1. Trauer um Helmut Schmidt beschert Zeitungen starke Kioskverkäufe

    Der Tod von Helmut Schmidt bewegte viele Menschen. Allein in Hamburg säumten Tausende die Strecke der Trauerfahrt vom Michel zum Friedhof Ohlsdorf. Von dieser großen Anteilnahme konnten auch die lokalen Zeitungen profitieren. Das Abendblatt verkaufte über 60 Prozent mehr am Kiosk und der Zeit gelang sogar bundesweit der beste Einzelverkauf des Jahres.

  2. Attacke auf Mopo nach Charlie Hebdo-Anschlag: Mutmaßliche Brandstifter in Hamburg angeklagt

    Zehn Monate nach dem Brandanschlag auf die Hamburger Morgenpost hat die Staatsanwaltschaft vier junge Männer angeklagt. Wie die Zeitung berichtete, wirft die Anklagebehörde den Beschuldigten Brandstiftung und schwere Brandstiftung vor. Sie sollen sich vor dem Landgericht verantworten, sagte Behördensprecherin Nana Frombach am Samstag.

  3. IVW-News-Top-50: Welt ist der große Gewinner des Monats, Bild der große Verlierer

    Licht und Schatten bei Axel Springer. Während Die Welt im Oktober mit einem Plus von fast 8,5 Mio. Visits der große IVW-Gewinner war, verlor Bild im selben Zeitraum 7,2 Mio. gegenüber dem Vormonat. Deutlich nach oben ging es auch für Focus, Zeit, N24 und die Huffington Post, Visits und Marktanteile verloren haben neben Bild vor allem auch stern.de, RP Online und die Hamburger Morgenpost.

  4. IVW-Analyse der Regionalzeitungen: keine Gewinner unter den 80 Top-Titeln, dramatische Zahlen in Berlin

    Auch im dritten Quartal ging es für die deutschen Lokal- und Regionalzeitungen in Sachen Verkaufszahlen ausnahmslos bergab. Keins der 80 Blätter mit den meisten Abos und Einzelverkäufen konnte sich verbessern. Am heftigsten sieht es in Berlin aus: mit Verlusten von 5,8% bis 7,9% für die fünf Zeitungen.

  5. „Stimmung im Keller“: Betriebsrat der Hamburger Mopo wehrt sich gegen geplanten „Change-Prozess“

    In einem Info-Schreiben übt der Betriebsrat der Hamburger Morgenpost scharfe Kritik am digitalen Transformationsprozess im Verlag. Nach Betriebsrat-Infos sind Kündigungen in Redaktion und Verlag geplant. Bis zu 90 Prozent der Redakteure sollen künftig angeblich für die digitale Redaktion arbeiten. Bei DuMont heißt es, dass es noch keine konkreten Beschlüsse für die Mopo gibt.

  6. Betriebsrats-Chaos bei MDS: Wieso es die Arbeitnehmer auf Klagen ankommen lassen

    Die Hamburger Morgenpost hat juristische Schritte gegen ihren Betriebsrat eingeleitet. Das berichten die Arbeitnehmervertreter des Verlags in eigener Sache. Grund: Bei der jüngsten Wahl im Juli wurden auch freie Mitarbeiter und Angestellte aus Tochtergesellschaften berücksichtigt. Die Arbeitnehmer sehen sich mit einem Gesamtbetriebsrat besser aufgestellt – und können trotz Klage erst mal so weitermachen.

  7. Tageszeitungs-MA: Überregionale und Boulevardzeitungen leiden massiv unter Leserschwund

    Während die Radiosender und Publikumszeitschriften bei der akruellen MA recht glimpflich davon gekommen sind, fielen die Reichweiten zahlreicher Tageszeitungen massiv. Vor allem die überregionalen Titel und die Boulevardblätter litten deutlich. Die Hamburger Morgenpost büßte als größter Verlierer 21,5% ein.

  8. IVW-Analyse: die Auflagen der 82 größten deutschen Regionalzeitungen

    MEEDIA erweitert die traditionelle IVW-Analyse der Regional- und Lokalzeitungsauflagen erneut. Ab sofort zeigen wir alle Titel mit mindestens 50.000 Abos und/oder Einzelverkäufen – insgesamt 82 Blätter. Die großen Verlierer im jüngsten Quartal kommen vor allem aus Berlin, Hamburg und Köln. Echte Gewinner gibt es immerhin auch zwei.

  9. Hamburger Morgenpost startet Multi-Channel Vermarkter Hamburg First

    Die Hamburger Morgenpost hat mit Hamburg First eine medien- und kanalübergreifenden Vermarktungstochter gegründet. Neben der Mopo, der Mopo am Sonntag gehören auch Magazine und Websites zum Portfolio.

  10. IVW-Analyse: die Verkaufszahlen der 65 größten deutschen Regionalzeitungen

    Erneut eine traurige Quartalsbilanz für Deutschlands Regionalzeitungen. Alle 65 größten Titel büßten im Vergleich zum Vorjahr Abos und Einzelverkäufe ein. Am besten hielten sich noch Der Tagesspiegel, die Rhein-Zeitung und der Donaukurier mit einem Minus von weniger als 1%. Die deutlichsten Verluste gab es in Hamburg, Berlin und NRW.