1. Medien-Woche: Ist nach dem Interview-Eklat mit Armin Wolf und dem FPÖ-Politiker Vilimsky die Pressefreiheit in Gefahr?

    In der neuen Ausgabe unseres Podcasts „Die Medien Woche“ sprechen Stefan Winterbauer (MEEDIA) und Christian Meier (WELT) über den Aufschrei, den das Interview des ORF-Anchors Armin Wolf mit dem FPÖ-Politiker Harald Vilimsky ausgelöst hat. Außerdem geht es um Politikerphrasen, Cathy Hummels, Claus Kleber und den unerwarteten Turnaround beim Guardian.

  2. ORF im Visier der Rechtspopulisten: "Medien-Kommissar" Siebenhaar über Österreichs neuen Kurs

    Österreichs öffentlich-rechtlicher Rundfunk ist vor allem der rechtspopulistischen FPÖ ein Dorn im Auge. Dem ORF droht ein personeller und inhaltlicher Umbau. Die neue Regierung will den Sender austrifizieren.

  3. Die ungesunde Symbiose von Politik und "Staatsrundfunk": Wann drückt endlich jemand auf die Reset-Taste?

    Zwischen dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung tobt ein bizarrer Streit über die Rolle der beitragsfinanzierten Medien. Darin kritisiert das Blatt die große Staatsnähe von ARD, ZDF und Deutschlandradio zurecht, findet Handelsblatt-Redakteur Hans-Peter Siebenhaar. Die Anstalten und die Politik leben in einer Symbiose, die Reformen verhindert.

  4. „Medien-Kommissar“ Siebenhaar: „Ansehensverlust des ORF ist Lehrbeispiel für ARD und ZDF“

    Die FPÖ ist mit ihrer Social-Web-Strategie zum Vorbild rechter Parteien geworden, meint Hans-Peter Siebenhaar. Im Interview mit MEEDIA erklärt der Wiener Handelsblatt-Korrespondent und Autor des neuen Buchs „Österreich – Die zerrissene Republik“, dass die Rechtspopulisten die Klaviatur des digitalen Medienzeitalters „nahezu perfekt“ beherrschen und so unabhängig von klassischen Medien werden.

  5. Bayer-Pressechef: „Verlagshäuser sind mindestens genauso systemrelevant wie Banken“

    „Content-Marketing killt Journalismus“: Mit dieser Aussage hat Handelsblatt-Redakteur Hans-Peter Siebenhaar eine lebhafte Debatte angestoßen. Der These des Journalisten widerspricht nun Christian Maertin, Head of Corporate Communications der Bayer AG, in einem Gastbeitrag für MEEDIA. Zum einen verteidigt er das moderne PR-Storytelling, zum anderen sagt er, dass dringend darüber gesprochen werden muss, wie „hohe journalistische Standards auch in Zukunft zu sichern“ sind.

  6. „Medien-Kommissar“ Siebenhaar: Content-Marketing killt Journalismus

    Werbung war gestern, heute wird das Content-Marketing immer stärker. Denn Konzerne kreieren immer öfter eigene, unkritische Medieninhalte. Das ist gerade für unsere Gesellschaft eine gefährliche Entwicklung, schreibt Handelsblatt-Medienexperte Hans-Peter Siebenhaar in seiner Kolumne „Der Medien-Kommissar“.

  7. „Die unterschätzte Medienmacht“: Wie etablierte Parteien Rechtspopulisten die sozialen Medien überlassen

    Rechtspopulisten in ganz Europa nutzen gezielt soziale Netzwerke. Was bürgerlichen Parteien dagegen dort produzieren, ist oft unfreiwillig komisch oder erinnert an DDR-Fernsehen. Sie nehmen die neuen Kommunikationskanäle nicht ernst genug, meint Hans-Peter Siebenhaar und erklärt dies in seiner Handelsblatt Kolumne „Der Medien-Kommissar“ zu einem strategischen Fehler.

  8. „Der Spiegel braucht eine Lichtgestalt wie Rudolf Augstein oder Stefan Aust“

    Der Medien-Journalist Hans-Peter Siebenhaar schreibt in seiner aktuellen Kolumne bei Handelsblatt.com über die Krise beim Spiegel. Nach der Gesellschaftersitzung vom Freitag sieht er die Macht des umstrittenen Chefredakteurs Wolfgang Büchner beschnitten. Die Aufgabe, nun in der Redaktion für sein Konzept Spiegel 3.0 um Rückhalt buhlen zu müsse, sei eine „mission impossible“. Bei Spiegel werde der Wunsch nach einer Lichtgestalt, wie es Gründer Rudolf Augstein oder Chefredakteur Stefan Aust waren, immer größer.