1. Die Idee vom öffentlich-rechtlichen Jung-Funk gefällt nicht allen Medienleuten

    Deutsche Verlage sind gerade enorm erfolgreich, vor allem was Lobbyarbeit (Leistungsschutz) und Prozesse („Tagesschau“-App) angeht. Das junge Angebot von ARD und ZDF heißt funk und ist so ganz anders als alles, womit man rechnen konnte. Eine G+J-Mitarbeiterin distanziert sich öffentlich von Werbe-Aktionen ihres Verlages und die Aufforderung des Zeit-Online-Chefs zum kollektiven Oettinger-Traffic-Vergleich unter Kollegen verhallt ungehört. Der MEEDIA-Wochenrückblick.

  2. Snippets und Vorspeisen – die seltsame Leistungsschutz-Welt des Digitalkommissars Günther Oettinger

    Nachdem die EU-Kommission um Digital-Kommissar Günther Oettinger jüngst einen Vorschlag für ein EU-weites Leistungsschutzrecht eingebracht hat, geht die Debatte darum im Netz weiter. Auf Twitter streitet sich Oettinger u.a. mit dem Journalisten Mario Sixtus, ob sich Nutzer nur mit kurzen Anreißern von Artikeln zufrieden geben. Der Digitalkommissar macht dabei einmal mehr keine gute Figur.

  3. „Eine naive Vorstellung“: LSR-Mahnung von EU-Kommissar Oettinger stößt bei DJV auf Unverständnis

    Beim Deutschen Journalisten-Verband (DJV) zeigt man sich von Günther Oettingers „Strategietipps“ in Sachen EU-Leistungsschutzrecht wenig begeistert: Die vermeintlichen Ratschläge des EU-Kommissars, die er beim Kongress des Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) am Montag an Verleger gerichtet hat, würden nicht zu seiner Aufgabe gehören – und obendrein (noch mehr) Fragen aufwerfen.

  4. „Schwärmen Sie aus!“: EU-Kommissar Oettinger mahnt Verleger, renitente Online-Redaktionen in Sachen LSR auf Linie zu bringen

    EU-Kommissar Günther Oettinger kämpft gemeinsam mit Verlegern für ein europäisches Leistungsschutzrecht. Beim Kongress des Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) am Montag hat der CDU-Politiker an Verleger appelliert, ihre „ökonomische und kulturelle Zukunft“ nicht zu verspielen – und für die Pläne intern wie extern die Werbetrommel zu rühren.

  5. „Oettingers Kampf mit Google und Facebook hat begonnen“: Pressestimmen zum geplanten EU-Leistungsschutzrecht

    Aus Sorge um die Zukunft der Presseverlage und des Qualitätsjournalismus hat EU-Kommissar Günther Oettinger am gestrigen Mittwoch einen Vorschlag für ein neues europäisches Urheberrecht vorgestellt, der auch ein EU-weites Leistungsschutzrecht enthält. Die Reaktion darauf sind sehr gespalten. Während Handelsblatt-Herausgeber Gabor Steingart den Entwurf lobt und die SZ meint, dass der Politiker nun den Kampf mit Google und Facebook aufnimmt, sieht Spiegel Online-Kolumnistin Angela Gruber das „freie Internet wie wir es kennen“ bedroht.

  6. EU-Leistungsschutz für 20 Jahre: viel Kritik an Oettingers Vorschlägen zum Urheberrecht aber die Verlage jubeln

    Die EU-Kommission um Digital-Kommissar Günther Oettinger hat am Mittwoch-Nachmittag einen Gesetzesvorschlag zu einer Überarbeitung des EU-Urheberrechts vorgestellt. Die Vorschläge wurden allerdings schon vorab bekannt und kontrovers aufgenommen. Verlage begrüßen ein angedachtes EU-Leistungsschutzrecht. Google und zahlreiche weitere Verbände und Einrichtungen üben dagegen Kritik.

  7. Twitter-Beef Oettinger vs. Petry: Wer hat hier den Schuss nicht gehört?

    Die AfD und der Schießbefehl: Noch immer arbeiten sich Politiker der angeblichen Systemparteien, die Medien und auch die AfD selbst an den umstrittenen Zitaten von Frauke Petry und Beatrix von Storch ab. Nächstes Kapitel ist der Twitter-Zoff zwischen EU-Kommissar Günther Oettinger und dem Petry-Klan samt Unterstützer. Auslöser war das Zitat das ehemaligen BaWü-Ministerpräsidenten: „Wenn die komische Petry meine Frau wäre, würde ich mich heute Nacht noch erschießen.“

  8. Burdas DLD am Scheideweg: Was war, was bleibt, was kommt

    The same Procedure as last Year? The same Procedure as every Year, Hubert! Auch 2015 grüßte jährlich Burdas Digitalkongress DLD. Highlights waren Auftritte von Digital-Helden wie Uber-Mann Travis Kalanick, Web-Wüterich Andrew Keen und Digital-Kommissar Günther Oettinger. Nächstes Jahr zieht die Münchner Digital-Karawane gezwungenermaßen an eine neue Location. Das muss kein Schaden sein.

  9. Leistungsschutzrecht: Springer und Burda kritisieren fehlenden Zusammenhalt der Branche

    Andreas Wiele von Springer und Philipp Welte von Burda haben ihre Kollegen bei anderen Verlagen wegen des Umgangs mit dem Leistungsschutzrecht kritisiert. Die wären „beim ersten Gegenwind“ von Google eingeknickt, sagte Springer-Vorstand Wiele. „Wir haben nicht den Mut, das Recht gemeinschaftlich umzusetzen“, sagte Burda-Vorstand Welte.

  10. Sonneborn führt Oettinger im EU-Parlament vor: „Können Sie die Frage bitte auf Englisch beantworten!“

    Der Satiriker und EU-Abgeordnete Martin Sonneborn (Die Partei) hat den designierten EU-Kommissar für digitale Wirtschaft, den ehemaligen baden-württembergischen Ministerpräsidenten Günther Oettinger, zum so genannten „Recht auf Vergessen“ befragt. Jenem umstrittenen EU-Vorstoß, nach dem Verweise auf Suchmaschinen auf Antrag entfernt werden müssen. Mittlerweile gibt es auch ein Video von Sonneborns Oettinger-Befragung.