1. „Schmerzhafte Einbußen“: Grosso-Verbandschef befürchtet langfristig Schäden für die Branche

    Der Presseeinzelhandel könnte durch die Corona-Krise dauerhaft wirtschaftlichen Schaden nehmen, falls die Konsumenten ihr Einkaufsverhalten ändern und sich mehr nach Hause schicken lassen. Verstärkt werden könnte diese Entwicklung durch die Verlage, die den Direktvertrieb digitaler Ausgaben vorantreiben. Der Gesamtverband Pressegroßhandel fordert vom Bund ein Konjunkturprogramm.

  2. Verlagsallianz setzt Presse-Grosso unter Druck: "System ist zu komplex, zu schwergängig und zu ineffizient"

    Dunkle Wolken über den Grosso-Verhandlungen: Aus Enttäuschung über eine zu geringe Bereitschaft zur Modernisierung der Vertriebsstrukturen bleibt die Allianz von sechs Großverlagen dem Grosso-Kongress in Baden-Baden geschlossen fern. Das Ende der Fahnenstange scheint erreicht, falls sich die Grossisten nicht bewegen. MEEDIA sprach mit Burda-Vorstand Philipp Welte über Krise und Handlungsoptionen.

  3. Poker um Vertriebsspannen: Der Spiegel und Gruner + Jahr gehen getrennte Wege

    Das Gerangel um neue Grosso-Spannen im deutschen Vertriebswesen geht weiter. Bauer, Hubert Burda Media, die Funke Mediengruppe, die Mediengruppe Klambt, der Spiegel-Verlag und Axel Springer schließen sich zu einer Allianz zusammen, um neue Vertriebsmargen auszuhandeln. Nicht mit dabei: Gruner + Jahr. Der Zeitschriften-Verlag will mit dem Grossoverband alleine über neue Konditionen sprechen. Damit gehen G+J und der Spiegel-Verlag getrennte Wege.