1. Widerstand gegen Funke-Pläne: Betriebsrat des „Hamburger Abendblatts“ sorgt sich um eigene Bezahlplattform

    In der Belegschaft des zu Funke gehörenden „Hamburger Abendblatts“ regt sich Widerstand gegen die mögliche Übernahme des Konkurrenzportals “mopo.de“. Der Betriebsrat fürchtet, dass hierdurch das auf Paid-Content fokussierte Portal „abendblatt.de“ in Mitleidenschaft gezogen werden könnte.

  2. „50 beste Hamburger Stadtteile“ – „Abendblatt“ gibt Magazin zur Zeitungsserie heraus

    Welcher Hamburger Stadtteil ist der Beste? Im August 2019 startete das „Hamburger Abendblatt“ mit der Serie „Die 50 besten Hamburger Stadtteile“. Nun wird die Serie auch als eigenes Magazin herausgebracht.

  3. Die IVW-Analyse der Regionalzeitungen: herbe Verluste bei Boulevardblättern, Dramatik in Berlin

    Die IVW-Auflagenbilanz des dritten Quartals 2019 zeigt für die deutschen Regionalzeitungen mit mindestens 30.000 Abos und Einzelverkäufen erneut fast nur Verlierer. Ausnahmen: „Der Tagesspiegel“ aus Berlin verzeichnet dank wachsender ePaper-Kundendatei ein Plus, die „Rheinische Post“ wegen Sonder-Effekten. Massive Verluste gibt es hingegen bei der „Berliner Zeitung“, dem „Berliner Kurier“ und der „Hamburger Morgenpost“, die nach dem Aus der Nachtausgabe und der Frühausgabe der Zeitung 18,9% unter dem Vorjahr liegt.

  4. Die Auflagen-Bilanz der größten 83 Regionalzeitungen: kaum noch Titel mit einem Minus unter 2%

    Die Verkaufszahlen der deutschen Lokal- und Regionalzeitungen sinken weiter – auf teilweise dramatischem Niveau. Nur sieben der größten 83 Titel verloren im zweiten Quartal laut IVW weniger als 2% der Abos und Einzelverkäufe. Besonders heftig sieht es bei der „Berliner Zeitung“ mit einem 11,2%-Minus und dem Kölner „Express“ mit einem Rückgang von sogar 12,2% aus.

  5. US-Lokalzeitungen setzen auf digitale Sport-Abos: Schaffen sie damit eine dauerhafte Erlösquelle?

    Können Medienhäuser mit reinen Sport-Abos neue Leser gewinnen? In den USA probieren einige Lokalzeitungen diesen Ansatz aus und scheinen damit erste Erfolge zu haben, wie das Beispiel „Miami Herald“ zeigt. Mit niedrigen Preisen und exklusiven Inhalten zum lokalen Sport möchten die Verantwortlichen eine dauerhafte Erlösquelle fürs Digitale etablieren.

  6. Streit um Digitalstrategie: Betriebsrat und Funke-Geschäftsführung liefern sich Schlagabtausch

    Zoff um die Digital-Offensive bei der Funke Mediengruppe: Technische Schwierigkeiten sollen verhindern, dass das „User First“-Modell von Funke-Chef Andreas Schoo rund läuft. Der Betriebsrat des „Hamburger Abendblatts“ wirft Funke Digital-Chef Thurm zudem vor, dass er die Online-Auftritte der Tageszeitungen ohne Einbindung der Chefredaktionen in seine Einheit integrieren wolle. Der Verlag dementiert.

  7. Die Auflagen-Bilanz der größten 82 Regionalzeitungen: Tagesspiegel einziger Gewinner dank E-Paper

    Die deutsche Lokal- und Regionalzeitungsbranche verlor auch im ersten Quartal 2019 viele Käufer und Abonnenten. Unter den 82 größten Titel aus allen Bundesländern findet sich nur ein Gewinner: der Tagesspiegel aus Berlin. Er legte aber ausschließlich durch E-Paper-Abos zu, die Papier-Ausgabe verlor Käufer. Die größten Einbußen verzeichnen wieder einmal die Boulevardblätter, allen voran der Express Köln/Bonn und die Hamburger Morgenpost.

  8. Philipp kennt sie alle: Wie das neue Personality-Magazin rund um OMR-Gründer Westermeyer der Digital-Szene eine Bühne baut

    Philipp Westermeyer hat mit dem OMR Festival eine der größten Digitalkonferenzen Europas aus der Taufe gehoben. Nun bekommt der Unternehmer gemeinsam mit dem Hamburger Abendblatt ein eigenes Magazin. Sein Personality-Heft dreht sich um Deutschlands Digitalszene.

  9. „Amal“ startet Lokaljournalismus-Projekt für Geflüchtete in Hamburg – aber es gibt auch Kritik

    Sprache ist der Schlüssel zur Integration, heißt es. Das Nachrichtenportal „Amal“ liefert Geflüchteten seit 2017 Nachrichten zum lokalen Geschehen in Berlin, auf Arabisch und Farsi. Nun kommt das Projekt nach Hamburg. Ein dreiköpfiges Redaktionsteam will den Neuankömmlingen künftig die „Teilhabe am städtischen Leben“ erleichtern. Doch es gibt Kritik am Konzept.

  10. „Zukunftsprogramm“ mit weniger Volontären: Alle Details zu Funkes neuem Sparkurs

    Die vergangene Woche von der Funke Mediengruppe angekündigten Sparmaßnahmen werden konkreter. Das Medienhaus plant einen Stellenabbau in fast allen Bereichen des Konzerns – und reduziert im Rahmen seines „Zukunftsprogramms“ ausgerechnet die Zahl der Volontäre. Mit „verlegerischer Verantwortung“ habe das nichts zu tun, kritisiert der DJV.