1. Facebook kündigt noch für den Sommer ein Aufsichtsgremium für Hassrede-Bekämpfung ein

    Facebook steht seit Monaten in der Dauerkritik. Kritiker werfen dem Konzern vor, nicht entschieden genug gegen Hassreden vorzugehen, andere meinen, das Netzwerk lösche viel zu viele Einträge. Das Netzwerk hat nun angekündigt, ein unabhängiges Gremium zu schaffen, um Hass-Kommentare effektiver zu bekämpfen.

  2. „Die meisten Redaktionen unternehmen nichts gegen Desinformation auf Facebook“ – #ichbinhier-Admin Alex Urban nimmt Medien in die Pflicht

    Als Admin der Facebook-Gruppe #ichbinhier überblickt Alex Urban täglich die Nutzer-Kommentare auf den großen Medienseiten bei Facebook. Im Interview mit MEEDIA fordert er die Online-Redaktionen zu mehr Verantwortung auf – man dürfe Accounts, die den Diskurs vergiften und ihre Narrative verbreiten wollen, keine Bühne bieten. Das Thema müsse endlich in den Köpfen der Redakteure ankommen.

  3. "In England gibt es den Begriff Lügenpresse nicht": BBC Global News-CEO über die Rolle der Medien und die "false balance"-Debatte

    BBC steht für seriösen Journalismus: Die Angebote des britischen Medienhauses erreichen wöchentlich mehrere hunderte Millionen Menschen weltweit. Jim Egan ist CEO von BBC Global News und hat mit MEEDIA darüber gesprochen, warum Redaktionen mehr tun müssen, als zwei Seiten einer Medaille abzubilden. Außerdem hat er gezeigt, welche Parallelen zum deutschen Medienmarkt bestehen.

  4. Wie effektiv ist das NetzDG? YouTube, Twitter und Facebook legen Zahlen im Kampf gegen Hass im Netz vor

    Wie im Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) vorgesehen, haben die großen Plattformen YouTube, Facebook und Twitter nun Halbjahresberichte vorgelegt. Daraus geht hervor, wie viele Inhalte gemeldet wurden und wie viele Beiträge die Unternehmen nach Gesetz tatsächlich löschen mussten. Die Zahlen divergieren stark. Kritiker sehen sich in ihrer Haltung bestärkt, dass das Gesetz zum „Overblocking“ führt.

  5. Hausdurchsuchungen und Verhöre: Polizei startet „Aktionstag“ gegen 29 Hasskommentatoren

    „Aktionstage“ klingen nach Rabatt-Schlachten und tollen Schnäppchen-Angeboten für Konsumenten. Wenn Ermittlungsbehörden einen Aktionstag starten, hat das aber eher mit Hausdurchsuchungen und Verhören zu tun – so wie heute. Deutschlandweit geht die Polizei heute gegen 29 Beschuldige vor, die denen vorgeworfen wird, im Internet strafrechtlich relevant gehetzt zu haben.

  6. Wie künstliche Intelligenz gegen Hass im Netz funktioniert: eine moderne Technik mit vielen Fragezeichen

    In fünf bis zehn Jahren könnten künstlichen Intelligenzen „Hate Speech“ auch in ihren Nuancen erkennen und automatisch löschen, sagte Mark Zuckerberg in seiner Anhörung vor dem US-Kongress. Doch bereits heute zeigen Forschungsprojekte die Chancen dieser Technologie – und über welche Punkte schon bald diskutiert werden muss.

  7. "Facebook-Gesetz" komplett in Kraft: Verteidigung unserer Grundrechte oder Aufruf zur Meinungsdiktatur?

    Am 01. Januar ist das Netzwerkdurchsetzungsgesetz vollständig in Kraft getreten. Facebook, Twitter und Co. drohen nun Bußgelder bis zu 50 Millionen Euro, wenn sich die sozialen Netzwerke den neuen Regelungen zur Bekämpfung von Hass und Hetze im Internet widersetzen. MEEDIA erklärt, was das Gesetz beinhaltet, wie Beiträge gemeldet werden können und weshalb es von Datenschützern kritisiert wird.

  8. Facebooks Chef-Lobbyist Sir Richard Allan: „Es ist nicht akzeptabel, Menschen zu manipulieren“

    Facebooks Büro in Berlin versucht unter anderem die Agenda für Datenschutz im Internet weiter voranzutreiben. Vieles ist passiert in Sachen Hate Speech und Regularien. Chef-Lobbyist Sir Richard Allan spricht beim Deutschen Marketing Tag 2017 über den Einfluss bei Behörden auf der ganzen Welt und wie Facebook in Deutschland mit Hate Speach umgeht.

  9. Maas droht mit Bußgeld: Bundesjustizminister erhöht den Druck auf Twitter wegen Hasskommentaren

    Bundesjustizminister Heiko Maas erhöht im Interview mit dem Spiegel den Druck auf Twitter. Der Kurznachrichtendienst habe noch „kein funktionierendes Beschwerdemanagement“, wenn es um Maßnahmen gegen Hasskommentare geht, so der SPD-Politiker. Konsequenz könnte ein millionenschweres Bußgeld sein, das Maas‘ neues, aber noch nicht verabschiedetes, Gesetz vorsieht.

  10. #ichbinhier: Tausende Facebook-Aktivisten organisieren sich im Kampf gegen Hate Speech

    Die Diskussion um Hate Speech in Social Networks reißt nicht ab. Nachdem Facebook bislang wenig erfolgreich gegen Hasskommentare vorgegangen ist, greifen einige Nutzer zur Selbsthilfe. Tausende organisieren sich in einer Gruppe, um der schlechten Diskussionskultur etwas entgegenzusetzen. Damit geht die ursprüngliche, von Beobachtern kritisierte Counter Speech-Strategie des Social-Media-Konzerns möglicherweise nachträglich doch auf.