1. Experiment „offene Tür“ vorläufig gescheitert: Wie arabische Medien Deutschland sehen

    Die massenhaften sexuellen Übergriffe in der Silvester-Nacht beschäftigen Medien weltweit – auch in der arabischen Welt, aus der die mutmaßlichen Täter stammen sollen. n-tv-Moderator und Nahost-Experte Constantin Schreiber hat die Berichte gesichtet und stellt fest: Auch in der arabischen Welt macht sich die Sorge breit, dass die Willkommenskultur kippen und die Merkel-Politik scheitern könnte.

  2. Nach #aufschrei jetzt #ausnahmslos: neue Hashtag-Initiative der Netz-Feministinnen nach Köln

    Drei Jahre ist es her, dass Anne Wizorek den Hashtag #aufschrei ins Leben gerufen hat. Nach den sexuellen Übergriffen am Kölner Hauptbahnhof in der Silvesternacht und der seitdem anhaltenden Debatte über sowohl Rassismus als auch Sexismus hat sie gemeinsam mit 21 weiteren Frauen einen neuen Aufruf gestartet: #ausnahmslos gegen sexualisierte Gewalt und Rassismus.

  3. „Köln ist eine Bankrotterklärung der Presse und schädlich für die deutsche Medienlandschaft“

    Die Polizei und die Medien haben keine Politik zu machen, nach den Krawallen und Übergriffen von Köln hätten Medien aber massiv in der Berichterstattung nach erwünschten und unerwünschten Informationen gefiltert. MEEDIA-Gastautor Hasso Mansfeld hält dies für eine Bankrotterklärung der Presse.

  4. Schwarzer Mann bedrängt weiße Frau: SZ-Chef Wolfang Krach entschuldigt sich für Illustration

    Am Wochenende war auf der Titelseite der SZ eine kleine Schwarz-Weiß-Illustration abgedruckt, die zeigt, wie eine schwarze Männerhand einer weißen Frau zwischen die Beine greift. Die Grafik bezog sich auf die sexuellen Übergriffe in Köln. Bei Facebook wurde das Bild heftig kritisiert und als rassistisch betitelt. SZ-Chefredakteur Wolfgang Krach entschuldigte sich daraufhin.

  5. Schwarze Hände auf nackter, blonder Frau: Focus wegen Köln-Cover im Sexismus-Shitstorm

    Die sexuellen Übergriffe in Köln und ihre Hintergründe bewegen die Republik und Medien. Der Focus hat den Skandal zum Titelthema gemacht – und sich mit dem Cover einen Shitstorm im Social Web eingehandelt: Es zeigt eine blonde, nackte Frau auf, deren Körper mit dunklen Handabdrücken übersät ist. Die Reaktion von Nutzern bei Twitter und Facebook reicht von „Ohne Worte“ bis „Spinnt Ihr total?“

  6. #HbfKoeln: DJV verurteilt Bevormundung der Presse durch Innenminister de Maizière

    Der Deutsche Journalistenverband hat Bundesinnenminister Thomas de Maizière sowie die Polizei zu den Silvester-Übergriffen am Kölner Hauptbahnhof kritisiert. „Die Öffentlichkeit hat ein Anrecht auf umfassende Information“, so DJV-Chef Frank Überall. Das Verhalten des Polizeipräsidenten Wolfgang Albers, der keine Journalistenfragen mehr zu den Vorgängen in Köln seit Silvester beantworten will, sei skandalös.

  7. „Versagen“, „Schweigekartell“, „Nachrichtensperre“: CSU attackiert ZDF wegen Köln-Berichterstattung

    Die CSU ist gleich doppelt sauer auf das ZDF wegen der Versäumnisse der Mainzer in der Berichterstattung über die Ereignisse in der Silvesternacht in Köln. Zum einen ärgert die Bayern die langsame Reaktion von „heute“, weshalb nun der Fernsehrat eingeschaltet werden soll, und zum anderen ein hilfloses Social-Media-Posting von „heute+“. Dort fragte die Redaktion die Crowd, wie man über das Thema berichten sollte.

  8. „Bevölkerung unter Generalverdacht“ – Tanit Kochs politischer Einstand als Bild-Chefredakteurin

    Seit sieben Tagen ist Tanit Koch Chefredakteurin der Bild-Zeitung. Nach dem sie sich bereits am 2. Januar den Lesern vorgestellt hatte, meldet sie sich nun erstmals in der Kommentarspalte zu Wort. Unter der Zeile „Generalverdacht“ verlangt sie, die Bevölkerung ernst zu nehmen und nicht zu bevormunden.

  9. Medien zu #HbfKöln: „ARD und ZDF sollten es einmal mit Journalismus versuchen“

    Gleich mehrere Debatten lösten die Übergriffe von Köln und Hamburg aus. Haben die öffentlich-rechtlichen Sender versagt, wie die FAZ meint oder hätte man gar die Herkunft der mutmaßlichen Täter erst gar nicht nennen dürfen, wie die taz kommentiert? Alice Schwarzer spricht dagegen von einer „Gang-Bang-Party rund um den Kölner Hauptbahnhof“.