1. Ex-Generalbundesanwalt Range: „Wollte nicht wie geprügelter Hund vom Hof“

    Der im Zuge der Landesverrat-Affäre gefeuerte Generalbundesanwalt Harald Range hat seine Ermittlungen gegen kritische Journalisten und seine öffentlichen Attacken gegen Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) verteidigt. „Ich wollte nicht wie ein geprügelter Hund vom Hof schleichen, sondern aufrecht durchs Tor gehen – auch um mich nicht strafbar zu machen“, sagte Range der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

  2. Range als Bauernopfer: „Alle bleiben sitzen, einer muss gehen“

    Am Ende ging es ganz schnell: Nur wenige Stunden, nachdem sich Generalbundesanwalt Harald Range in der #Landesverrat-Affäre mit einer öffentlichen Erklärung frontal gegen Justizminister Heiko Maas gestellt hatte, war er seinen Job los. Viele sehen als Bauernopfer der Politik – hier das Medienecho.

  3. „Inszenierung als Märtyrer“: Reaktionen auf Ranges Kampfansage

    Die Erklärung des Generalbundesanwaltes Harald Range am Dienstagvormittag ist eine Attacke auf die Regierenden in Berlin. Justizminister Maas bleibe keine andere Wahl, als Range zu entlassen. Der wiederum habe kaum etwas zu verlieren, meint Spiegel Online. Andere sehen auch den Minister beschädigt. Die Reaktionen in der Übersicht:

  4. „Unerträglicher Eingriff in Unabhängigkeit der Justiz“: Range keilt gegen Minister Maas

    Es liest sich fast wie eine Kriegserklärung: Generalbundesanwalt Harald Range hat am Dienstagvormittag eine Erklärung zu den Ermittlungen wegen Landesverrats gegen Netzpolitik.org abgegeben und darin die Einflussnahme der Politik scharf kritisiert. Diese sei „ein unerträglicher Eingriff in die Unabhängigkeit der Justiz“. Die Ermittlungen will er offenbar aufrechterhalten.

  5. Netzpolitik.org und der #Landesverrat: vom Wirbel um eine Enthüllung, die keine war

    Die Affäre um den angeblichen #Landesverrat von Netzpolitik.org hat das Polit-Blog ins Rampenlicht katapultiert und Verfassungsschutz wie Generalbundesanwalt dem Verdacht der Maßlosigkeit im Umgang mit Journalisten ausgesetzt. Die digitale Aufrüstung der Geheimdienste bedroht die Pressefreiheit – auch deshalb, weil die von den Ermittlern beanstandete „Enthüllung“ den Namen kaum verdient.

  6. #Landesverrat: Wie sich Spione und Ermittler gegenseitig die Schuld zuschieben

    Und nun will niemand so richtig verantwortlich sein: Generalbundesanwalt Harald Range habe das Bundesjustizministerium frühzeitig von seinen Ermittlungen gegen Netzpolitik.org in Kenntnis gesetzt. Nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung hätten die Beamten den Juristen daraufhin gewarnt. Nach eigener Darstellung habe man Range signalisiert, man halte das Verfahren wegen Landesverrats für falsch.

  7. Generalbundesanwalt setzt Ermittlungen gegen Netzpolitik.org aus

    Der Generalbundesanwalt ermittelt nach Anzeige des Verfassungsschutzes gegen die Betreiber des Blogs Netzpolitik.org. Der Vorwurf: Landesverrat wegen der Veröffentlichung von Staatsgeheimnissen. Dieses Vorgehen sorgte für massive öffentliche Kritik von Politikern und Medien, woraufhin der Generalbundesanwalt Harald Range im Gespräch mit der FAZ verkündete, die Ermittlungen vorerst ruhen lassen zu wollen.