1. „Sorry“ scheint für die „Tagesschau“ ein schwieriges Wort zu sein

    Das war eine schwierige Woche für die ARD-„Tagesschau“. Die „Zeit“ ließ Patricia Schlesinger und Markus Söder aufeinander los. Das „Handelsblatt“ versteigert jetzt NFTs – und sind Kinder-Kommentare in Nachrichtensendungen wirklich eine gute Idee? Die MEEDIA-Wochenrückblick-Kolumne.

  2. Der Kommunikations-GAU von Karl Lauterbach

    Diesmal geht es im Podcast „Die Medien-Woche“ um die verunglückte Kommunikation von Gesundheitsminister Karl Lauterbach, die Debatte um Kriegskorrespondenten in der Ukraine, Elon Musk und Twitter sowie den Kinder-Kommentar in den „Tagesthemen“.

  3. Ein Massengrab im ukrainischen Butscha. In den Medien wird die Debatte geführt, ob hier das Wort "mutmaßlich" für die Kriegsverbrechen noch angemessen ist.

    Mutmaßliche Kriegsverbrechen – Vorsicht, Nachsicht oder Pflicht in der Kriegsberichterstattung?

    Der Krieg in der Ukraine stellt auch den Journalismus vor neue Herausforderungen. Das zeigt sich an der Diskussion, ob Kriegsverbrechen vorerst „mutmaßlich“ oder „offenbar“ genannt werden dürfen und wann von dieser Formulierung Abstand genommen werden sollte. Eine Einordnung.

  4. Georg Restle berichtet aus Kiew für die Tagesschau

    Das sagt Georg Restle zu der Kritik von Kollegen für seine Aussage in der „Tagesschau“

    Für die 20-Uhr-„Tagesschau“ vom 3. April war Georg Restle aus Kiew zugeschaltet. Nach seiner Aussage war ein Berichten aus Butscha nicht möglich. Journalisten aus dem Krisengebiet berichten etwas anderes. MEEDIA hat bei Georg Restle nachgefragt.

  5. Restle vs. Ronzheimer – wenn sich ÖR und Privatmedien im Kriegsgebiet beharken

    Auf Twitter stritten sich der für die ARD nach Kiew gereiste Georg Restle und mehrere andere Journalisten vor Ort, u.a. „Bild“-Vize Paul Ronzheimer, über eine Aussage Restles in der „Tagesschau“. Der hatte dort am Sonntagabend behauptet, Journalisten hätten nicht in den Kiewer Vorort Butscha gelangen können. Das war falsch, denn zahlreiche Journalisten waren dort vor Ort. Die Debatte auf Twitter war der Lage gegenüber nicht angemessen.

  6. Marietta Slomka bei der Relevanz-Debatte der re:publica: „Wir Medien profitieren von der Polarisierung“

    Manipulation der öffentlichen Wahrnehmung, Fake News und verfälschte Debatten: Im Zeitalter von sozialen Netzwerken wird es für Journalisten immer schwieriger, relevante Themen zu erkennen, ohne auf Populisten oder Social-Bots hereinzufallen. Wie sollen sie damit umgehen? Darüber diskutierten auf der re:publica „Monitor“-Redaktionsleiter Georg Restle, ZDF-Journalistin Marietta Slomka, Falter-Chefredakteur Florian Klenk und die Digitaljournalistin Vanessa Vu.

  7. Haltungs-Schäden: Falsch verstandener Aktivismus der Medien kann gefährlich werden

    Die Diskussion darüber, wie viel „Haltung“ in den Journalismus gehört und was diese „Haltung“ eigentlich ist, dauert an. Aktuell äußert sich Georg Restle, Leiter der „Monitor“-Redaktion der ARD, einmal mehr zum Thema und plädiert für einen „werteorientierten Journalismus“. Das klingt erst einmal gut, ist aber gefährlich.

  8. Medienmacher diskutieren Doppelmoral bei Thailand-Rettung: „Warum interessieren zwölf Jugendliche mehr als tausende Ertrunkene?“

    Das Interesse der Medien an der dramatischen Höhlenrettung in Thailand ist enorm. Dass sich Medien so detailliert mit den Vorfällen aus Fernost beschäftigen, während vor den Grenzen Europas Flüchtlinge im Mittelmeer ertrinken, finden einige Twitter-Nutzer „pervers“. Den Kritikern wird wiederum „Selbstprofilierung“ und „Heuchelei“ vorgeworfen. Dabei liegt das Problem in der Natur der Sache.

  9. “Kennt die Grundlagen von Journalismus in demokratischen Ländern nicht”: Anja Reschke, Dunja Hayali & Co. kontern Spahn-Kritik

    Der neue Gesundheitsminister äußert sich gerne und viel zu Themen, die oft wenig mit Medizin, Pflege oder Prävention zu tun haben. So machten Spahn-Statements zu Integration, Flüchtlingen oder auch dem Twitter-Verhalten von öffentliche-rechtlichen Reportern jüngst Schlagzeilen. Seine in der NZZ geäußerte Twitter-Kritik, wird nun wiederum scharf von bekannten TV-Journalisten wie “Monitor”-Chef Georg Restle, Dunja Hayali oder Anja Reschke gekontert: “Anscheinend kennt Herr Spahn die Grundlagen von Journalismus in demokratischen Ländern nicht”.

  10. Diekmann vs. „Monitor“: Twitter-Zoff um eine nicht veröffentlichte Bild-Stellungnahme

    Das Polit-Magazin „Monitor“ hat in seiner aktuellen Sendung die „Wir helfen“-Kampagne der Bild-Zeitung unter die Lupe genommen und sich gefragt, „wer eigentlich wem hilft“. Das wollten die Reporter auch von den Initiatoren bei Axel Springer wissen und haben um Antworten auf elf Fragen gebeten. Zitiert wurde Bild im Beitrag nur wenig, was Diekmann nun gar nicht passt.