1. Medien-Woche: Ist nach dem Interview-Eklat mit Armin Wolf und dem FPÖ-Politiker Vilimsky die Pressefreiheit in Gefahr?

    In der neuen Ausgabe unseres Podcasts „Die Medien Woche“ sprechen Stefan Winterbauer (MEEDIA) und Christian Meier (WELT) über den Aufschrei, den das Interview des ORF-Anchors Armin Wolf mit dem FPÖ-Politiker Harald Vilimsky ausgelöst hat. Außerdem geht es um Politikerphrasen, Cathy Hummels, Claus Kleber und den unerwarteten Turnaround beim Guardian.

  2. Gute Idee: Der Guardian kennzeichnet Social-Media-Inhalt ab sofort mit Jahreszahl und Quellenangabe

    Das Phänomen, dass Nutzer ältere Artikel oder Grafiken im Social Web teilen und teilweise für aktuell halten, ist nicht neu. Der britische Guardian rückt der Problematik nun mit Maßnahmen zu Leibe, die das Alter von Inhalten prominent hervorheben. Der Guardian will damit verhindern, dass manche Inhalte stets wieder aufs Neue viral gehen und sich Erregungsspiralen auf diese Weise immer weiter fortsetzen.

  3. „No.No.No.No.No.No.No.No.“: So sarkastisch titelt der Guardian zum Brexit-Abstimmungs-Chaos

    Ein wohl jetzt schon legendäres Cover für einen wohl legendären Tag in der Geschichte Englands: Das britische Parlament hat am Mittwoche alle acht Brexit-Alternativen abgeschmettert. Der Guardian würdigt diese denkwürdige Entscheidung mit einer hämischen Headline.

  4. Hype um todbringende „Momo“-Challenge: Wie Medien aus einer Scherzaktion eine reale Gefahr machen

    Seit geraumer Zeit tauchen im Netz immer wieder Berichte über die sogenannte “Momo Challenge” auf, mit der Kinder in den Tod getrieben worden seien. Eine gruselige Figur mit riesigen Augen steht dabei im Zentrum. Diverse Newsportale griffen das Thema auf, darunter Bild, watson und Merkur.de. Die Geschichte eines angeblichen Hypes, der vor allem durch Medien mehr als nur ein schlechter Scherz ist.

  5. „Gott in Frankreich“: Internationale Medien verneigen sich vor Karl Lagerfeld

    Im Alter von 85 Jahren ist der Modeschöpfer Karl Lagerfeld am Dienstag in einem Pariser Krankenhaus verstorben. Die Fans trauern um den Kreativen, der sowohl wegen seiner Kunst als auch seiner eigenwilligen Art Berühmtheit erlangte. Zahlreiche internationale Tageszeitungen haben den Wahl-Pariser nun auf ihre Titelseiten gehoben. Ein Überblick

  6. Auch CNN, HuffPo und Guardian betroffen: Forscher bewerten viele virale Artikel zu Gesundsheitsthemen als „potenziell schädlich“

    Nicht nur die politische Debatte auf Facebook scheint von Fake-News beeinflusst zu werden. Offenbar erfreuen sich nachweislich unfundierte Artikel zu Gesundheitsthemen großer Beliebtheit in Social Networks. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie. Demnach bekamen nicht nur Blogs „zweifelhafter Herkunft“ schlechte Noten, sondern auch renommierte, große Medienportale.

  7. „May’s Brexit deal dead as a dodo“: Wie britische Tageszeitungen das historische Ergebnis verarbeiten

    Eine krachende Niederlage für die britische Premierministerin Theresa May und ihren Brexit-Deal. Am Tag nach der Abstimmung durch das Unterhaus im Parlament verarbeiten die britischen Tageszeitungen das historische Ergebnis: Das Boulevardblatt The Sun liefert das wohl auffälligste Cover mit einer Mischung aus einem ausgestorbenen Dodo und May.

  8. Nach Tripadvisor-Prank: "Englands größter Troll" hat international Medien mit Doppelgängern ausgetrickst

    Berühmtheit erlangte Oobah Butler mit seinem Tripadvisor-Fake vor rund einem Jahr. Innerhalb kürzester Zeit machte er ein Fake-Restaurant zum Hotspot der Stadt. Nun hat der Vice-Reporter gegenüber dem Guardian zugegeben, dass er den Streich auch danach weiterspielte. Die zahlreichen Interviews, die nach Offenlegung des Streichs mit ihm geführt wurden, ließ er von Doppelgängern machen.

  9. „Verlage mit zu großem Marken-Portfolio verzetteln sich in diesem Zeitalter“: Wolfgang Blau über die Zukunft von Condé Nast

    Nach dem Verkauf von Myself in Deutschland, der Einstellung von Allure in Russland will der US-Verlagsriese Condé Nast im Ausland vor allem in seine angestammten Medienmarken wie Vogue, Architectural Digest sowie GQ massiv investieren. Dafür nimmt das Unternehmen einen hohen zweistelligen Millionenbetrag in die Hand. Im MEEDIA-Interview erklärt Wolfgang Blau, President Condé Nast International in London, die weitere Strategie des Verlags.

  10. Krank und obdachlos wegen Amazon? Guardian berichtet von schlimmen Arbeitsbedingungen beim E-Commerce-Riesen

    Der britische Guardian berichtet von krankmachenden und unmenschlichen Arbeitsbedingungen in US-Warenlagern des E-Commerce-Riesen Amazon. Die Zeitung nennt Beispiele von Mitarbeitern, die bleibende gesundheitliche Schäden davongetragen hätten oder sogar obdachlos geworden seien. Amazon erklärt, dass Sicherheit am Arbeitsplatz oberste Priorität habe.