1. „Satire muss Schock provozieren“ – Charlie Hebdo-Chefredakteur rechtfertigt Karikaturen zum Flüchtlingsjungen

    Im Januar wurden bei einem Terroranschlag viele Mitarbeiter der Satirezeitung Charlie Hebdo getötet. „Wir wurden zu Helden“, sagt der Chefredakteur bei einer Preisverleihung – ungewollt. Er rechtfertigte auch die Karikaturen zum Tod des Flüchtlingsjungen Aylan. Das französische Satiremagazin Charlie Hebdo ist am Donnerstag mit dem Potsdamer M100 Media Award ausgezeichnet worden.

  2. „Recherchen immer in Begleitung von Polizisten“: Über das Leben nach dem Charlie Hebdo-Anschlag

    Das Satire-Magazin Charlie Hebdo ist durch den blutigen Anschlag für viele Menschen zu einem Symbol der Meinungsfreiheit geworden. Wie stark die Redaktion noch immer unter den Nachwirkungen des Attentates leidet, erzählt Chefredakteur Gérard Biard im neuen Focus. „Viele meiner Kollegen sind seit dem Anschlag in psychologischer Behandlung, sie sind erschöpft.“ Dabei geht es dem Magazin wirtschaftlich so gut wie nie zuvor.