1. Reuters Digital News Report 2018: Zahlungsbereitschaft der Deutschen für digitalen Paid Content steigt langsam

    Der jährliche Reuters Digital News Report der Universität Oxford ist einer der wichtigsten und umfassendsten globalen Bestandsaufnahmen zum Zustand der Mediennutzung. Für die aktuelle 2018er Ausgabe hat das Hamburger Hans-Bredow-Institut die Ergebnisse aus dem Report, die Deutschland betreffen, gesondert aufbereitet. Zwei der interessantesten Erkenntnisse: 1. Die Bereitschaft der Deutschen, für Online-Inhalte zu zahlen steigt langsam. 2. Das Interesse an Video-Nachrichten im Internet ist gering.

  2. Reuters Institute Digital News Report: In Deutschland steigt die Bereitschaft für Online-Nachrichten zu zahlen

    Gute Nachrichten für die Verlage beinhaltet der diesjährige „Reuters Institute Digital News Report“. Denn die Auswertung der Daten zeige, dass die Bereitschaft, für Nachrichten im Internet Geld auszugeben, in allen Altersgruppen angestiegen sei, sagte Sascha Hölig vom Hans-Bredow-Institut für Medienforschung in Hamburg. Es veröffentlicht am Donnerstag die deutsche Teilstudie zur weltweiten Erhebung.

  3. Finanziert von Facebook und Mozilla: Hans-Bredow-Institut und HMS sollen Medienkompetenz fördern

    Facebook und der Firefox-Entwickler Mozilla sind unter den Geldgebern einer neuen Initiative, die für mehr Medienkompetenz sorgen soll. Die News Integrity Initiative sammelte zum Start insgesamt 14 Millionen Dollar ein. In Deutschland sollen das Hans-Bredow-Institut sowie die Hamburg Media School an dem Programm teilnehmen.

  4. Medienforscher Hölig: „Halte es für einen Vorwand, Wahlergebnisse auf Fake News oder die Filterbubble zu schieben“

    Kaum jemand informiert sich nur über soziale Netzwerke. Das Vertrauen in klassische Medien ist nach Einschätzung von Sascha Hölig deutlich größer. Manches Risiko beim Umgang mit Facebook & Co. hält der Medienexperte für viel kleiner, als viele es wahrnehmen.