1. „Empörungsjournalismus unterschätzt die Kraft objektiver Information“: dpa-Mann Homburger kontert Sascha Lobos Kritik an Trump-Berichterstattung

    Spiegel Online-Kolumnist Sascha Lobo fürchtet, dass durch eine zu staatstragende Berichterstattung über die politischen Manöver und Ausfälle des US-Präsidenten Donald Trump der Effekt einer Normalisierung von abstrusen Vorgängen eintrete. Von deutschen Medien fordert er mehr Haltung. Redaktionen von der dpa und dem ZDF heute-journal dazu.

  2. „Auch die neue Richtlinie ist tendenziös“: Redaktionen kritisieren die Aktualisierung der Pressekodex-Ziffer 12.1

    Der Deutsche Presserat hat die umstrittene Richtlinie 12.1 überarbeitet. Die Ziffer beschäftigt sich mit der Nennung der Täterherkunft nach einer Straftat und soll unter Gesichtspunkten des Diskriminierungsschutzes für Medien ein Leitfaden sein. In einer MEEDIA-Umfrage zeigen sich Chefredakteure allerdings wenig begeistert – einige sehen sogar eine Verschlimmbesserung der Richtlinie.

  3. Die Twitter-Ampel zeigte rot: Das unsinnige Social-Media-Verbot beim dpa-Auftritt von AfD-Chefin Frauke Petry

    Alle Jahre wieder veranstaltet die Deutsche Presse Agentur (dpa) ihre Chefredakteurskonferenz, zu der auch prominente Gäste geladen werden. Um Vertraulichkeit bei den Diskussionen zu gewährleisten wurde diesmal eine so genannte „Twitter Ampel“ installiert. Zeigte die Ampel rot, war Twittern verboten. Zum Beispiel bei den Diskussionen mit AfD-Chefin Frauke Petry oder dem österreichischen Außenminister Sebastian Kurz. Die Methode wurde teilweise harsch kritisiert und offenbart wie schwierig es ist, wenn Vertraulichkeit öffentlich zelebriert wird.