1. Der Aufstieg und Fall von Zalando: Der Berliner Online-Mode-Versender stürzt nach totalem Crash auf IPO-Niveau von 2014

    Raus, raus, raus! Alles muss raus! Das marktschreierische Motto von Schlussverkäufern holt den Online-Modeversender Zalando auch an den Kapitalmärkten ein. Deutschlands einstiger E-Commerce-Vorzeigekonzern erlebt in den vergangenen Monaten den freien Fall, der an Mutterkonzern Rocket Internet erinnert: In nicht einmal fünf Monaten hat sich die Aktie mehr als halbiert und Zalando mehr als 7 Milliarden Euro an Börsenwert vernichtet. Wie konnte das passieren?

  2. Global Fashion Group: Rocket Internet und Kinnevik bereiten Milliarden-IPO für Anfang 2019 vor

    Es ist ein Wagnis in höchst turbulenten Zeiten: Wie das manager magazin berichtet, sollen Rocket Internet und der schwedische Hauptaktionär Kinnevik einen Börsengang für die Global Fashion Group vorbereiten. Bereits im kommenden März könnte das Mode-Konglomerat an der Börse debütieren – sofern der Gang an die Kapitalmärkte gelingt. In Zeiten des Börsencrashs der FAANG-Aktien stellt sich nämlich die Frage, ob sich das IPO-Zeitfenster nicht inzwischen geschlossen hat.

  3. Die Rückkehr der Raketenmänner: Warum Rocket Internet plötzlich an der Börse durchstartet

    Es war ein jahrelanges Trauerspiel. 2014 ging Rocket Internet mit hochfliegenden Hoffnungen an die Börse. CEO Oliver Samwer verkündete selbstbewusst, er strebe nach deutschen Weltkonzernen wie Siemens oder BMW, doch in der rauen Börsenrealität stürzte die Internet-Beteiligungsgesellschaft tiefer und tiefer ab. 2018 folgt nun die mirakulöse Trendwende.

  4. Deutsche Internetaktien 2017: United Internet und Xing sind die Börsenstars des Jahres

    2017 war weltweit ein ausgezeichnetes Jahr für Internetunternehmen: Die Internetwirtschaft boomt von Shenzen bis ins Silicon Valley, die Flaggschiffe der Digitalbranche legten rund um den Globus zweistellig zu – die sieben wertvollsten Konzerne haben inzwischen eine digitale DNA. Auch hierzulande konnten Besitzer von Internetaktien in den vergangenen zwölf Monaten ordentlich verdienen – wenn sie denn auf die richtigen Dot.coms gesetzt haben. Besonders zwei Internetpioniere räumten ab. Ein Blick auf die erfolgreichsten Aktien deutscher Internetunternehmen mit einem Börsenwert von mindestens einer Milliarde Euro.


  5. Aktie plötzlich auf Allzeithochs: Analysten lösen bei HelloFresh Kursfeuerwerk aus

    Schöne Bescherung beim Kochbox-Versender HelloFresh: Nachdem die Rocket-Internet-Beteiligung in ihrer kurzen Börsenkarriere bislang nicht durchgestartet war, zündete heute der Turbo. Um 15 Prozent schoss das sechs Jahre alte Berliner Internet-Unternehmen heute nach oben und ließ mit dem üppigen Kursplus nicht nur den Ausgabekurs hinter sich, sondern stellte gleichermaßen neue Allzeithochs auf. Auslöser für die Kursexplosion war die traditionell sechs Wochen nach dem IPO einsetzende Berichterstattung durch Analysten.

  6. Rocket Internet: Die Expansion der „Proven Winner“ bleibt teuer erkauft

    Die 9-Monatsbilanz der 13 „Proven Winner“ hat die Börse nicht überzeugt: Die Aktie von Rocket Internet fiel gestern weitere 3 Prozent zurück. Der Grund: Die Wachstumsdynamik gibt leicht nach, Profitabilität ist weiter auf Jahre nicht in Sicht. Vor allem Westwing und Home24 wachsen nicht mehr so furios. Das abgesagte HelloFresh-IPO wiegt indes schwer: Die Berliner sind der Star im Portfolio und können im Moment explosionsartigen Umsatzzuwachs verbuchen.

  7. Machtkampf im Rocket-Reich: Kinnevik blockierte offenbar HelloFresh-IPO

    Die Absage passte so gar in die strammen Wachstumspläne des Samwers: Anfang November überraschte Rocket Internet mit dem vorläufigen Rückzug der Börsenpläne der hochgehandelten Tochter HelloFresh. Wie das manager magazin in seiner neuen Ausgabe berichtet, nicht ganz freiwillig: Vorausgegangen war ein Machtkampf mit dem schwedischen Großinvestor Kinnevik, der das IPO in letzter Minute durchkreuzte, nun aber wohl sein Aufsichtsratsmandat niederlegen muss.

  8. Einhorn-Dämmerung: Snapchat-Bewertung um 25 Prozent gefallen

    Die fetten Jahre in der Internetbranche scheinen vorbei: Das bekommt nun auch der jüngste Milliardär der Welt zu spüren – die Firma von Snapchat-Gründer Evan Spiegel ist plötzlich ein Viertel weniger wert. Diese Wertberichtigung nahm die weltgrößte Investmentgesellschaft Fidelity vor, die selbst in die boomende App investiert ist. Per Ende des September-Quartals fiel der Wert des privat geführten Internet-Unternehmens am Graumarkt von 31 auf 23 Dollar je Aktie.

  9. Square: Börsengang deutet Ende der Internet-Goldgräberstimmung an

    Überraschung bei einem der ambitioniertesten Börsenkandidaten des Jahres: Der mobile Bezahldienst muss bei seinem anstehenden IPO offenbar empfindliche Abstriche machen. Das von Twitter-CEO Jack Dorsey vor sechs Jahren gegründete US-Unternehmen ist im Rahmen der bekannt gegebenen Zeichnungsspanne lediglich vier Milliarden Dollar wert. Für ambitioniert bewertete Internet-Unternehmen deutet sich ein Ende des irrationalen Überschwangs an.

  10. Kein frisches Geld: Samwer-Einhorn HelloFresh legt Börsenpläne auf Eis

    Die deutsche Internet-Landschaft musste aufs nächste Einhorn noch etwas warten: Der mit Spannung erwartete Börsengang von der Samwer-Beteiligung HelloFresh ist überraschend auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Den von Bloomberg verkündeten Scoop bestätigte das Berliner Start-up am Wochenende mit Verweis auf das herausfordernde Börsenumfeld. Für Muttergesellschaft Rocket Internet sind die auf Eis gelegten IPO-Pläne ein empfindlicher Schlag: Die fest eingeplanten Emissionserlöse fehlen erst mal.