1. „Unglaubwürdig“ und „unauthentisch“: Neue Studie sagt, dass Nutzer ihr Vertrauen in Influencer verlieren

    Influencer stecken in einer Vertrauenskrise – das geht aus einer für die Medienagentur Wavemaker erstellten Studie hervor. So sehen über die Hälfte der Befragten in den Social-Media-Stars, weniger Meinungsmacher oder Beeinflusser, sondern vor allem Personen an, die mit Hilfe der sozialen Netzwerke Geld verdienen wollen.

  2. Umfrage im Auftrag des WDR: Vertrauen in Mainstreammedien steigt um acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr

    Jahrelang identifizierten Meinungsbarometer ein sinkendes Vertrauen in die Massenmedien – der Konflikt zwischen Ost und West, der Umgang mit der Flüchtlingskrise sollten Glaubwürdigkeit gekostet haben. Gelingt es Journalisten, das Vertrauen zurückgewinnen? Laut dem Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap lautet die Antwort ja – 2017 sei das Vertrauen in der Bevölkerung um acht Prozent gestiegen.

  3. Leser als „Markenbotschafter“ im Social Web: Wieso Medien für ihre Glaubwürdigkeit die richtigen Nutzer brauchen

    Für mehr als die Hälfte der Internet-Nutzer sind die sozialen Netzwerke bereits Nachrichtenquelle. Im Inhalte-Wirrwarr der Communities kämpfen Medien darum, ihre Marken als Absender glaubwürdiger Inhalte zu platzieren. Bei ihrer Strategie sollten Portale beachten, dass ihre Inhalte auch von den richtigen Nutzern geteilt werden. Denn glaubwürdige Personen erhöhen Engagement wie auch Ansehen – selbst wenn die Quelle einer Nachricht eher unseriös ist.

  4. WDR-Studie: Öffentlich-Rechtliche genießen die höchste Glaubwürdigkeit, jeder Fünfte glaubt an „Lügenpresse“

    Der WDR hat beim Meinungsforschungsinstitut infratest dimap eine repräsentative Studie zur Glaubwürdigkeit der Medien in Auftrag gegeben. Ergebnis: 89 Prozent der Bundesbürger finden das Informationsangebot von Radio, Fernsehen, Internet, Zeitungen und Zeitschriften in Deutschland insgesamt „gut“ oder „sehr gut“. Besonders gut schnitten in der Studie öffentlich-rechtliche Angebote ab. Aber: Jeder fünfte Befragte hält den Vorwurf einer „Lügenpresse“ für berechtigt.

  5. Trotz Lügenpresse-Debatte: Vertrauen der Deutschen in klassische Medien laut ZDF-Umfrage ungebrochen

    Trotz Lügenpresse-Vorwürfen und Fake-News-Debatte ist es um den Ruf der Presse besser bestellt, als man denken könnte. So hat die Forschungsgruppe Wahlen im ZDF-Auftrag die Glaubwürdigkeit der Medien untersucht. Die Experten kommen zum Ergebnis, dass das Vertrauen der Menschen in TV-Nachrichten und Zeitungen seit 2015 stabil geblieben ist. Im Minus landet in der Umfrage dagegen die Bild-Zeitung.

  6. Georg Mascolo über „Mr. Hate Speech“ und die Medien: Warum Trump ein Risiko für die Demokratie ist

    Bei der diesjährigen Verleihung des Bayerischen Printmedienpreises hielt Georg Mascolo, ehemaliger Chefredakteur des Spiegel und aktuell Leiter des Rechercheverbunds von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung, die Keynote zum Thema Glaubwürdigkeit des Journalismus. Dabei widmete er sich vor allem dem Verhältnis der Medien zu Donald Trump. MEEDIA dokumentiert Georg Mascolos Keynote als Gastbeitrag.

  7. Lügenpresse-Debatte: Die Deutschen vertrauen TV und Zeitungen, aber nicht deren Social-Media-Kanälen

    Wenn es um die Glaubwürdigkeit der Medien in Deutschland geht, zeigt sich bei den meisten Bundesbürgern eine erstaunlich gespaltene Wahrnehmung: So vertrauen die meisten den öffentlich-rechtlichen Sendern, nicht aber ihren Social-Media-Angeboten. Heißt: Eine Meldung in der „Tagesschau“ wird als seriös wahrgenommen, nicht aber das entsprechende Facebook-Posting, das nur die News wiedergibt.

  8. „Talkgast mit meisten Falschaussagen“: Petrys „Pinocchiopresse“-Vorwurf und eine Untersuchung mit Macken

    Die Kölner Journalistenschule wollte überprüfen, wie genau es Deutschlands Spitzenpolitiker mit der Wahrheit nehmen und hat dazu deren Aussagen in den vier großen TV-Talkshows überprüft. Heraus kam: Frauke Petry ist Spitzenreiterin im negativen Sinne. Prompt kritisierte sie handwerkliche Fehler der „Pinocchiopresse“. Tatsächlich weist die Recherche Mängel auf.

  9. „So etwas hätte der Spiegel früher nicht zugegeben“ – Spiegel-Chef Klaus Brinkbäumer über Glaubwürdigkeit und Fehlerkultur

    In einem Leitartikel erklärte Spiegel-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer jüngst, Journalisten hätten manchmal einen „zu elitären Blick auf die Wirklichkeit.“ Im großen Interview mit MEEDIA spricht der Spiegel-Chef darüber, wie er und seine Redaktion sich zur Glaubwürdigkeitsdebatte und Lügenpresse-Vorwürfe stellen und er bekennt, wo der Spiegel selbst Fehler gemacht hat.

  10. Mascolo über Fehlerkultur im Journalismus: „Echte Fehlleistungen räumt kaum jemand ein“

    Die Glaubwürdigkeit des Journalismus hat gelitten. Davon ist der ehemalige Chefredakteur des Spiegel und Leiter des Rechercheverbunds NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung, Georg Mascolo, überzeugt. In einem Gastbeitrag für MEEDIA prangert er die mangelhafte Fehlerkultur im deutschen Journalismus an und nennt Amerika als Vorbild.