1. „Deutscher Trump“: Seehofer startet eigenen Twitter-Account, um sich gegen „Kampagne der Medien“ zu wehren

    Auf seinem ersten Wahlkampfauftritt nach der Sommerpause gestern Abend im bayerischen Töging kündigte Horst Seehofer an, ab Ende August einen eigenen Twitter-Account bespielen zu wollen. Dies sei Folge der „Diffamierung“, der er durch die Medien ausgesetzt sei, so der Politiker. Er müsse „jeden Tag“ Fake-News entgegentreten. Die Community in dem sozialen Netzwerk reagierte prompt: mit Sarkasmus.

  2. „Die schlechteste Masterarbeit seit langem“: So spöttisch korrigiert eine Twitter-Nutzerin Seehofers Masterplan

    Vier Wochen verspätet hat Innenminister Horst Seehofer gestern seinen „Masterplan“ vorgestellt. Er enthält 63 Punkte zur Steuerung und Begrenzung der Migration. Nicht nur in den Medien wird das Papier diskutiert. Auch das Netz nimmt den Masterplan sprichwörtlich auseinander. Eine Twitter-Nutzerin setzt sogar den Rotstift an.

  3. Wochenrückblick: Regatta-Rivalen – wie ein Ex-Spiegel-Chef den amtierenden Spiegel-Chef beim Segeln besiegte

    Ehrgeiz gilt als eine Tugend unter Top-Medienmachern. Beim zweiten Segel Media Cup in Hamburg hatte sich Spiegel-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer intensiv vorbereitet. Doch dann trat plötzlich sein früherer Chef als Konkurrent auf den Plan. Bei der Bild bekam Alfred Draxler ein Ständchen gesungen. Und „Tagesschau“-Chef Kai Gniffke hat mal wieder alles richtig gemacht. Die MEEDIA-Wochenrückblick-Kolumne.

  4. Medien-Woche: Lorenz Maroldt spricht über die Paid-Content-Pläne mit dem Tagesspiegel und Checkpoint

    Mit dem Podcast „Die Medien-Woche“ sind Stefan Winterbauer (MEEDIA) und Christian Meier (WELT) diesmal zu Gast bei Lorenz Maroldt in Berlin. Gemeinsam mit Stephan-Andreas Casdorff bildet er beim Tagesspiegel das aktuell am längsten amtierende Chefredakteurs-Duo bei einer deutschen Zeitung. Maroldt spricht über die lange Seehofer-Nacht, den harten Zeitungsmarkt Berlin, die Fußball-WM und er verrät einiges über die Paid-Content-Pläne mit dem Tagesspiegel und seinem Checkpoint-Newsletter.

  5. „Bis zur letzten Minute kostenlos zurücktreten“: So macht sich Sixt über CSU-Chef Horst Seehofer lustig

    Der Autovermieter Sixt kann eines besonders schnell und gut: aufmerksamkeitsstarke Anzeigen und Social-Media-Posts entwerfen. In der Vergangenheit hatten diese oft auch einen politischen Hintergrund. Dieses Mal im Visier: Horst Seehofers Wankelmütigkeit beim Zurücktreten. Auch andere Unternehmen gestalteten lustige Seehofer-Anzeigen.

  6. Soll er’s wirklich machen oder lässt er’s lieber sein? Warum das Netz Horst Seehofer als Fettes-Brot-Nachfolger sieht

    Horst Seehofer überlegt offenbar, als Konsequenz des Unionsstreits von seinen Ämtern als Bundesinnenminister und CSU-Vorsitzender zurückzutreten. So weit, so schlimm für die Bundesregierung. Eine neue „Aufgabe“ für Seehofer scheint derweil längst gefunden: Ein altes Keyboard-Foto hat sich zum Netzhit entwickelt und lässt den Noch-Minister Songs aus Rock, Pop und Hip-Hop völlig neu interpretieren.

  7. Beleidigte Weißwurst reloaded: Twitterer enthüllt, dass Seehofer schon unter Kanzler Kohl mit Rücktritt drohte

    Ein alter Historiker-Leitsatz lautet: Geschichte wiederholt sich nicht. Das entsprechende Journalisten-Motto sollte dagegen lauten: Nachrichten wiederholen sich schon. Auf diese Idee könnte man zumindest kommen, wenn man die “Tagesschauen” aus dem Jahr 1995 aus dem Archiv kramt. Bereits damals verknüpfte ein Bundesminister namens Horst Seehofer sein Amt mit der Umsetzung seiner Vorschläge.

  8. Die Probleme mit dem Echtzeit-Journalismus: Was Medien aus der CSU-Chaosnacht lernen können

    Die Nacht von Sonntag auf Montag war ein heißer Ritt für Medien und Politik. Eine nicht enden wollende CSU-Vorstandssitzung, ein Rücktritt, der dann doch keiner war. Interviews, eine Talkshow und zahllose Tweets, Kommentare und Live-Ticker. Am Ende taugte der Abend auch zu einer kleinen Bestandsaufnahme der aktuellen Probleme mit Echtzeit-Journalismus.

  9. Pressestimmen zum Rücktritts-Chaos der CSU: “So kindisch wie Seehofer hat sich noch kein deutscher Parteichef verhalten”

    Es war eine wilde Nacht. Erst galt CSU-Chef und Innenminister Horst Seehofer als von allen Ämtern zurückgetreten. Dann vielleicht doch nicht und am Ende verkündetet er schließlich selbst, dass er ein letztes Gespräch mit Angela Merkel führen will. Die meisten Kommentatoren sehen ihn aber jetzt schon als den Verlierer. Denn eine Versöhnung mit Merkel sei ausgeschlossen. Fast schon salomonisch meint die Bild immerhin: “Dieser Streit muss sein”.

  10. „Hörensagen-Journalismus“ oder Bevormundung? Die problematische Twitterei führender ARD-Journalistinnen

    Twitter ist eine Plattform, auf der sich besonders viele Politiker und Medienleute tummeln. Aber wie neutral oder persönlich dürfen oder sollen prominente Journalisten dort kommentieren? Einige Tweets von bekannten ARD-Journalistinnen zum Asylstreit der Union werfen diese Frage erneut auf.