1. Springers Bilanz spekuliert über neues Zeit-Format und neuen Herausgeberposten

    Die Zeit könnte schon bald schrumpfen – zumindest was das Format betrifft. Wie das Wirtschaftsmagazin Bilanz berichtet, überlegen die Gesellschafter der Wochenzeitung die Größe der Wochenzeitung etwas zu verringern. Zudem soll Chefredakteur Giovanni di Lorenzo in einer Redakteursrunde gesagt haben, dass man einen weiteren Herausgeber sucht.

  2. Der Terror und das beredte Schweigen von Politik und Medien: Wo ist der Zorn von Helmut Schmidt?

    Tag zwei nach dem Attentat von Berlin, und man kann fast den Eindruck gewinnen, dass öffentliche Stellen gerne hätten, dass es diesmal besonders schnell gehen soll mit der Rückkehr zur Normalität. Appelle von Politik und Medien zu Gelassenheit und der offensive Glühweinkonsum als „Statement“ tragen dazu bei. Vielleicht ist es aber gerade dieses ewige „Weiter so“, das dem Terror immer wieder Raum gibt auf den Plätzen und in den Köpfen. Die Medien tragen dabei eine Mitverantwortung.

  3. „Helmut Schmidt City, Digga“: Das Zeit Magazin gibt es jetzt auch für Hamburg

    Die Expansion des Zeit Magazins geht weiter. Nach der englischen Ausgabe kommt jetzt zwei Mal pro Jahr auch ein Heft für Hamburg. Im MEEDIA-Interview verrät Chefredakteur Christoph Amend, dass er ein „Stadtmagazin mit dem Sinn für das Lebensgefühl einer Stadt“ machen will. Dieses Feeling filtert die Reaktion in die Titelzeile: „Helmut Schmidt City, Digga“.

  4. Zeit benennt Hamburger Pressehaus in Helmut-Schmidt-Haus um

    Die Zeit würdigt ihren verstorbenen Herausgeber und benennt das traditionsreiche Hamburger Pressehaus in Helmut-Schmidt-Haus um. „In diesem Pressehaus hat Helmut Schmidt über Jahrzehnte an seinem Schreibtisch gearbeitet“, sagt Chefredakteur Giovanni di Lorenzo. Das Gebäude jetzt nach ihm zu benennen, „drückt das aus, was ohnehin jeder denkt, der hereinkommt: Das ist das Haus von Helmut Schmidt.“

  5. Trauer um Helmut Schmidt beschert Zeitungen starke Kioskverkäufe

    Der Tod von Helmut Schmidt bewegte viele Menschen. Allein in Hamburg säumten Tausende die Strecke der Trauerfahrt vom Michel zum Friedhof Ohlsdorf. Von dieser großen Anteilnahme konnten auch die lokalen Zeitungen profitieren. Das Abendblatt verkaufte über 60 Prozent mehr am Kiosk und der Zeit gelang sogar bundesweit der beste Einzelverkauf des Jahres.

  6. „Club der roten Bänder“ verliert ein paar Zuschauer, großes Interesse am Staatsakt für Helmut Schmidt

    Erstmals hat die Vox-Serie „Club der roten Bänder“ ein par Zuschauer eingebüßt. Mit Marktanteilen von 12,8% und 12,9% bleibt sie bei den 14- bis 49-Jährigen allerdings weiter ein riesiger Erfolg. Der Tagessieg ging bei Jung und Alt aber an „Bauer sucht Frau“, am Morgen hat der Abschied von Helmut Schmit viele Leute an den Fernseher gezogen.

  7. Staatsakt für Helmut Schmidt: Diese Sender übertragen die Trauerfeier live

    Die Welt nimmt Abschied von Altkanzler Helmut Schmidt. Zahlreiche hochrangige Gäste aus der internationalen Politik werden in Hamburg erwartet. Redner sind Bundeskanzlerin Angela Merkel, der frühere US-Außenminister Henry Kissinger und Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz. Nach dem Gottesdienst ist ein Trauerzug durch die Hansestadt geplant. Der Staatsakt wird auf allen Kanälen live übetragen.

  8. „Schmidt war nicht das Fähnchen im Wind, sondern der Fahnenmast“: Nachrufe zu Helmut Schmidt

    Die Medien würdigen den Staatsmann und Publizisten Helmut Schmidt. Dabei fällt auf, dass die Deutschen Journalisten gutmütiger mit dem Altbundeskanzler ins Gericht gehen, als die internationalen Beobachter. So schreibt der Economist beispielsweise: „Schmidt fand Dummköpfe nicht nur lästig. Er radierte sie aus.“

  9. Die Zeit würdigt Helmut Schmidt am Kiosk mit einem „Zeit Extra“

    Besondere Ehre für den langjährigen Zeit-Herausgeber Helmut Schmidt. Seine Zeitung würdigt ihn mit einer 28-seitigen Sonderausgabe, die schon seit Mittwoch am Kiosk liegt. Die Erlöse des „Zeit Extra“ kommen der Helmut-und-Loki-Schmidt-Stiftung zugute.

  10. „Konsultieren Sie einen Arzt“: Shitstorm für Erika Steinbach nach Helmut Schmidt-Tweet

    „Wir können nicht mehr Ausländer verdauen, das gibt Mord und Totschlag.“ Dieses Zitat von Helmut Schmidt aus dem Jahr 1981 veröffentlichte CDU-Politikerin Erika Steinbach am Todestag des Altkanzlers, um auf die aktuelle Flüchtlingskrise aufmerksam zu machen. Die Reaktion bei Twitter: ein massiver Shitstorm.