1. 1,6 Milliarden für Griechenland: Rettungsversuch durch Crowdfunding

    1,6 Milliarden Euro schuldet Griechenland dem Internationalen Währungsfonds. Ein 29-jähriger Brite will dies ändern – und startete dazu eine Crowdfunding-Kampagne. Als Dankeschön erhalten die Unterstützer griechische Produkte wie Oliven und Ouzo. Innerhalb eines Tages kamen bereits über 90.000 Euro zusammen.

  2. „Griechenland ist nicht Lehman“: Krisendeutung in 140 Zeichen

    Es war der Tag, auf den die Griechenland-Krise seit rund fünf Jahren hinsteuerte: Die Defacto-Pleite von Hellas ist so greifbar wie nie. Während die Börsen rund um den Globus in die Knie gingen und Internet-, Technologie- und Medienaktien mit in die Tiefe rissen, versuchten sich Wirtschaftsjournalisten und Marktbeobachter in Krisendeutung in 140 Zeichen – ein Überblick.

  3. Er hat „Stabilitätsmechanismus“ gesagt – die technokratische Euro-Sprache von Merkel, Gabriel & Co.

    Bundeskanzlerin Angela Merkel und Vizekanzler und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel haben sich vor den Medien in einer live im Internet übertragenen Mini-Pressekonferenz zur aktuellen Volte in der Griechenlandkrise (Referendum) erklärt. Dabei war weniger bemerkenswert, was gesagt wurde, sondern wie es gesagt wurde. Es regiert die nüchterne Sprache der Euro-Technokraten.

  4. Das Grexit-Drama und der Bankrott unserer Medienrepublik   

    Die Verhandlungen zwischen der Europäischen Union (EU), dem Internationalen Währungsfonds (IWF) und der griechischen Regierung beherrschen die Nachrichten. Allein: Je mehr Nachrichten man zum Thema Grexit konsumiert, desto wirrer wirkt die Lage. Die Griechenland-Krise ist auch ein kollektives Versagen von Medien und Politik, das sich rational kaum erklären lässt.

  5. Anti-Bild-Demo wegen Griechen-„Hetze“: Wie sich Bild-Reporter über Die Linke lustig machen

    Die Linke des Ortsverbandes München hat am Freitag vor der Lokalredaktion der Boulevardzeitung demonstriert. Grund war die Griechenlandberichterstattung, die von der Linke als Hetze bezeichnet wird. Von der kleinen Demo hätte eigentlich niemand etwas mitbekommen, wenn sich nicht zwei Reporter und Kai Diekmann über die Aktion lustig gemacht hätten.

  6. Hunderttausende Klicks: „Anstalt“-Clip über Griechenland wird zum Viral-Hit

    Die aktuelle Folge der ZDF-Kabarett-Show „Die Anstalt“ beschäftigt sich gewohnt spitzzüngig und intelligent mit dem Konflikt zwischen der Troika und Griechenland sowie mit den Problemen der Austeritätspolitik. Das Lachen bleibt dem Zuschauer dabei an vielen Stellen im Hals stecken. Ein besonders emotionaler Ausschnitt der Sendung wurde bei Facebook hochgeladen und schon knapp eine Millionen Mal angesehen.

  7. Zwischen Bergamotte und Elektro-Euro: die überraschend zahme Bild-Troika in Griechenland

    Weil die neu gewählte griechische Regierung die so genannte Troika (Vertreter von Europäischer Zentralbank, Internationalem Währungsfonds und Europäischer Kommission) nicht mehr im Land haben will, schickte die Bild-Zeitung nun eine eigene Bild-Troika nach Athen: Chefredakteur Kai Diekmann, Bild.de-Chef Julian Reichelt und Krisenreporter Paul Ronzheimer. Das ließ Schlimmstes befürchten, das Ergebnis ist allerdings erfreulich zahm geraten.

  8. Bilds Griechenprotest: Diekmann meldet Rekordteilnahme, DJV fordert sofortigen Stopp

    Der Deutsche Journalistenverband kritisiert die laufende Griechenland-Protest-Aktion von Bild und hat Bild-Online-Chef Julian Reichelt dazu aufgefordert, sie sofort zu stoppen. Bild ruft ihre Leser dazu auf, sich mit der heutigen Seite-2 („Nein! Keine weiteren Milliarden für gierige Griechen“) abzulichten. Währenddessen vermeldet Bild-Chef Kai Diekmann einen Teilnehmerrekord.

  9. Umstrittene Protestaktion: Bild ruft Leser zum Grexit-Selfie auf

    Am Freitag soll der Bundestag über weitere Milliardenhilfen für Griechenland entscheiden. Im Gegenzug verspricht die griechische Regierung weitere Sparmaßnahmen. Zusagen, an die Bild nicht mehr glaubt. Deshalb startet die Boulevardzeitung am Donnerstag eine weitere Anti-Griechen-Kampagne – Bild ruft zum Selfie-Protest auf.