1. Trump-Cover vom Spiegel entzweit Medienmacher: von „Weltklasse“ bis „Hetze pur“

    Schon lang hat die Branche nicht mehr derart engagiert über einen Spiegel-Titel gestritten wie über das aktuelle Cover. Während Chefredakteur Klaus Brinkbäumer die Titelseite nicht gerade für „wahnsinnig provokant“ hält, sagen seine Kollegen auf MEEDIA-Anfrage doch etwas ganz was anderes. Die Einschätzungen reichen von „Weltklasse“ (Christoph Schwennicke), über „das Cover ist ein Erfolg“ (Ulf Poschardt) und „der Titel trifft den Punkt“ (Philipp Jessen) bis „der Titel schürt Hass“ (Helmut Markwort) und „infam“ in typischer Titanic-Lesart (Tim Wolff).

  2. Ende einer Ära: Magazin-Gründer Helmut Markwort gibt Focus-Herausgeberschaft ab

    Beim Focus Magazin geht eine Ära zu Ende: Helmut Markwort, Gründer des Nachrichtenmagazins aus dem Hause Burda, hat sein Amt als Herausgeber niedergelegt. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung in ihrer morgigen Ausgabe. Markwort, der im Dezember 80 wurde, war von 1993 bis 2010 Chefredakteur des Blatts. In seiner Rolle als Herausgeber des kriselnden Magazins hatte er zuletzt an Einfluss verloren.

  3. Hamburger Abendblatt-Humor, Markwort bei Tichy und kein Trump-Dossier beim deutschen BuzzFeed

    Hamburger Abendblatt-Chefredakteur Lars Haider geht unter die Newsletter-Schreiber und versucht es mit „Hamburger Humor“. Helmut Markwort fordert von Medien „Fakten, Fakten, Fakten“ bei Tichys Einblick. BuzzFeed Deutschland fällt zur BuzzFeed-Enthüllung des Trump-Dossiers nichts ein. Und der Deutsche Bundestag hat eine überraschend strenge Kleiderordnung. Der MEEDIA-Wochenrückblick.

  4. Focus-Herausgeber gibt rechter Wochenzeitung Interview: Markworts Medienschelte in der Jungen Freiheit

    Focus-Gründer und Herausgeber Helmut Markwort hat der rechten Wochenzeitung Junge Freiheit für ihre Ausgabe zum 30. Jubiläum ein Interview gegeben. Darin kritisiert er eine linke „Schieflage“ in der ARD und kritisiert den Umgang der Medien mit der AfD.

  5. „Ich glaube, dass das mit dem Rücktritt so geplant war“ – Helmut Markwort über den exklusiven Nicht-Rücktritt von SPD-Chef Sigmar Gabriel

    Am Sonntag verbreitete Focus-Herausgeber Helmut Markwort in seiner BR-Sendung „Stammtisch“, dass SPD-Chef Sigmar Gabriel am Montag zurücktritt. Der Rücktritt blieb aus,Markwort glaubt aber immer noch an die Richtigkeit seiner Info. Dass er sie öffentlich gemacht hat, hat seiner Meinung nach Gabriels Plan „kaputt“ gemacht.

  6. Coup im Radiogeschäft: Focus-Gründer Helmut Markwort steigt bei Sendenetzbetreiber ein

    Helmut Markwort ist als Gründer und Ex-Chefredakteur des Burda-Magazins Focus im Mediengeschäft bekannt. Nebenher hat der gebürtige Darmstädter ein kleines Reich an Radiobeteiligungen aufgebaut, darunter an Antenne Bayern und Radio FHH. Jetzt beteiligt sich der Journalist an dem Düsseldorfer Sendenetzbetreiber Uplink Network – aus einem bestimmten Grund.

  7. Der Nächste bitte! Schon wieder darf ein neuer Chefredakteur probieren, den Focus flottzumachen

    Die Geschwindigkeit, mit der sie bei Burda die Chefredakteure des Focus nach der Helmut Markwort-Ära auswechseln, ist atemberaubend. Jetzt muss also der frühere WAZ-Mann und Markwort-Freund Uli Reitz Platz machen für Robert Schneider von der Super Illu. Was der mit dem runtergewirtschafteten Magazin vorhat, ist völlig unklar.

  8. Der Franz und seine Freunde: Das Nähe-Distanz-Problem von Journalisten in der Sommermärchen-Affäre

    Sport Bild-Chefredakteur Alfred Draxler hat ein Problem mit seinen Freunden. Nach dem ersten Spiegel-Bericht über die möglicherweise gekaufte Vergabe der Fußball-WM 2006 nach Deutschland, hängte sich Draxler sehr weit aus dem Fenster und verknüpfte seine Reputation als Journalist mit der Behauptung, das “Sommermärchen” sei “nicht gekauft” gewesen. Jetzt rudert er gewaltig zurück. Einige Journalisten haben in Sachen Fußball ganz offensichtlich ein Nähe-Distanz-Problem.

  9. Helmut Markwort kontert die Spiegel-Kritik: „Eine unverschämte Flegelei von dem Kollegen Brinkbäumer“

    Jetzt antwortet Helmut Markwort: Im Zuge der Berichterstattung über das zerstörte Sommermärchen ging Klaus Brinkbäumer den ehemaligen Focus-Macher hart an. Der Spiegel-Chef reagierte damit auf ein kritisches Interview des Focus-Gründers, in dem dieser dem Spiegel handwerkliche Fehler im ersten Spiegel-Titel zur Vergabe der WM 2006 attestiert hatte. Im Gespräch mit MEEDIA legt Markwort nach: Das Verhalten des Hamburger Chefredakteurs sei eine „erbärmliche“ und „unverschämte Flegelei“.

  10. „Fans und Handlanger der Regierenden“: Wie Spiegel-Chef Brinkbäumer seine Berufskollegen Draxler und Markwort abwatscht

    Was musste sich der Spiegel und sein Chefredakteur Klaus Brinkbäumer in der vergangenen Woche nicht alles zu seiner Sommermärchen-Recherche anhören: Zu viele Konjunktive, zu wenige Fakten, „journalistischer Offenbarungseid“. Mit ihrem aktuellen Nachdreh bringen die Hamburger die Kritiker zum Schweigen. Selbst ruhig sein wollte der Spiegel-Boss diesmal aber nicht. In einem Kommentar schießt Brinkbäumer heftig gegen Bild-Mann Alfred Draxler und den ehemaligen Focus-Macher Helmut Marktwort.