1. EU-Kommissar Günther Oettinger: Journalistischen Angeboten von ARD und ZDF sollen Grenzen aufgezeigt werden

    Günther Oettinger ist als EU-Kommissar für Haushalt und Personal eigentlich nicht mehr zuständig für Medien, Digitalisierung und ein europäisches Leistungsschutzrecht. Trotzdem berät er seine Nachfolgerin Mariya Gabriel weiter in diesen Fragen. Gegenüber der Stuttgarter Zeitung forderte Oettinger nun, die Expansion von ARD und ZDF im Digitalen müsse begrenzt werden. Außerdem sprach er sich für eine Umverteilung von Werbegeldern von Internet-Unternehmen hin zu Verlagen aus.

  2. Digitale Neuausrichtung: Jens de Buhr setzt voll auf Künstliche Intelligenz und Augmented Reality

    Vom Capital-Redakteur zum Inhaber eines 80 Mitarbeiter starken Corporate Publishing-Dienstleisters: Nun hat der Medienunternehmer Jens de Buhr sein DUB Unternehmermagazin inhaltlich neu ausgerichtet. Der gelernte Journalist will die Business- und Lifestyle-Zeitschrift, die regelmäßig dem Handelsblatt und der Wirtschaftswoche beiliegt, zu einem „Leitmedium für die digitale Transformation“ umbauen.

  3. Neuer Streit um Urheberrecht für Verlage: Berichterstatterin des EU-Parlaments lehnt Leistungsschutzrecht ab

    Das Leistungsschutzrecht für Presseverlage hat auf europäischer Ebene offenbar nicht mehr so gute Chancen, wie unter dem ehemaligen Digitalkommissar Günther Oettinger anzunehmen war. Die Berichterstatterin des Parlaments, Therese Comodini Cachia, lehnt die Reform ab. Sie will den Unternehmen aber anderweitig entgegenkommen.

  4. Der Weltuntergang nach Trump, der VDZ Qualitäts-Präsident und die Frisur von Philipp Welte

    Man weiß ja gar nicht, wo man diese Woche hinschauen sollte: nach Berlin, wo der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger schon vorher wusste, dass Stephan Holthoff-Pförtner einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt wird. Oder nach Washington, wo anscheinend keiner wusste, dass Donald Trump zum neuen US-Präsidenten gewählt würde. Außerdem im Wochenrückblick: Philipp Welte hat die Haare schön und Günther Oettinger gratuliert einem gewissen Herbert Burda.

  5. Oettinger hat „in Brüssel den längsten Rüssel“: „extra 3“ dichtet dem EU-Kommissar ein Lied

    Günther Oettinger ist vieles – für „extra 3“ ist er einfach nur „Der Kommissar“: Das Satire-Magazin im NDR hat dem EU-Kommissar für digitale Wirtschaft einen schmissigen Song gedichtet. Der natürlich alle seine Eskapaden – von seiner „Schlitzaugen-Rede“ bis zum typischen Oettinger-Denglisch – abhandelt.

  6. „Frei von der Leber“ – EU-Kommissar Günther Oettinger entschuldigt sich für seine Schlitzaugen-Rede

    Die „Schlitzaugen-Rede“, die der EU-Kommissar Günther Oettinger bei einer Veranstaltung des norddeutschen Unternehmensverbands AGA in Hamburg hielt, zieht weitere Kreise. Oettinger hat nun eine Stellungnahme veröffentlicht, in der er sich entschuldigt und „großen Respekt“ für die Dynamik der chinesischen Wirtschaft bekundet. Oettinger hatte in der Rede Chinesen als „Schlitzohren und Schlitzaugen“ bezeichnet.

  7. #ZeugnisfürOettinger: So liest das Netz EU-Kommissar Günther Oettinger für seine „Schlitzaugen“-Rede die Leviten

    Es waren höchst befremdliche Worte: Chinesen seien „Schlitzohren und Schlitzaugen“, hatte Günther Oettinger beim Europa-Abend des norddeutschen Unternehmensverbands AGA am vergangenen Mittwoch ebenso erklärt wie über die Home-Ehe gelästert. Die Quittung folgt auf Twitter: Am Abend trendete das Hashtag #ZeugnisfürOettinger, unter dem Nutzer den EU-Kommissar bewerteten. Keine Überraschung:
    Auf Twitter fällt das Zeugnis für Oettinger nicht besonders gut aus…

  8. Günther Oettingers „Schlitzaugen“-Rede zeigt uns ein frustrierendes Problem mit der EU

    Politische Korrektheit, bzw. deren Abwesenheit, war ein großes Thema an diesem Wochenende. Neben dem dümmlichen Blackfacing bei „Verstehen Sie Spaß“ war es vor allem eine mitgeschnittene Rede des EU-Kommissars Günther Oettinger, in der er u.a. Chinesen als „Schlitzohren und Schlitzaugen“ bezeichnete, die für Aufregung sorgte. Oettingers Entgleisung führt aber auch ein tief sitzendes Problem mit der EU vor Augen.

  9. Zeitungsverleger stellen sich gegen Kampagne „Save The Link“

    Die Zeitungsverleger in Deutschland haben sich gegen die Kampagne „Save The Link“ von Europa-Abgeordneten aus Deutschland gewandt. Die Parlamentarier aus verschiedenen Parteien werfen dem deutschen EU-Kommissar Günther Oettinger vor, seine Pläne für ein europäisches Leistungsrecht bedrohten das Internet und die Freiheit, Inhalte im Netz zu verlinken. „Uns ist schleierhaft, aus welchem Grund diese Behauptungen aufgestellt werden“, erklärte am Dienstag ein BDZV-Sprecher.

  10. Eine neue Folge des Digital-Dramoletts „Günther Oettinger vs. das Internet“

    Digital-Kommissario Günther Oettinger hat sich mal wieder mit renitenten Journalisten gezofft. Die Telekom macht sich und befreundete Medien mit Immmr lächerlich. Burda-CEO Paul-Bernhard Kallen will nicht mehr ins Zeitschriften-Business investieren. Und man kann an Halloween ganz offiziell als „Reporter“ gehen. Der MEEDIA-Wochenrückblick.