1. Nach Rauswurf bei Springer: Ex-Welt-Redakteur Günther Lachmann arbeitet jetzt für AfD-Mann Björn Höcke

    Günther Lachmann berichtete für die Welt über die AfD und machte der Partei gleichzeitig Beratungsangebote. Als sein Treiben aufflog und sich der Journalist zudem in Widersprüche verstrickte, zog Chefredakteur Stefan Aust die Reißleine, um Schaden von der Tageszeitung abzuwenden. Nun hat Lachmann einen neuen Job: Seit heute ist er im Thüringer Landtag für die „strategische Kommunikation“ der AfD tätig, wie Fraktionschef Björn Höcke bekannt gab.

  2. AfD ist Medienanwalts Liebling – der MEEDIA-Wochenrückblick

    Politiker der rechtspopulistischen Partei Alternative für Deutschland beschäftigen Medienanwälte. Auf beiden Seiten. Der Sohn von Verleger Wolfram Weimer landet einen Viral-Hit mit Berlin-Bashing. Der Spiegel lockt Programmierer mit Büroausstattung und Geo wandelt titeltechnisch auf stern-Pfaden.

  3. „Mustergültige Transparenz“: DJV lobt Stefan Aust für Umgang mit der Causa Lachmann

    Eigentlich gehört das Fordern ja zur Kernkompetenz der meisten Interessenverbände. Aber der DJV kann offenbar auch loben. So äußert sich der Deutsche Journalisten Verband nun auch zur Causa Lachmann und bescheinigt Stefan Aust eine „mustergültige Transparenz gegenüber den Lesern“. Damit hebt der Verband noch einmal ausdrücklich die Erklärung des Welt-Chefredakteurs in „eigener Sache“ hervor.

  4. Trennung von AfD-Reporter Lachmann: Welt-Chefredakteur Aust kündigt „lückenlosen Aufklärung“ an

    Am Wochenende verkündete Stefan Aust in einem knappen Tweet die Trennung von AfD-Reporter Günther Lachmann. Jetzt erklärt der Welt-Chefredakteur in einer längeren Stellungnahme den Schritt und kündigt die lückenlose Aufklärung des Falls an. Dazu gehöre auch dessen „Berichterstattung über die AfD nachträglich kritisch zu hinterfragen“. Belege, dass Lachmann tatsächlich ein Honorar von der Petry-Partei gefordert hätte, gibt es bislang aber noch nicht.

  5. Rauswurf per Twitter-Nachricht: Welt trennt sich von AfD-Reporter Günther Lachmann

    Überraschende Wende in der Affäre um ein angebliches AfD-Beratungsangebot von Welt-Redakteur Günther Lachmann: Nur wenige Tage nachdem das Medienhaus Axel Springer angekündigt hatte, der Journalist werde juristisch gegen die Behauptung des AfD-Abgeordneten Marcus Pretzell vorgehen, teilte Chefredakteur Stefan Aust am Samstagnachmittag auf Twitter mit: „Die Welt trennt sich von Günther Lachmann.“

  6. Angebliches Beratungs-Angebot: Welt-Journalist geht juristisch gegen AfD-Abgeordneten Pretzell vor

    Der Welt-Redakteur Günther Lachmann geht juristisch gegen den AfD-Europa-Abgeordneten und Lebensgefährten von Parteichefin Frauke Petry, Marcus Pretzell, vor. Dieser hatte in einem Facebook-Posting geschrieben, dass Lachmann, der bei der Welt für die AfD zuständig ist, der Partei angeboten hätte, diese in Pressefragen zu beraten. Angebliche Honorar-Forderung: 4.000 Euro pro Monat.