujahrsfest sind offenbar schnell wieder verpufft.

  2. Viraler Werbehit: So amüsant bewirbt Apple im „Big Little Lies“-Stil den Tiefenkontrolle-Modus im iPhone

    Es ist kein besonders neues Argument für das iPhone, doch was Apple aus dem Bokeh-Modus in seinem neuen Werbespot macht, ist hollywoodreif. In dem nur 30 Sekunden langen Clip „Bokeh’d“ zeigt Apple auf amüsante Weise, was passiert, wenn junge Mütter im Porträtmodus fotografieren und dabei Opfer der Tiefen(un)schärfe werden. Ergebnis: Apple ist mit der emotional aufgeladenen Werbung ein echter Homerun gelungen: Das Video wurde in gerade mal drei Tagen über 19 Millionen Mal gesehen.

  3. iPhone-Krise: Staranalyst sieht für Apple im zweiten Halbjahr Licht am Ende des Tunnels

    Es waren brutale Monate für den einst wertvollsten Konzern der Welt, der inzwischen nur noch auf den vierten Rang nach Unternehmenswert abgestürzt ist: Apple spürt den konjunkturellen Abschwung überproportional, weil das wichtigste Produkt der Unternehmensgeschichte schwächelt. Staranalyst Ming-Chi Kuo sieht nun aber zumindest Licht am Ende des Tunnels: Im zweiten Halbjahr könnten sich die Absätze zumindest stabilisieren, mutmaßt Kuo – allerdings auf dann deutlich ermäßigtem Niveau.

  4. Apple vor den Quartalszahlen: Nach dem iPhone-Schock kommt das Service-Zittern

    Am Dienstag ist es wieder so weit: Der ehemals wertvollste Konzern der Welt meldet die Geschäftszahlen für das abgelaufene Quartal, die in Grundzügen nach der Umsatzwarnung bekannt sind. Das eigentliche Augenmerk richtet sich dementsprechend bereits auf das laufende Quartal und die Frage, wie massiv die iPhone-Absätze diesmal einbrechen dürften. Auch um Apples Hoffnungsträger, die Servicesparte, ranken sich inzwischen neue Sorgen…

  5. Übernächste iPhone-Generation: Apple dürfte ab 2020 künftig nur noch OLED-Displays verbauen

    Nach dem iPhone ist vor dem iPhone. So reserviert die jüngsten Modelle aufgenommen worden sind, so absehbar erscheint doch, dass Apple erst Ende 2020 mit generalüberholten Flaggschiffen aufwarten dürfte. Wie das Wall Street Journal berichtet, plant der iKonzern offenbar, bei der übernächsten iPhone-Generation gänzlich auf das LCD-Display zu verzichten, das aktuell noch beim iPhone XR, iPhone 8 und iPhone 7 verbaut wird. Apples LCD-Zulieferer spüren den Wechselschmerz bereits jetzt.

  6. Batterieaustauschprogramm: Apple-Kunden wechselten Akkus in 11 Millionen iPhones – statt neue Modelle zu kaufen

    Es klang nach einer faulen Ausrede: Apple-Chef Tim Cook bemühte das seit Anfang 2018 laufende Batterieaustauschprogramm als Argument für die Absatzschwäche der neuen iPhones. Licht ins Dunkel des Akku-Wechsels brachte nun der gut vernetzte Apple-Blogger John Gruber („Daring Fireball“). Wie Gruber berichtet, habe Tim Cook in einer Versammlung vor Mitarbeitern die Anzahl der ausgetauschten Akkus auf 11 Millionen beziffert – das Zehnfache der Vorjahre.

  7. Die nächsten iPhones: Apple bleibt offenbar bei drei neuen Modellen – inklusive iPhone XR-Nachfolger

    Nach der schwachen Aufnahme der jüngsten iPhone-Modelle hat das Warten auf die nächste Generation begonnen – tatsächlich in acht Monaten dürfte es schon wieder so weit sein. Apple-Fans sollten sich allerdings keine großen Hoffnungen auf eine Generalüberholung machen: Wie bei Folgegenerationen üblich, dürften eher marginale Neuerungen unter der Oberfläche auf dem Programm stehen. Wie das Wall Street Journal berichtet, dürfte Apple an der Drei-Modell-Strategie festhalten – und auf ein neues Kamerasystem setzen.

  8. „Rasierer statt Rasierklingen“: Warum das Apple-Comeback wegen der iPhone-Flaute lange auf sich warten lassen dürfte

    Apple hat einen veritablen Fehlstart in 2019 hingelegt. Die happige Umsatzwarnung hat eine Zeitenwende eingeläutet: CEO Tim Cook versucht den Techpionier mit allen rhetorischen Kunstgriffen als Service- und sogar Gesundheitsunternehmen neu zu erfinden – doch die Rechnung geht noch lange nicht auf, wie CNBC-Marktkommentator James Cramer herausarbeitet.

  9. Weitere iPhone-Produktionskürzung um 10 Prozent: „Apple muss seine Preis-Hybris aufgeben“

    Der Trend zeigt gnadenlos nach unten: Die neuen iPhones werden von Apples Kundschaft so massiv verschmäht, dass der früher einmal wertvollste Konzern der Welt vergangene Woche die erste Umsatzwarnung seit 17 Jahren aussprechen musste. Nun fragen sich Analysten und Anleger, wie tief die iPhone-Produktion in der Folge tatsächlich weiter einbrechen wird. Während der japanische Asian Nikkei Review mit Verweis auf die Zuliefererkette von einer weiteren Kürzung um 10 Prozent spricht, hält Wedbush Preisnachlässe zur unerlässlich.

  10. „Unsere größte Leistung liegt im Gesundheitsbereich“: So versucht Apple-Chef Tim Cook den iPhone-Absturz kleinzureden

    Tim Cook befindet sich – wie selten in seiner siebenjährigen Amtszeit – in der Defensive. Um astronomische 450 Milliarden Dollar ist der Börsenwert in nur drei Monaten eingebrochen, weil die neuen iPhones deutlich unter den Erwartungen zurückgeblieben sind. Um das Vertrauen von Anlegern und Analysten zurückzugewinnen, versuchte der Apple-Chef beim Wall Street-Guru James Cramer im CNBC-Interview einen Befreiungsschlag zu landen.