1. „Umweltsau“-Debatte: WDR-Redakteure beklagen mangelnde Rückendeckung durch Buhrow

    Bei vielen WDR-Mitarbeitern hat sich in den vergangenen Tagen Ärger angestaut. Sie finden, dass der Sender in der Debatte um das „Umweltsau“-Lied keine gute Figur gemacht hat. Am Dienstag gab es dazu einen offenen Meinungsaustausch bei dem Sender. Unterdessen hat die Diskussion auch den NRW-Landtag erreicht.

  2. „Bitte lies Bild nie“ – das platte, aber erfolgreiche „Bild“-Bashing der NDR-Satireshow „Extra3“

    Die NDR-Satire-Sendung „Extra3“ hat einen Anti-„Bild“-Song veröffentlicht, der sich wenig überraschend im Web großer Beliebtheit erfreut und fleißig geteilt wird. Die Kritik an dem Boulevardblatt mag dabei in Teilen berechtigt sein, zählt aber zu den eher unoriginellen Vertretern des beliebten „Bild“-Bashings. Der Song gipfelt in der bemerkenswerten Aufforderung „bitte lies ‘Bild‘ nie“.

  3. Wochenrückblick: Getarnte SMS-Spende an Sea Watch – heiligt der gute Zweck die Fake-News-Mittel?

    Eine Satire-Aktion sorgte dafür, dass Gegner der privaten Rettungsorganisation Sea Watch versehentlich an diese spendeten. Auf dem Twitter-Profil des AfD-Politikers Petr Bystron gab es Porno-Alarm. Der „Spiegel“ will nicht mehr „Online“ heißen, und bei der „Welt“ gab es Aufregung um eine „Bestandsgarantie“. Die MEEDIA-Wochenrückblick-Kolumne.

  4. #Blasebalgleaks: Satiremagazin Titanic legt „Focus Online“ mit falschen Diesel-Aktivisten rein

    Mal wieder hat das Satiremagazin Titanic ein Medium reingelegt. Reingefallen ist diesmal „Focus Online“. Der neue Titanic-Chefredakteur Moritz Hürtgen jubelte einem Auto-Redakteur ein Fake-Video unter, das angeblich Autonome zeigt, die mit einem Blasebalg Diesel-Abgase sammeln, um damit Feinstaub-Messstationen in Frankfurt zu manipulieren.

  5. "Rumsitzen in fetten Autos": So macht sich Die Partei über Jens Spahns PR-Video zur CDU-Wahl lustig

    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn würde gerne neuer Bundesvorsitzender der CDU werden. Dafür hat er u.a. ein PR-Video veröffentlicht, in dem er einen Neustart für die Partei anmahnt. Der Landesverband Bayern der Satire-Partei Die Partei hat sich das Video zur Brust genommen und für Facebook leicht verfremdet …

  6. Wenn eine Behörde Web-Satire macht: Warum die Wahre-Welle-TV-Kampagne der Bundeszentrale problematisch ist

    Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) macht jetzt auch in Netz-Satire. Die bpb hat mit Wahre Welle TV ein Satire-Projekt gestartet, mit dem über Verschwörungstheorien aufgeklärt werden soll. Zunächst stifteten die Parodie-Videos allerdings ordentlich Verwirrung. Die Inflation der so genannten Netz-Satire ist ein generelles Problem. Dass die Bundeszentrale da jetzt auch mitmischt, macht es nicht besser. Ein Kommentar.

  7. „Versucht’s doch mal mit Mohammed“: Titanic schreibt „Sommer-Hit“ aus den schlimmsten Hasskommentaren

    Das Satiremagazin Titanic sieht sich offenbar häufig mit bösen Leser-Zuschriften und Hass-Kommentaren konfrontiert. Nun holen die Redakteure des Heftes zum Gegenschlag aus und veröffentlichen den selbsternannten Sommer-Hit „Versucht’s doch mal mit Mohammed“. Darin wird aus den schlimmsten Kommentare ein fröhlicher Ohrwurm gebastelt.

  8. Witzig oder rassistisch? Satiremagazin Charlie Hebdo stellt muslimische Studentenführerin als Affen dar

    Das Satire-Magazin Charlie Hebdo ist mit seinen religionskritischen Karikaturen weltweit berühmt geworden und nahm sich auch nach dem fürchterlichen Anschlag 2015 nicht zurück. Mit ihrer aktuellen Ausgabe liefert die Redaktion wieder Gesprächsstoff für die Debatte über die Freiheiten und Grenzen von Satire: Auf Seite eins zeichnet Charlie Hebdo eine muslimische Frau als Affen.

  9. “Stadt Essen benennt sich wegen Ramadan in Fasten um”: Ungarischer TV-Sender fällt auf Satire-Story rein

    Auf diesen Coup wäre selbst der Postillon stolz. Die auf “Ethno-Satire” spezialisierten Web-Spaßvögel von Noktara.de vermeldeten am Wochenende, dass die Stadt Essen während des Ramadan ihren Namen in Fasten ändert. Hört sich witzig an, nicht aber für das ungarische Staatsfernsehen. Das hob die Meldung in eine Nachrichtensendung – offenbar mit einer islam- und migrationskritischen Tonalität.

  10. "Böhmi" und "Gesund ableben" – so böse veralbert die Titanic den Trend der neuen Personality-Magazine

    Vor allem Gruner + Jahr befeuert aktuell den Trend so genannter Personality-Magazine, also Zeitschriften, bei denen ein prominenter Kopf als Galionsfigur funktioniert. Jüngstes Beispiel ist das Männer-Lifestyleheft JWD. mit Joko Winerscheidt. Die aktuelle Ausgabe der Satire-Zeitschrift Titanic veralbert den Trend mit einem Doppelcover: „Böhmi“ und „Gesund ableben“.