1. Freischreiber-Gehaltsreport: Freie Journalisten verdienen im Mittel 22,50 Euro brutto pro Stunde

    Wie viel gut oder schlecht verdienen Journalisten in der Branche? Diese Fragestellung will der Freischreiber-Verband mit einem Online-Projekt beantworten und hat dafür seit Oktober 2018 Daten von Freien, Pauschalisten und Redakteuren gesammelt. Nun liegt ein erster Zwischenbericht vor, dessen Ergebnisse in Teilen ziemlich ernüchternd sind.

  2. Teuflische Leitmedien? Freischreiber nominieren Süddeutsche Zeitung, NZZ und WDR für "Hölle-Preis"

    Das Journalisten-Netzwerk Freischreiber hat am Mittwoch die Nominierungen für den diesjährigen Hölle-Preis bekanntgegeben. In der Jury-Auswahl finden sich renommierte Häuser mit Leitmedien-Anspruch: neben der Süddeutschen Zeitung der WDR sowie die Neue Zürcher Zeitung. Alle drei, so kritisiert Freischreiber, zeichnen sich durch unzureichende Entlohnung von freien Journalisten aus. Mit der SZ ist zugleich der „Titelverteidiger“ erneut nominiert.

  3. “Höchste Zeit für einen sachlichen Dialog”: Reaktionen zur EU-Entscheidung zum LSR und zu Upload-Filtern

    Das EU-Parlament hat sich mehrheitlich gegen den aktuellen Entwurf zu einem europäischem Leistungsschutzrecht und Upload-Filter ausgesprochen. Die Reaktionen reichen von Enttäuschung bis zu lauten Triumphgeheul. Nach den hitzigen Debatten und Angriffen der vergangenen Tage ist es nach Ansicht der Verlegerverbände “höchste Zeit für einen sachlichen Dialog”. Die Stimmen im Überblick.

  4. #JedesWortistsWert: Freischreiber kapern Verlegerkampagne, um für faire Honorare zu kämpfen

    „Jedes Wort wert“ lautet eine Kampagne, mit der deutsche Verleger auf die Wichtigkeit von gutem Journalismus in Zeitungen aufmerksam machen wollen. Der Berufsverband freier Journalistinnen und Journalisten, Freischreiber e.V., macht sich diese Kampagne jetzt zu eigen – um auf zu niedrige Löhne und unzumutbare Arbeitsbedingungen hinzuweisen. „Damit ich nicht was mit Werbung machen muss“, lautet dabei einer der Slogans.

  5. Freischreiber nominieren Jakob Augsteins Freitag und Süddeutsche Zeitung für den Höllepreis

    Symbolisch in Sack und Asche gehen muss nach Willen der Journalistenvereinigung Freischreiber alljährlich ein Verlag, der für externe Autoren besonders schlechte Bedingungen geschaffen hat. Dafür gibt es den Höllepreis, dessen Nominierungen 2017 am Montagabend publik gemacht wurden – darunter mit dem Freitag von Jakob Augstein und der Süddeutschen Zeitung zwei durchaus überraschende Kandidaten.

  6. „Mir ist das Selbstmitleid peinlich“: Wie Verlage versuchen, die VG-Wort-Rückzahlungen zu drücken

    Viele Verlagshäuser müssen jahrelang kassierte VG-Wort-Tantiemen zurückzahlen. Einziger Ausweg: Urheber, denen das Geld zusteht, verzichten darauf. Seit Wochen flattern bei ihnen Schreiben ein, in denen Verlage um ein „Zeichen der Verbundenheit“ bitten – darunter auch solche, deren Situation nicht unbedingt „alarmierend“ ist. Kritiker monieren, dass die „Bettelbriefe“ Druck auf Autoren ausüben.

  7. VG Wort-Tantiemen: Freischreiber fordern für Autoren auch Zinsen von Verlagen ein

    Mit Blick auf die Vertagung der Neuverteilung von Tantiemen durch die VG Wort hat die Autorenvereinigung Freischreiber die Entscheidung begrüßt. Die kurzfristig modifizierte Beschlussvorlage des Vorstands sei zu Recht gescheitert . Nun hätten die VG-Wort-Mitglieder „genügend Zeit, die komplexe Materie bis zur nächsten Versammlung zu prüfen“, sagt der Vorsitzende von Freischreiber, Benno Stieber.

  8. „Für besonders schäbiges Verhalten gegenüber Freien“: Tagesspiegel bekommt Hölle-Preis

    Am Freitagabend wurde in Hamburg der „Himmel- und Höllepreis“ der Freischreiber verliehen: Das Verhalten des Tagesspiegels gegenüber seinen Freien fand der Berufsverband freier Journalisten in diesem Jahr „besonders schäbig“. Er habe im Oktober 2015 „von jetzt auf eben die Zusammenarbeit mit seinen freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf Eis gelegt“.

  9. „Flaggschiff des Online-Journalismus als Billiglohn-Redaktion“: SpOn, DuMont & Co. für Höllepreis nominiert

    Es ist wieder soweit: Die Freischreiber, der Berufsverband freier Journalisten, vergeben auch in diesem Jahr den „Himmel- und Höllepreis“ an deutsche Redaktionen. In der Kategorie „Hölle“ sind Spiegel Online, DuMont Schauberg, Gruner + Jahr und Der Tagesspiegel nominiert. Im Fokus steht hier der Umgang der Verlagshäuser mit Scheinselbstständigkeit und Pauschalisten.

  10. Gruner + Jahr und die Freien: Warum der Baumwall nah am Shitstorm gebaut ist

    Mit der angestrebten Neuregelung der Arbeitsverhältnisse für freie Mitarbeiter sorgt Gruner + Jahr derzeit für Wirbel. Unterstützt vom Berufsverband der Freischreiber und dem DJV haben sich mehr als 200 Freie zusammengetan. Deren Forderungen an die Geschäftsführung werden medienwirksam gestreut. Doch in der zunehmend hitzig geführten Debatte scheinen manchem die Maßstäbe verloren zu gehen.