1. Tsipras will Anzahl privater Sender reduzieren: Griechisches Parlament billigt Neuvergabe der TV-Lizenzen

    Das griechische Parlament hat am Donnerstagabend ein umstrittenes Gesetz zur Neuordnung der Lizenzen für private Fernsehsender gebilligt. Es sieht vor, dass die sechs Lizenzen auf vier reduziert und neu ausgeschrieben werden. 154 Abgeordnete, darunter alle 153 Abgeordneten der Regierung Tsipras, stimmten im 300 Sitze umfassenden griechischen Parlament dafür.

  2. „Jeder halbwegs ökonomisch gebildete Mensch hätte die Situation erkennen können“

    Bernd Loppow absolvierte 1983 ein Praktikum im griechischen Landwirtschaftsministerium. Für die Wochenzeitung Zeit schrieb der damalige VWL-Student im Anschluss eine Problem-Analyse. Nun, fast 30 Jahre später, ist sein Text wieder hoch aktuell. Weil die genau selben Probleme mittlerweile auch der IWF erkannt hat. Schon damals, erklärt Loppow gegenüber MEEDIA, hätte „jeder halbwegs ökonomisch gebildete Mensch“ die Probleme erkennen können. Jetzt helfe nur noch Ouzo.

  3. Tippt Franz-Josef Wagner in seiner Freizeit Pressemitteilungen für frauenverachtende News-Apps?

    Der Bieter-Krimi um die Financial Times bei dem Springer am Ende mal wieder ohne was dastand. Warren Buffett, der keine griechische Insel gekauft hat., der Spiegel, der weder Angst vor der Wahrheit noch vor Todesdrohungen hat. FJW, der in diesem Leben kein Feminist mehr wird. Der MEEDIA-Wochenrückblick.

  4. „Nicht diffamierend oder rassistisch“ – Spiegel-Chef Brinkbäumer wehrt sich gegen Kritik am Griechen-Cover

    Bereits zum zweiten mal innerhalb kurzer Zeit muss Spiegel-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer nachträglich erläutern, wie ein Spiegel-Titel gemeint ist. Das erste mal war dies bei „The German Übermacht“ der Fall, bei dem Kanzlerin Merkel mit Nazis vor der Akropolis gezeigt wurde. Aktuelles Titelbild des Anstoßes ist „Unsere Griechen – Annäherung an ein seltsames Volk“. Dafür hagelte es reichlich Kritik. Brinkbäumer rechtfertigt das umstrittene Cover als Satire.

  5. Die Wut-Rede eines belgischen EU-Politikers gegen den griechischen Staatschef Tsipras (und was der dazu sagte)

    Im Europaparlament ging es beim Thema Griechenland hoch her. Der belgische EU-Politiker Guy Verhofstadt hielt rund sieben Minuten lang eine hoch emotionale Rede in Richtung des anwesenden griechischen Staatschefs Alexis Tsipras. Er forderte ihn auf, endlich Reformen anzupacken, sonst würde er als „falscher Prophet“ enden. Tsipras antwortete ihm.

  6. Störfaktor Leser, Störfaktor Volk: Medien und Politik im selbstgewählten Teufelskreis

    Die Ereignisse rund um die Griechenlandkrise lassen Wahlvolk und Publikum weitgehend ratlos zurück. Die Vertrauenskrise der Politik, die wir hier erleben, weist frappierende Ähnlichkeit mit der Vertrauenskrise der Medien auf. Politische und mediale Klasse haben sich in einen Teufelskreis hineinmanövriert.

  7. Medien-Stimmen zu Grexit-Szenarien: „Vieles ist möglich. Aber nichts ist gut“

    Tag eins nach dem Greferendum: Welche Folgen wird das Nein der Griechen zu Europas Sparplänen haben? Die Beobachter sind sich uneins. So fordert die WirtschaftsWoche den Grexit, Die Welt hingegen zieht einen Schuldenschnitt in Betracht. Der britische Guardian gar empfiehlt den Kniefall der Gläubiger gegenüber Athen als das kleinere Übel.

  8. Vom Wackel-Video bis zur News-Show: der Bewegtbild-Check zum Greferendum

    Das Griechenland-Referendum war auch ein Test, wie Verlage mit dem Trend Digital-Video bei aktuellen Groß-Ereignissen umgehen. Eine Sichtung nach dem Tag des Referendum zeigt, wie unterschiedlich Spiegel Online, Bild.de, FAZ.net & Co. das Thema Bewegtbild umsetzen – sowohl vom Konzept her, als auch vom betriebenen Aufwand.

  9. Nach dem #Greferendum: der Kampf um die Deutungshoheit auf Twitter

    Die Entscheidung ist gefallen: Die griechische Bevölkerung hat im mit Spannung erwarteten Referendum gegen die Sparvorgaben der EU votiert. Hellas‘ Zukunft ist nach dem Referendum offener denn je – auf Twitter bringen sich Politiker und Kommentatoren unterdessen in markiger Rhetorik in Stellung: Der griechische Premierminister Tsipras stimmte selbstbewusste Töne an, die deutsche Linkspartei jubelt mit, die CDU/CSU stimmt den Abgesang an, während Bild-Chef Kai Diekmann von den Straßen Athens periscopt…

  10. „Eine politische Show“: DJV kritisiert Bild-Referendum

    Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die BILD-Zeitung auf, ihr Referendum zur Griechenland-Unterstützung zu stoppen. Kai Diekmann würde eine politische Show inszenieren und Stimmung machen anstatt Hintergründe zu liefern.