1. Zeit Verlagsgruppe steigert 2019 erneut Umsatz – und vermeldet höchste Aboauflage der Wochenzeitung

    Die Zeit Verlagsgruppe mit ihrer Wochenzeitung „Die Zeit“ und dem Onlineauftritt „Zeit Online“ hat 2019 den Umsatz wie in den Vorjahren gesteigert. Der Gesamtumsatz wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 3,1 Prozent auf 227 Millionen Euro, wie das Medienunternehmen am Donnerstag in Hamburg mitteilte. Zum Gewinn wurden keine Angaben gemacht.

  2. „Der Diskurs im Land ist unglaublich vergiftet“: „Zeit“-Chefredakteur di Lorenzo über das neue Ressort „Streit“

    Wie steht es um den Diskurs im Land? Nicht sonderlich gut, wenn man bei der „Zeit“ nachfragt. Daher startet die Redaktion das neue Ressort „Streit“. Chefredakteur Giovanni di Lorenzo spricht im MEEDIA-Interview über eine vergiftete Streitkultur in der Gesellschaft und Konsequenzen aus der umstrittenen Meinungsseite zur privaten Seenotrettung.

  3. Aus zwei wird eins: Zeit fusioniert Politik-Ressort und Hauptstadtbüro, Bernd Ulrich gibt Leitung ab

    Die Zeit strukturiert ihre Ressorts weiter um und führt das Politik-Ressort und das Hauptstadtbüro im September zu einem Großressort „Politik“ zusammen. Damit soll auch die Zusammenarbeit zwischen mit der in Berlin beheimateten Redaktion von Zeit Online intensiviert werden. Geleitet wird das neue Ressort vom bisherigen Co-Politikchef Heinrich Wefing, dem bisherigen Co-Ressortleiter des Hauptstadtbüros, Marc Brost und von Elisabeth Raether, bisher stellvertretende Leiterin des Politikteils.

  4. „Jetzt wollen nur noch die Leidenschaftlichen zu uns“: Andreas Wolfers über journalistischen Zeitgeist und das neue Nannen-Schulkonzept

    Die Henri-Nannen-Schule (HNS) steht im deutschen Journalismus für eine hochwertige Ausbildung und sehr gute Absolventen, darunter Leute wie Laura Himmelreich und Wulf Schmiese. Mit dem kommenden Jahrgang wird in den Räumen am Hamburger Baumwall einiges anders, denn Schulleiter Andreas Wolfers hat das Ausbildungskonzept umgebaut. Ein Gespräch über die neuen Anforderungen an den Nachwuchs, Perspektiven im Journalismus und die allererste Digitalkampagne der HNS.

  5. Zeit macht "Streit" und di Lorenzo wird Vorsitzender aller Chefredaktionen, Wegner zusätzlich Print-Chef

    Bei der Zeit rücken Print und Online enger zusammen. Zeit-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo ist vom 1. Januar an zusätzlich Vorsitzender aller Chefredaktionen der Zeit Verlagsgruppe, also auch von Zeit Online. Umgekehrt rückt Online-Chef Jochen Wegner in die Chefredaktion der Print-Zeit ein. Der Verlag sucht in Berlin zudem für seine dortigen Redaktionen einen neuen, gemeinsamen Standort. Und es gibt ein neues Ressort namens „Streit“.

  6. Die wankende Instanz der Journalisten als Belehrende: Was Zeit und di Lorenzo von Kästner lernen können

    Mehr Mut zu „anderen Meinungen“, Hinterfragen und „den Leser ernst nehmen“ – so erklärte Zeit-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo vor wenigen Tagen die aus seiner Sicht entscheidende Herangehensweise des Journalismus. Veröffentlicht wurde das Statement nicht in der Zeit, sondern in einem Interview des MDR. Der Publizist Franz Sommerfeld findet diesen Ansatz richtig, wünscht sich aber mehr davon bei der Zeit, wie er in einem Beitrag für MEEDIA schreibt.

  7. „Gute Zeit, böse Zeiten“: Spiegel zündelt in der Debatte um die Wochenzeitung und attestiert der Zeit eine Führungskrise

    Die Zeit wird weiter von der Debatte um das Pro&Contra zur privaten Seenotrettung von Flüchtlingen verfolgt, das in Ausgabe 29 der Wochenzeitung erschien. In der darauffolgenden Nummer veröffentlichte die Chefredaktion eine Art Entschuldigung. In der aktuellen Ausgabe lässt die Zeit Leserstimmen zu Wort kommen. Der Spiegel diagnostiziert unterdessen eine ausgewachsene Führungskrise bei der Zeit.

  8. Die Konstante der Zeit: Chefredakteur Giovanni di Lorenzo verlängert Vertrag bis 2023

    Wohl kaum ein amtierender Chefredakteur wird mit seiner Marke so sehr verbunden wie Giovanni di Lorenzo. Auch deshalb ist es kaum eine Überraschung, dass die Wochenzeitung an ihrem ersten Blattmacher festhält will und den Vertrag des 59-Jährigen offenbar verlängert – bis 2023.

  9. Wochenrückblick: Aufregung um einen Kuss von Katy Perry und die Königspudel des Dr. Döpfner

    Katy Perry hat bei „American Idol“ einen 19-Jährigen mit einem Kuss überrumpelt und schon ist sie „Katy Weinstein“. Horst Seehofer gibt medial wirksam den Islam-Provo. Die Zeit ist auf Schrumpf-Kurs und Doktor Döpfner erzählt über seine Königspudel. Die MEEDIA-Wochenrückblick-Kolumne.

  10. Di Lorenzo schrumpft sein Blatt – zumindest testweise: Zeit überrascht Abonnenten mit Tabloid-Ausgabe

    Beim großen Lesertreffen “Tag der Zeit” überraschte Chefredakteur Giovanni di Lorenzo die Anwesenden im Oktober 2017 mit der Präsentation eines Dummys für eine geschrumpfte Tabloid-Ausgabe. Jetzt gehen die Hamburger den nächsten Schritt hin zu einer möglichen Format-Revolution. Ausgewählte Abonnenten erhielten am gestrigen Mittwoch eine erste Testausgabe mit der Bitte um Feedback. MEEDIA liegt eine solche Nullnummer vor, die vor allem mit einem schlauen Titelumschlag überrascht.