1. Musk schließt Twitter-Insolvenz nicht aus

    Tech-Milliardär Elon Musk machte sich nach dem Kauf von Twitter forsch daran, den Online-Dienst umzukrempeln. Zwei Wochen später gibt es Ärger mit Fake-Accounts, einen Umsatzeinbruch, Abgänge in der Chefetage und eine scharfe Warnung der US-Verbraucherschutzbehörde.

  2. Boris Becker geht juristisch gegen „Bild“-Berichterstattung vor

    Der wegen Insolvenzbetrugs in Großbritannien verurteilte Boris Becker geht juristisch gegen die Berichterstattung der „Bild“ vor. Das berichtet „Übermedien“. Das Boulevardblatt habe „zahlreiche unwahre Tatsachenbehauptungen“ verbreitet und damit das Persönlichkeitsrecht seines Mandanten verletzt, so dessen Anwalt.

  3. The Weinstein Company hebt Verschwiegenheitsvereinbarung für Missbrauchsopfer auf – und meldet Insolvenz an

    Die Weinstein Company hebt die Geheimhaltungsvereinbarungen auf, die eingeführt wurden, um zu verhindern, dass Opfer und Zeugen über die sexuellen Übergriffe des Produzenten sprechen. Außerdem meldete das Unternehmen am gestrigen Montag Insolvenz an. Ein Investor interessiert sich zudem für die Weinstein Company.

  4. "Berlin ist, wenn die Airline pleite geht, bevor der Flughafen eröffnet wurde": So verspottet das Netz airberlin

    Am Dienstag hat airberlin Insolvenz angekündigt – alles andere als unerwartet. Die Bundesregierung hat Minuten nach der Eilmeldung über die Pleite einen Kredit über 150 Millionen Euro zugesagt, um die Fluglinie die nächsten drei Monate über Wasser zu halten. Während Wettbewerber wie Ryan Air ein abgekartetes Spiel wittern, reagieren Web-Nutzer mit Humor: Auf Twitter regnet es Spott und Häme.

  5. Trotz Mega-Verschuldung: Unister-Chef Wagner lehnte 900 Millionen Euro-Übernahmeangebot ab

    Neue Unister-Kapriole: Wie Süddeutschen Zeitung berichtet, hat der im Juli bei einem Flugzeugabsturz verstorbene Unister-Chef Thomas Wagner noch 2014 horrende Übernahme-Angebote von ProSiebenSat.1 und RTL ausgeschlagen. Grund: Er pokerte um mehr Geld. Zuletzt hatte Wagner verzweifelt versucht, von dubiosen „Geldgebern“ Kredite zu erhalten und war dabei um rund 10 Millionen Euro betrogen worden.

  6. Das irre Unister-Geschäftsmodell: 1.000 Mitarbeiter, aber nur 3.904 Euro auf dem Konto

    Der insolvente Leipziger Internetkonzern Unister ist offenbar schon länger pleite. Das geht aus einem Gutachten des Insolvenzverwalters an das Amtsgericht Leipzig hervor, aus dem Süddeutsche Zeitung, NDR und WDR zitieren. Darin schreibt Insolvenzverwalter Lucas Flöther, es sei „nicht auszuschließen, dass einzelne Gesellschaften des Unister-Konzerns bereits seit dem Jahr 2015 zahlungsunfähig sind“.

  7. Restrukturierung und Stellenabbau bei Unister: rund 100 Mitarbeiter betroffen

    Das insolvente Internetunternehmen Unister baut Stellen ab. Betroffen sind rund 100 Mitarbeiter über die gesamte Gruppe hinweg, wie Insolvenzverwalter Lucas Flöther am Mittwoch mitteilte. „Alle Mitarbeiter haben in den letzten Wochen enormen Einsatz für ihr Unternehmen gezeigt. Jetzt müssen einige von Ihnen letztlich die Konsequenzen für eine Entwicklung tragen, für die sie nichts können.“

  8. Verhandlung mit Investoren laufen weiter: Insolvenzverfahren über Unister Holding eröffnet

    Das Amtsgericht Leipzig hat das Insolvenzverfahren über die Unister Holding GmbH eröffnet. Das teilte der bisherige vorläufige Insolvenzverwalter Lucas Flöther am Freitag mit. Das Verfahren betreffe rund 75 Mitarbeiter. Flöther wurde auch zum regulären Insolvenzverwalter bestellt.

  9. „Enorme Nachfrage nach der Unister-Gruppe“: Insolvenzverwalter drückt bei Verkauf aufs Tempo

    Beim Verkauf des schwer angeschlagenen Leipziger Internet-Unternehmens Unister drückt der Insolvenzverwalter aufs Tempo. Bereits Ende September solle eine Veräußerung zumindest in Teilen erfolgen, sagte Anwalt Lucas Flöther der Deutschen Presse-Agentur. „Es gibt eine enorme Nachfrage nach der Unister-Gruppe sowie nach einzelnen Assets der Unister-Gruppe.“

  10. Unister: Insolvenzverwalter will laut WirtschaftsWoche „Verkaufsprozess bis Ende September abschließen“

    Von börsennews.de bis ab-in-den-Urlaub.de – nach dem Tod der Unister-Gründer Thomas Wagner und Oliver Schilling steht die insolvente Unternehmensgruppe Unister vor dem Verkauf. Dabei hofft Insolvenzverwalter Lucas Flöther auf einen raschen Erfolg: „Unser Ziel ist es, den Verkaufsprozess bis Ende September abzuschließen“, sagte er der WirtschaftsWoche.