1. Streit um Meinungsfreiheit: Roland Tichy scheitert mit Klage gegen Claudia Roth

    Der Journalist und Publizist Roland Tichy („Tichys Einblick“) hat einen Rechtsstreit mit Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth (Grüne) verloren. Laut einer Entscheidung des Landgerichts Stuttgart darf die Politikerin weiterhin die Meinung vertreten, dass das Geschäftsmodell „neurechter Plattformen“ auf Falschbehauptungen beruhe.

  2. Winterbauers Woche: Treffen sich ein Grünen-Spitzenpolitiker und eine prominente Seenotretter-Kapitänin im ZDF … again!

    Beim ZDF gaben sich diese Woche Grünen-Spitzenpolitiker und prominente Seenotretter-Kapitäninnen die Klinke in die Hand. In Medien-Studien ist die Medien-Welt noch in Ordnung. Ein Klatschblatt macht eine Reporterin zum Fan und Claus Kleber wollte, dass sich Boris Johnson selbst zum Idioten erklärt. Die MEEDIA-Wochenrückblick-Kolumne.

  3. Henryk M. Broder als Holocaust-Verharmloser? Facebook kassiert Einstweilige Verfügung bei absurdem Streit um Meinungsfreiheit

    Facebook hat sich einmal mehr eine Watsche von einem deutschen Gericht in Sachen Meinungsfreiheit abgeholt. Das Landgericht Stuttgart hat am heutigen Montag eine Einstweilige Verfügung erlassen, laut der das soziale Netzwerk einen Video-Ausschnitt aus der ARD-Reihe „Entweder Broder – Die Deutschland-Safari“ nicht löschen darf. Facebook stellte sich vor Gericht auf den Standpunkt, dass Broder, dessen Eltern KZ-Überlebende waren, den Holocaust verspotte.

  4. Wochenrückblick: eine kurze und womöglich unvollständige Geschichte der Journalisten-Politiker-Umarmungen

    AfD-Frau Alice Weidel hat Welt-Mann Henryk M. Broder umarmt und alle so: whaaat!? Dabei hat das gegenseitige Betatschen von Journalisten und Politikern eine gewisse Tradition. Außerdem in dieser MEEDIA-Wochenrückblick-Kolumne: Wer schämt sich für den Deutschen Fernsehpreis? Was macht die Welt mit ihren Relotius-Stücken? Und was erzählte Klima-Greta der Zeit?

  5. Medien-Woche: Schämen sich die TV-Sender eigentlich für den Deutschen Fernsehpreis?

    In unserem Podcast „Die Medien-Woche“ geht es diesmal um das Medienphänomen Greta Thunberg. Außerdem sprechen Stefan Winterbauer (MEEDIA) und Christian Meier (WELT) über die Aufregung um das AfD-Foto von Henryk M. Broder, es geht um das Trauerspiel Deutscher Fernsehpreis und der Berater Rolf-Dieter Lafrenz erklärt, wie Verlage von Künstlicher Intelligenz profitieren können.

  6. Im Namen des Klicks: Henryk M. Broder vor dem Social-Media-Schnellgericht

    Das Foto, das den Publizisten und Welt-Journalisten Henry M. Broder zeigt, wie er von der AfD-Chefin Alice Weidel umarmt wird, hat für viel Wirbel und einen veritablen Shitstorm gegen Broder gesorgt. Auch zahlreiche Journalisten und Medienmenschen haben sich daran beteiligt. Die Sache zeigt leider auch, wie wenig lernfähig Medien und ihre Macher sind. Ein Kommentar.

  7. Henryk M. Broder über das AfD-Foto: „Der Shitstorm kam aus einer Ecke, aus der ich ihn nicht erwartet hätte“

    Große Aufregung über ein Foto, das den Publizisten und Welt-Journalisten Henryk M. Broder zeigt, wie er von AfD-Chefin Alice Weidel umarmt wird. Broder hielt eine Rede vor der Bundestagsfraktion der Partei. Als die Empörung über das Bild hochkochte, war der Inhalt seines Vortrags noch unbekannt. Später wurde der Text bei welt.de veröffentlicht und zeigt ein deutlich differenzierteres Bild. MEEDIA sprach mit Broder über die Empörungswelle, seinen Auftritt bei der AfD und das berühmte Foto.

  8. Verstoß gegen Meinungsfreiheit: Facebook darf Beiträge zur "Erklärung 2018" nicht löschen

    Facebook hielt Postings, die auf die „Gemeinsame Erklärung 2018“ verwiesen, laut eigener Gemeinschaftsstandard für Hassrede. Deshalb sperrte oder löschte das Unternehmen Beiträge dieser Art. Das Landgericht Bamberg hat nun entschieden, dass dies ein Verstoß gegen die Meinungsfreiheit ist. Aufgrund der Quasi-Monopolstellung müsse das Netzwerk Grundrechte gegeneinander abwägen.

  9. Bundesverfassungsgericht: Henryk M. Broder muss keine Geldentschädigung an 3sat-Journalistin zahlen

    Der Autor und Publizist Henryk M. Broder muss der Journalistin Tina Mendelsohn keine Geldentschädigung zahlen. Das hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe am Mittwoch entschieden. Er habe zwar eine schwere Persönlichkeitsverletzung begangen, in dem er die ehemalige „Kulturzeit“-Moderatorin als „kleines Luder vom Lerchenberg“ bezeichnet hat, allerdings bereits eine Unterlassungserklärung abgegeben.

  10. Schrille Nacht: Vom fehlenden Weihnachtsfrieden in der Medienzunft

    Kurz vor Weihnachten wurde der Terrorverdächtige Anis Amri also in Mailand erschossen. Kommt nun doch noch der Weihnachtsfrieden übers Land? Vielleicht. In der Branche ist die Stimmung zum Fest eher gereizt. Der MEEDIA-Wochenrückblick.