1. Google als Internet-Rasterfahnder: Kinderporno-Mail sorgt für Festnahme

    In Amerika wurde ein Mann in Texas wegen des Besitzes und der Verbreitung von Kinderpornografie verhaftet. Den Hinweis auf die Straftat lieferte Google an die Polizei. Der Mann hatte Missbrauchs-Bilder via Google-Dienst Gmail versendet. Der Fall wirft erneut Fragen zum Thema Datenschutz auf.

  2. Mehr Kontrolle für Verlage: Google eröffnet Publisher Center

    Google geht in den USA einen Schritt auf die Verleger zu und erleichtert ihnen das Einwirken auf den begehrten Such-Algorithmus. Medien sollen an Google News direkt Website-Informationen übermitteln können. Außerdem wird durch die Öffnung zur Verlagsseite eventuellen Kategorie-Fehlern vorgebeugt.

  3. Nexus 9 geistert durch Tech-Blogs: Vermeintlicher Leak entpuppt sich als Stock-Foto

    Leaks, also Veröffentlichungen vor der eigentlichen Präsentationen eines Produktes, sind das Schmieröl im Getriebe der extrem schnelllebigen Smartphone- und Tablet-Welt. Sie sorgen für Gerüchte, die wiederum Begehrlichkeiten wecken. Beim Nexus 9, dem nächsten Google-Tablet, ging die Gier nach Bildern von Prototypen nun nach hinten los.

  4. Datenschützer: Google soll Kriterien für Link-Löschungen transparenter machen

    Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass europäische Bürger bei Google ein „Recht auf Vergessenwerden“ einfordern können. Damit sollen alte Suchergebnisse bei Bedarf gelöscht werden. Datenschützer kritisieren Googles Umsetzung der neuen Regelung, denn nur knapp die Hälfte der Anträge würden tatsächlich erfüllt.

  5. „Katastrophale Konsequenzen“: Brandbrief gegen Google-Kompromiss

    Die Gründer des britischen Preisvergleichs-Portals Foundem haben einen Offenen Brief an den EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia geschrieben. Sie befürchten, dass Almunia sich in Sachen der Wettbewerbsklage gegen Google auf einen Kompromiss einlässt. Eine Einigung habe potenziell weit reichende und katastrophale Konsequenzen“.

  6. Google verdient 3,42 Milliarden Dollar im zweiten Quartal

    Gepflegte Langeweile auf hohem Niveau: Google, nach Apple und ExxonMobil der drittwertvollste Konzern der Welt, legte nach Handelsschluss sein neustes Zahlenwerk vor, dass Anleger weitgehend mit Achselzucken quittierten. Googles Gewinne wachsen kaum noch, die Umsätze allerdings schon.

  7. Ideen gesucht: Google, VW, Allianz und Co. öffnen „Gründer-Garage“

    Google öffnet gemeinsam mit Unternehmen wie 3M, Volkswagen und Allianz die „Gründer-Garage“. Das Trainingsprogramm soll Menschen mit kreativen Ideen dabei unterstützen, ein stimmiges Geschäftsmodell zu entwickeln. Mitmachen kann prinzipiell jeder. Wer die größte Unterstützung bekommt, entscheidet auch die Crowd.

  8. Politiker, Kriminelle, Lehrer: Google kämpft mit 70.000 Löschanträgen

    Der Spruch des Europäischen Gerichtshofs vom 13. Mai wurde in Deutschlands Medien fast frenetisch als ein Sieg der Bürgerrechte in Europa bejubelt. Die Suchmaschine müsse bei Verlangen Links zu Artikeln löschen, die Personen „unangemessen“ und „überzogen“ darstellen. Googles Chefjustiziar hat nun in der FAZ einen Einblick in die Probleme gegeben, die das Urteil mit sich bringt. Bisher liegen 70.000 Löschanträge vor.

  9. So leicht lässt sich das “Recht auf Vergessenwerden” bei Google aushebeln

    Das so genannte “Recht auf Vergessenwerden”, das der Europäische Gerichtshof (EuGH) in einem Urteil Nutzern zugesprochen, sorgt in der Praxis für Probleme. Erstens ist das Gesetz an sich umstritten, da es genutzt werden kann, um Verweise auf kritische Artikel zu entfernen. Zweitens lässt sich das “Recht auf Vergessenwerden” mit nur einem Klick aushebeln.

  10. Googles Entwicklerkonferenz I/O: Android für alles

    Der wertvollste Internetkonzern der Welt präsentierte auf seiner jährlichen Entwicklerkonferenz I/O zahlreiche Updates seines mobilen Betriebssystems Android, das optisch generalüberholt wurde und fit für Smartwatches und das Auto gemacht wurde. Verglichen mit den Vorgängerkonferenzen verzichtete Google aber auf große Ankündigungen.