1. „Die Netzwerke müssen das Monster, das sie geschaffen haben, in seine Schranken weisen“

    Hass im Netz ist ein Problem aller sozialen Netzwerke. Welcher akute Handlungsbedarf besteht, erklärt Josephine Ballon von Hate Aid im MEEDIA-Interview.

  2. Bundesweite Durchsuchungen gegen Hass und Hetze im Netz

    Bei einem europaweiten Aktionstag gegen Hass und Hetze im Internet hat die deutsche Polizei in elf Bundesländern mehr als 80 Wohnungen und andere Gebäude durchsucht. Sechs weitere europäische Staaten waren daran beteiligt.

  3. Bei „Welt“ dürfen künftig nur Plus-Abonnenten die Kommentarfunktion nutzen

    Ab Dienstag können Nicht-Abonnenten die Diskussionen unter den Artikeln auf „Welt“ nur noch lesen. Die Kommentarfunktion steht dann ausschließlich Digitalabonnenten zur Verfügung.

  4. Gesetz gegen Hass und Hetze im Netz nimmt letzte Hürde

    Nazi-Propaganda, Judenhass, Morddrohungen: Wer so etwas im Internet verbreitet, muss damit rechnen, künftig leichter entdeckt zu werden. Zudem drohen für Hassbotschaften im Netz höhere Strafen

  5. Read before you tweet: Neues Twitter-Feature soll zum Nachdenken anregen

    Twitter führt eine Denkpause beim Posten ein: Wer einen Artikel auf dem Dienst teilt, ohne ihn gelesen zu haben, der könnte künftig einen Warnhinweis erhalten

  6. Über 100.000 gelöschte Clips: Youtube entfernt Rekordzahl an Hass-Videos 

    YouTube musste im vergangenen Quartal so viele Videos wegen „Hate Speech“ löschen wie noch nie. Die Anzahl gelöschter Clips habe sich auf über 100.000 mehr als verfünffacht, teilte die Chefin Susan Wojcicki in einem Blogeintrag mit. Über 85 Prozent der Videos mit verbotenen Inhalten findet mittlerweile der Algorithmus.

  7. SR-Intendant Kleist fordert europäisches Gütesiegel für Qualitätsjournalismus 

    Hasskommentare verbreiten sich wie ein „Lauffeuer“ im Netz und alternative Medien wirken wie „Spaltpilze“ in der Gesellschaft: Thomas Kleist, Intendant des Saarländischen Rundfunks, fordert deshalb ein europäisches Gütesiegel für den Journalismus. Verlässliche Informationen, auf deren Grundlage Meinungsbildung stattfinde, seien die Basis einer Demokratie, sagte er bei einer Veranstaltung in Paris.

  8. „Die meisten Redaktionen unternehmen nichts gegen Desinformation auf Facebook“ – #ichbinhier-Admin Alex Urban nimmt Medien in die Pflicht

    Als Admin der Facebook-Gruppe #ichbinhier überblickt Alex Urban täglich die Nutzer-Kommentare auf den großen Medienseiten bei Facebook. Im Interview mit MEEDIA fordert er die Online-Redaktionen zu mehr Verantwortung auf – man dürfe Accounts, die den Diskurs vergiften und ihre Narrative verbreiten wollen, keine Bühne bieten. Das Thema müsse endlich in den Köpfen der Redakteure ankommen.

  9. „Versucht’s doch mal mit Mohammed“: Titanic schreibt „Sommer-Hit“ aus den schlimmsten Hasskommentaren

    Das Satiremagazin Titanic sieht sich offenbar häufig mit bösen Leser-Zuschriften und Hass-Kommentaren konfrontiert. Nun holen die Redakteure des Heftes zum Gegenschlag aus und veröffentlichen den selbsternannten Sommer-Hit „Versucht’s doch mal mit Mohammed“. Darin wird aus den schlimmsten Kommentare ein fröhlicher Ohrwurm gebastelt.

  10. Hausdurchsuchungen und Verhöre: Polizei startet „Aktionstag“ gegen 29 Hasskommentatoren

    „Aktionstage“ klingen nach Rabatt-Schlachten und tollen Schnäppchen-Angeboten für Konsumenten. Wenn Ermittlungsbehörden einen Aktionstag starten, hat das aber eher mit Hausdurchsuchungen und Verhören zu tun – so wie heute. Deutschlandweit geht die Polizei heute gegen 29 Beschuldige vor, die denen vorgeworfen wird, im Internet strafrechtlich relevant gehetzt zu haben.