1. Marietta Slomka bei der Relevanz-Debatte der re:publica: „Wir Medien profitieren von der Polarisierung“

    Manipulation der öffentlichen Wahrnehmung, Fake News und verfälschte Debatten: Im Zeitalter von sozialen Netzwerken wird es für Journalisten immer schwieriger, relevante Themen zu erkennen, ohne auf Populisten oder Social-Bots hereinzufallen. Wie sollen sie damit umgehen? Darüber diskutierten auf der re:publica „Monitor“-Redaktionsleiter Georg Restle, ZDF-Journalistin Marietta Slomka, Falter-Chefredakteur Florian Klenk und die Digitaljournalistin Vanessa Vu.

  2. Haltungs-Schäden: Falsch verstandener Aktivismus der Medien kann gefährlich werden

    Die Diskussion darüber, wie viel „Haltung“ in den Journalismus gehört und was diese „Haltung“ eigentlich ist, dauert an. Aktuell äußert sich Georg Restle, Leiter der „Monitor“-Redaktion der ARD, einmal mehr zum Thema und plädiert für einen „werteorientierten Journalismus“. Das klingt erst einmal gut, ist aber gefährlich.

  3. Medienmacher diskutieren Doppelmoral bei Thailand-Rettung: „Warum interessieren zwölf Jugendliche mehr als tausende Ertrunkene?“

    Das Interesse der Medien an der dramatischen Höhlenrettung in Thailand ist enorm. Dass sich Medien so detailliert mit den Vorfällen aus Fernost beschäftigen, während vor den Grenzen Europas Flüchtlinge im Mittelmeer ertrinken, finden einige Twitter-Nutzer „pervers“. Den Kritikern wird wiederum „Selbstprofilierung“ und „Heuchelei“ vorgeworfen. Dabei liegt das Problem in der Natur der Sache.

  4. “Kennt die Grundlagen von Journalismus in demokratischen Ländern nicht”: Anja Reschke, Dunja Hayali & Co. kontern Spahn-Kritik

    Der neue Gesundheitsminister äußert sich gerne und viel zu Themen, die oft wenig mit Medizin, Pflege oder Prävention zu tun haben. So machten Spahn-Statements zu Integration, Flüchtlingen oder auch dem Twitter-Verhalten von öffentliche-rechtlichen Reportern jüngst Schlagzeilen. Seine in der NZZ geäußerte Twitter-Kritik, wird nun wiederum scharf von bekannten TV-Journalisten wie “Monitor”-Chef Georg Restle, Dunja Hayali oder Anja Reschke gekontert: “Anscheinend kennt Herr Spahn die Grundlagen von Journalismus in demokratischen Ländern nicht”.

  5. Diekmann vs. „Monitor“: Twitter-Zoff um eine nicht veröffentlichte Bild-Stellungnahme

    Das Polit-Magazin „Monitor“ hat in seiner aktuellen Sendung die „Wir helfen“-Kampagne der Bild-Zeitung unter die Lupe genommen und sich gefragt, „wer eigentlich wem hilft“. Das wollten die Reporter auch von den Initiatoren bei Axel Springer wissen und haben um Antworten auf elf Fragen gebeten. Zitiert wurde Bild im Beitrag nur wenig, was Diekmann nun gar nicht passt.