1. Pulitzer-Preise für Panama Papers-Kollektiv und „beharrliche“ Trump-Berichte der Washington Post

    Im April 2016 sorgte die Enthüllung der Panama Papers weltweit für Schlagzeilen, ein Jahr später gibt es dafür jetzt den Pulitzer-Preis – die höchste Auszeichnung im amerikanischen Journalismus. Indirekt ist damit auch ein deutsches Medium, die Süddeutsche Zeitung, ausgezeichnet worden. Die Washington Post wurde für ihre „beharrliche Berichterstattung“ über Donald Trump prämiert.

  2. Nach Panama-Papers-Recherchen: Süddeutsche legt mit Bahamas-Leaks nach

    Die Süddeutsche Zeitung wird zu einer Art Steuerfahndung: Die Redaktion der Münchner Tageszeitung hat erneut geheime Daten zugespielt bekommen, die finanzielle und womöglich illegale Machenschaften von Prominenten aus Wirtschaft und Politik offenlegen. Dieses Mal handelt es sich um Briefkastenfirmen auf den Bahamas.

  3. Gegen die Kritik an den „Panama Papers“: „Jury aus selbsternannten Recherche-Nachvollziehern“ 

    Die unter Federführung der Süddeutschen Zeitung und dem internationalen Recherverbund ICIJ veröffentlichten Panama Papers sorgen weltweit für Schlagzeilen, ziehen aber auch Kritik auf sich. So wird u.a. kritisiert, dass es sich beim ICIJ und ein geschlossenes „Kartell“ aus Journalisten handle und dass der russische Präsident Wladimir Putin zu prominent ausgestellt wird, obwohl sein Name nicht in den „Panama Papers“ auftaucht. MEEDIA-Gastautor Hasso Mansfeld hält solche Kritik für unbegründet.

  4. Warum die New York Times so gut wie nicht über die „Panama Papers“ berichtete 

    Die „Panama Papers“ über Geschäfte mit Briefkastenfirmen in Steueroasen haben weltweit für Schlagzeilen gesorgt – vorerst aber nicht bei der renommierten New York Times (NYT). Viele Leser waren am Montag überrascht und fragten bei der Redaktion, warum das Thema auf der NYT-Homepage auch Stunden nach den Veröffentlichungen nicht auftauchte, obwohl die Zeitung sonst bei so vielen investigativen Recherchen mitmischt.