1. Zusätzliche Staatsanwälte und Richter: Gesetz gegen Hass im Netz kostet Justiz rund 24 Millionen Euro

    Das neue Gesetz gegen Hasskriminalität im Internet soll am Mittwoch beschlossen werden. Vor allem Anbieter wie Facebook, Youtube und Instagram werden dadurch verpflichtet, bestimmte Posts sofort dem Bundeskriminalamt zu melden. Die Bundesregierung rechnet mit zusätzlichen Kosten von 24 Millionen Euro.

  2. Transparenzbericht von TikTok: So geht die soziale Plattform mit dem NetzDG um

    TikTok hat erstmals einen Transparenzbericht veröffentlicht, wie es nach dem Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) vorgeschrieben ist. Dem Report zufolge geht das Unternehmen dabei vor allem gegen Beiträge vor, die einen politischen Inhalt zu haben scheinen. Beleidigungen oder Mobbing mussten dagegen nur selten geahndet werden.

  3. Facebook

    Facebook erkennt 80 Prozent der gelöschten Hassrede automatisch

    Der Einsatz von Software zur Erkennung von Hassrede bei Facebook hat einen neuen Spitzenwert erreicht. Im dritten Quartal wurden 80 Prozent der deswegen gelöschten Inhalte automatisiert vom Online-Netzwerk selbst identifiziert, teilte Facebook am Mittwoch mit.

  4. Landgericht Frankfurt: Facebook darf Nutzer wegen Hassrede sperren – auch wenn der Kommentar unter Meinungsfreiheit fällt

    Ein Facebook-Nutzer kommentiert einen Artikel der Welt, sein Konto wird daraufhin wegen Hassrede für 30 Tage gesperrt. Doch darf das US-Unternehmen das überhaupt? Das Landgericht Frankfurt hat sich nun mit dem Fall beschäftigt und den Eilantrag des Nutzers gegen die Sperrung abgelehnt. Der Kommentar erfülle die Merkmale einer Hassrede im Sinne von Facebook, heißt es in der Begründung.

  5. „Gnadenlose Indianer-Wilde“: Facebook löscht Teil der Unabhängigkeitserklärung wegen rassistischer Äußerungen

    Plötzlich fehlte der zehnte von zwölf Teilen aus der Unabhängigkeitserklärung: Weil Facebook einen Abschnitt daraus als Hassrede einstufte, wurde das von einer US-Zeitung veröffentlichte Zitat gelöscht. In dem Abschnitt war von „gnadenlosen Indianer-Wilden“ die Rede. Das Unternehmen hat sich mittlerweile für den Fehler entschuldigt und den Inhalt wieder freigegeben.

  6. Hassrede, Suizid & Terror: Facebook führt Widerspruchsrecht für gelöschte Beiträge ein und veröffentlicht interne Richtlinien

    Facebook arbeitet weiter an seiner Transparenz: Das Unternehmen wird Nutzern erstmalig die Möglichkeit geben, der Löschung ihrer Beiträge durch das soziale Netzwerk zu widersprechen. Bis Ende 2018 soll die Funktion weltweit verfügbar sein. In einem Blogpost gewährt Facebook zudem detaillierte Einblicke in die internen Richtlinien.