1. Die Kritik an Rezo und dem Nannen-Preis zeigt ein Grundproblem des alten Journalismus

    Mit der Vergabe des Nannen-Preises an den Youtuber Rezo werden Argumente nach oben gespült, die bereits vor einem Jahr debattiert wurden. Dabei sollte die Diskussion über den Journalismus doch schon viel weiter sein. Ein Kommentar.

  2. Happy Birthday zum siebzigsten, äh, achtzigsten Geburtstag: Wie der stern beim eigenen Gründungsmythos mogelt

    Am 15. September lädt Gruner + Jahr zu stern-Stunden ins Verlagsgebäude am Hamburger Baumwall: Der Tag der offenen Tür, Rundgänge durch die Ressorts, Vorträge und Interviews inklusive, steht ganz im Zeichen des „70-jährigen Jubiläums“ der Zeitschriftenmarke. Eine Ankündigung, die manchen irritiert, hatte der stern doch schon vor drei Jahren mit dem eigenen Gründungsmythos aufgeräumt. Stattdessen wird die auf 1938 zurückdatierende Vorgeschichte des Ur-sterns ignoriert, die im Eingeständnis mündete: „Henri Nannen hat den stern nicht erfunden“. Ein Unding, findet der langjährige G+J-Kommunikator Kurt Otto, in einem Gastbeitrag für MEEDIA.

  3. Dieter Hallervordens Facebook-Zoff mit dem Focus und seine geschmeidige Entschuldigung

    Der Focus und Dieter Hallervorden lieferten sich eine kleine Facebook-Fehde. ExBamS-Vize Nicolas Fest ist neuer Poster-Boy der rechten Junge Freiheit und der Spiegel hat in Sachen Henri Nannen einen kapitalen Dok-Bock geschossen. All das in diesem MEEDIA-Wochenrückblick.

  4. Zur NS-Vorgeschichte des stern: G+J-Chefin Jäkel will Erkenntnisse „nicht unter den Teppich kehren“

    Zur Vorgeschichte des stern in der Nazizeit hat der Historiker Tim Tolsdorff gerade ein umfangreiches Werk vorgelegt. Einst hatte Gruner+Jahr Tolsdorff den Zugang zum Archiv versagt. Nun äußern sich G+J-Chefin Julia Jäkel und stern-Herausgeber Andreas Petzold gegenüber der Berliner Zeitung: sie wollen den Historiker „für ein stern-Gespräch anfragen“.

  5. Nannens zu große Fußstapfen: die Chronik der stern-Chefredakteure

    Nach nur 15 Monaten als alleiniger stern-Chefredakteur muss Dominik Wichmann wieder gehen. Der stern knüpft damit an seine wenig ruhmreiche Zeit in den 1980ern und 1990ern an, als die Chefs im Durchschnitt alle zwei Jahre ausgetauscht wurden. Den Rekord hält dabei der legendäre Herbert Riehl-Heyse mit gerade mal vier Monaten. MEEDIA blickt zurück.