1. Trotz katastrophaler Grosso-Zahlen: Gruner + Jahr-Produktvorstand Schäfer hält an No Sports fest

    Tennis, Eishockey, Handball, Rudern, Curling und Schach – mit dem Randsport-Titel No Sports wollte Gruner + Jahr-Produktvorstand Stephan Schäfer ein anderes Licht auf die Welt des Sports werfen, das jenseits des Massenphänomens Fußball scheint. Doch das ungewöhnliche Magazin-Experiment fällt bei den Lesern durch – zumindest bei der ersten Ausgabe. Die Grosso-Inlands-Zahlen sind katastrophal. Doch Schäfer lässt sich nicht beirren. Er will die Zeitschriften-Innovation im nächsten Jahr fortsetzen.

  2. Wo lag der Fehler? Warum die Printexperimente frei! und People gescheitert sind

    Keine schöne Woche für die Gattung der Printmagazine: Binnen 24 Stunden gaben zwei Großverlage die Einstellung von erst vor kurzem gestarteten ambitionierten Wochentiteln bekannt. Am Donnerstag ereilte es frei! von Gruner + Jahr, heute gab die Bauer Media Group die Einstellung der deutschen Lizenzausgabe von People bekannt. Während G+J die Gründe des Scheiterns beim eigenen Heftkonzept sieht, hält Bauer den Markt für ausgereizt. Wie ist das Doppel-Aus zu bewerten?

  3. People und frei! – die Woche der zerstörten Magazin-Hoffnungen

    Jogis fataler Griff in die Hose, die Einstellung von gleich zwei hochauflagigen Print-Magazinen in einer Woche, Bild-Digital-Chefredakteur Julian Reichelt zofft sich öffentlich mit dem Presserat und Kai Diekmann wählt auf Snapchat den „Doggystyle“. Es ist wieder mal einiges los in diesem MEEDIA-Wochenrückblick.

  4. „Wir haben den Ball deutlich ins Aus geschossen“: G+J-Produktchef Stephan Schäfer zum Ende von frei!

    Das Print-Experiment hat nicht funktioniert: Mit der Einstellung von frei! muss Gruner + Jahr bei der vom Verlag verfolgten Neustart-Strategie einen ersten herben Rückschlag hinnehmen. Im Interview mit MEEDIA erklärt G+J-Geschäftsführer Stephan Schäfer, warum die Innovationsbilanz des Hauses dennoch positiv ist und dass Scheitern nicht das Gegenteil von Erfolg ist. Der Produktchef ist zudem überzeugt: „Der Magazinmarkt ist groß genug für große Ideen.“

  5. Aus nach 18 Wochen: Gruner + Jahr nimmt Frauenzeitschrift frei! vom Markt

    Was als mutigstes Kiosk-Experiment des Jahres begann, endet jäh: Am heutigen Donnerstag hat Gruner + Jahr das Aus der Wochenzeitschrift frei! bekannt gegeben. Nach nur 18 Ausgaben wird das am 12. Februar gestartete Magazin eingestellt; die morgen erscheinende Ausgabe wird die letzte sein. Der Verlag scheiterte beim Versuch, sich einen Platz im lukrativen wöchentlichen Frauensegment zu erobern.

  6. Zu „Marktforschungszwecken“: Gruner + Jahr senkt Copypreis für Newcomer frei! auf 1,20 Euro

    Rettungsaktion für frei!? Gruner + Jahr versucht, die unter Druck geratene Auflage des seit Anfang Februar wöchentlich erscheinenden Frauenmagazins mit einem Kampfpreis zu stimulieren. Das Hamburger Medienhaus testet jetzt in einigen Grossogebieten einen Copypreis von 1,20 Euro. Bislang kostet das Magazin 1,90 Euro. Laut G+J dient die Maßnahme offiziell zum Zwecke der Marktforschung.

  7. „Hingerotztes Pamphlet“ – Hauke Brosts öffentliche Abrechnung mit dem Bild-Buch von Peter Bartels

    Der langjährige Bild-Mitarbeiter Hauke Brost hat sich durch das Bild-Buch von Peter Bartels gekämpft und ist entsetzt. Barbara Schöneberger ist auf diversen G+J-Titelseiten einmal für und einmal gegen Diäten. Und während in Hannover die CeBIT dümpelte, waren fast alle wichtigen deutschen Medienfuzzis nach Texas geflohen, um bei der SXSW Bier und BBQ zu fröhnen. Der MEEDIA-Wochenrückblick.

  8. „Nicht so neu und innovativ wie angekündigt“: G+J-Weekly frei! im Mediaagenturen-Check

    Zeitenwende bei Gruner + Jahr: Freitag vergangener Woche brachte das Medienhaus mit dem Titel frei! ein gewagtes Print-Experiment an die Kioske. Fünf Media-Agenturen äußern sich auf die MEEDIA-Frage, ob das unternehmerische Wagnis von Gruner + Jahr im Markt der vertriebsorientierten Billigtitel gelingt, eher skeptisch. Auch ein Medienforscher findet den Einstieg von G+J in das Segment riskant.

  9. „Eine Zeitschrift, so blass wie ihr Cover“: MEEDIA-Mitarbeiter über ihren ersten Eindruck von frei!

    Der Launch von frei! ist für Gruner + Jahr ein neue Erfahrung: Mit dem wöchentlichen Frauenmagazin begibt sich das Zeitschriftenhaus erstmals in das Segment der eher niederpreisigen Massentitel. Nach dem Kalkül der Verlagsstrategen soll das Heft mit „constructive journalism“ und einem innovativen Konzept überzeugen. MEEDIA-Mitarbeiter haben frei! geblättert und schildern ihren ersten Eindruck.

  10. Willkommen in der Kiosk-Kampfzone: Gruner + Jahrs Mutprobe mit frei!

    Vorhang auf für das spannendste Print-Experiment des Jahres: Ab heute gibt es frei!, das neue wöchentliche Frauenmagazin von Gruner + Jahr. Das Zeitschriftenhaus am Baumwall will damit beweisen, dass man auch in Duellen mit den Vertriebs-Schlachtrössern der Branche bestehen kann. Zum Start werden 900.000 Hefte gratis verteilt, ab kommenden Freitag gibt es frei! dann für 1,90 Euro im Handel.