1. KEF-Chef bringt Erhöhung des Rundfunkbeitrags für ARD und ZDF um 1,70 Euro in die Diskussion

    Heinz Fischer-Heidlberger ist der Vorsitzende der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs (KEF) von ARD und ZDF. Im Interview mit der Süddeutschen Zeitung hat er nun erklärt, dass die Kommission wahrscheinlich eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags mit Beginn der nächsten Gebührenperiode 2021 vorschlagen wird. Bei dem angemeldeten Finanzbedarf der Sender könnte die Erhöhung 1,70 betragen.

  2. Mögliche Erhöhung ab 2021: SWR-Intendant Peter Boudgoust schließt steigenden Rundfunkbeitrag nicht aus

    Kommt es nach 2020 zu einer Erhöhung des Rundfunkbeitrags? Das schließt SWR-Intendant Peter Boudgoust nicht aus. Wenn es nie mehr eine Erhöhung gebe, „würde dieses System wirklich Schaden nehmen und am Ende untergehen“, so Boudgoust. Zuvor hat bereits Heinz Fischer-Heidlberger, Chef der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs von ARD, ZDF und Deutschlandradio (KEF), über eine Steigerung spekuliert.

  3. Erhöhung in einer "ungewohnten Größenordnung": Rundfunkbeitrag könnte um mehr als einen Euro steigen

    Trotz Einsparungen wird es wohl zu keiner Beitragsstabilität kommen. Die öffentlich-rechtlichen Anstalten benötigen aufgrund von Technikveränderungen und Ausdehnung der Mediatheken und Telemedien zusätzliche Aufwendungen – der Rundfunkbeitrag könnte daher ab der nächsten Gebührenperiode um mehr als einen Euro steigen, sagt KEF-Chef Heinz Fischer-Heidlberger gegenüber dem MDR.