1. „Data died tonight“: Wie die US-Wahl zum Fiasko für die Umfrage-Industrie wurde

    Donald Trump wird 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Der Ausgang dieser historischen Wahl überrascht, nicht zuletzt weil so ziemliche alle Umfragen keinen Zweifel daran ließen, dass Hillary Clinton ins weiße Haus einziehen würde. Doch Amerikas Meinungsforscher haben offensichtlich versagt und befeuern nach dem Brexit-Referendum erneut die Debatte über die Glaubwürdigkeit von Umfragen.

  2. US-Wahlnacht im Tacho-Ticker: Warum die Live-Prognosen der New York Times das Netz getäuscht haben

    Sekundengenaue Prognosen zur US-Wahl, ein nervöses Zittern – nicht nur der Tachonadeln, sondern auch der Nutzer: Der „Live Presidential Forecast“, das Live-Prognose-Tool der New York Times, hat viele in der langen Wahlnacht in seinen Bann gezogen. Kaum ein Motiv wurde in den sozialen Netzwerken häufiger geteilt. Dabei handelte es sich hier keineswegs um Live-Werte. Sondern um einen programmierten Effekt.

  3. Berlin druckt nach: B.Z. und Berliner Morgenpost bringen aktualisierte Wahl-Ausgaben an den Kiosk

    Besondere Lagen erfordern besondere Maßnahmen: Nach dem Wahl-Triumph von Donald Trump haben sowohl die B.Z. wie auch die Berliner Morgenpost reagiert und jeweils um kurz nach acht Uhr morgens noch einmal die Druckmaschinen angeschmissen. So sollen im Laufe des Vormittages aktualisierte Ausgaben der Hauptstadt-Zeitungen in die Auslagen der Berliner Kioske kommen.

  4. Verrückte Wahl: Donald Trump als US-Präsident ante Portas – und das Netz reagiert mit blankem Entsetzen

    Historische Wahlnacht in Washington: Entgegen allen Umfrage-Ergebnissen im Vorfeld steht Donald Trump vor einem sensationellen Sieg bei der US-Präsidentschaftswahl. Trump gelang nach einem verhaltenen Start ein bemerkenswertes Comeback mit Siegen in Florida, North Carolina und Ohio. Gewinnt Trump einen typisch demokratischen Bundesstaat wie Pennsylvania, Michigan oder Wisconsin, ist dem 70-Jährigen die Präsidentschaft nicht mehr zu nehmen. Das Netz reagiert auf Twitter geschockt, entgeistert und panisch.

  5. US-Wahlnacht im deutschen TV: Wie ARD, ZDF, RTL & Co. berichten

    Der Countdown läuft: Am frühen Mittwochmorgen wird feststehen, wer als Präsident ins Weiße Haus einzieht: die Demokratin Hillary Clinton oder der Republikaner Donald Trump. Die deutschen TV-Sender bereiten umfassende Vor- und Liveberichte dazu vor.

  6. „I am Hillary Clinton and I approve this message“ – die brillante letzte Ansprache der Kandidatin der Demokraten vor der US-Wahl

    Kurz vor der Wahl zum nächsten US-Präsidenten hat sich Hillary Clinton in einer Video-Botschaft ein letztes Mal direkt an die Bevölkerung der USA gewandt. Ihr Aufruf bei Facebook ist brillant getextet und produziert. Die Kandidatin der Demokraten gibt sich bescheiden, staatstragend und kämpferisch. Der Name ihres Widersachers Donald Trump fällt nicht, trotzdem bekommt er subtil eine ausgewischt.

  7. „Bitte nicht den Horror-Clown“: Die besten Titelseiten zur US-Wahl

    Am heutigen Dienstag stimmen die US-Amerikaner über den 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika ab. Natürlich ist die Wahl das beherrschende Medienthema, dem sich weltweit alle Tageszeitungen auf ihren Titelseiten widmen. Dabei zeigt sich, dass Donald Trump das Gesicht diese Wahl ist. So arbeiten sich die Deutschen vor allem an Trump ab: „Bitte nicht den Horror-Clown“ (Mopo) oder „Apocalypse Now“ (Welt kompakt). Die besten Cover des Tages im Überblick:

  8. Medienforscher über Social Media und Wahlkampf: „Lärmende Rhetorik im Netz für Demokratie brandgefährlich“

    In der heißen Phase der US-Wahlen war der Journalismusprofessor Stephan Weichert in New York. Sein Fazit: „Der US-Journalismus hat während des Wahlkampfes versagt.“ Im MEEDIA-Interview erklärt der Medienwissenschaftler, welche Gefahr von Social-Bots ausgeht, warum der Journalismus „ein Problem mit der Augenhöhe“ hat und warum die Newswelt an der Schwelle zu „einer postjournalistischen Ära“ steht.

  9. Kurz vor US-Wahl: Berater verordnen Trump angeblich ein Twitter-Verbot

    Donald Trumps Berater lassen ihn einem Medienbericht zufolge kurz vor der US-Wahl nicht mehr twittern – und Präsident Barack Obama hat sich prompt darüber lustig gemacht. „Sie hatten so wenig Vertrauen in seine Selbstbeherrschung, dass sie gesagt haben: Wir nehmen dir jetzt einfach Twitter weg“, sagte Obama bei einem Wahlkampfauftritt zur Unterstützung seiner demokratischen Parteikollegin Hillary Clinton am Sonntag (Ortszeit) in Florida.

  10. Persönlichkeits-Coach Gálvez: Warum wir Obama lieben und was Trump und Clinton fehlt

    Der erbitterte und zuweilen skurrile Schlagabtausch zwischen Hillary Clinton und Donald Trump wird in die US-Wahlkampfgeschichte eingehen. Wenige Tage vor dem Votum hat Persönlichkeits-Coach Christian Gàlvez die Außenwirkung der Bewerber analysiert. Ernüchterndes Fazit: Sowohl Demokraten wie Republikaner haben auf den falschen Kandidaten gesetzt – und Amerika wird sich nach Obama zurücksehnen.