1. Wohin steuert GPS den „Stern“?

    Der neue „Stern“-Chefredakteur Gregor Peter Schmitz wird GPS genannt. Ob er das Magazin sicher durch die Krise führen kann? Die ersten Titelbilder unter seiner Regie – Queen, Söder und Reichen-Steuer – wirken klassisch und stehen nicht mehr in der Tradition des NGO-Journalismus seines Vorgängers, der den „Stern“ als Instrument diverser Bewegungen verstand und dafür auch gelegentlich Bäumchen pflanzte.

  2. Die Sprachen des Krieges

    Deutsche Medien bedienen sich bei der Berichterstattung zum Ukraine-Krieg teilweise martialischer Sprache. Doch bedenklicher ist, dass manche Stimmen im Diskurs in Kriegszeiten nicht mehr gewünscht scheinen.

  3. „Lieber Geschichte schreiben statt Artikel“: Wie Leitmedien von „Zeit“ bis „FAS“ sich am Phänomen Greta Thunberg abarbeiten

    Die schwedische Klima-Aktivistin Greta Thunberg und die von ihr ins Leben gerufene „Fridays for Future“-Bewegung bringt Millionen Menschen auf die Straßen und elektrisiert die Medien. Für MEEDIA analysiert der Publizist Franz Sommerfeld, wie Leitmedien wie „Zeit“, „Welt“ oder die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ sich dem Phänomen Greta nähern.

  4. Freiburger Vergewaltigung: Wer schweigt, macht sich mitschuldig – warum Dunja Hayali mit zweierlei Maß misst

    In der Debatte über die mutmaßliche Gruppenvergewaltigung einer jungen Frau durch syrische Flüchtlinge in Freiburg ist der Beitrag der Fernsehjournalistin Dunja Hayali bemerkenswert, weil charakteristisch für den Umgang eines erheblichen Teils der liberalen und linken Öffentlichkeit mit solchen Vergehen – meint Franz Sommerfeld. Sie messe Taten an Flüchtlingen mit einem anderen Maß als Taten von Flüchtlingen, so der Publizist in einem Gastbeitrag für MEEDIA.

  5. "Ihr ostdeutschen Chefredakteure tragt eine besondere Verantwortung": Franz Sommerfelds Abrechnung mit der "Hetzjagd"-Debatte

    Die Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit wurden in dieser Woche überschattet von der anhaltenden Debatte über fremdenfeindliche Ausschreitungen in ostdeutschen Städten, um Gewaltexzesse und den Hitlergruß, der bei manchen Demonstrationen offenbar hingenommen wird, ohne dass Polizei oder Bevölkerung einschreiten oder sich distanzieren. Der Publizist Franz Sommerfeld sieht ostdeutsche Medien hierbei in einer besonderen Verantwortung. In einem Gastbeitrag für MEEDIA wendet er sich an Torsten Kleditzsch, Chefredakteur der Freien Presse. Dieser hatte zuvor die Chemnitz-Berichterstattung kritisiert und den Begriff der „Hetzjagd“ zurückgewiesen.

  6. Die Gefährdung der Menschenwürde – warum man für das „Pro&Contra“ zu privater Seenotrettung in der „Zeit“ dankbar sein sollte

    Die Zeit hat für ein „Pro&Contra“ in der aktuellen Ausgabe, das Motive und Handlungen privater Seenotretter im Mittelmeer diskutiert, massive Kritik aus Medien- und Politikkreisen erfahren. Für Franz Sommerfeld, Ex-Chefredakteur des Kölner Stadt-Anzeigers und ehemaliger Publizistik-Vorstand bei DuMont, gehören solche Fragen und Kritik aber zum Wesen des Journalismus. Man müsse ihr danken, dass sie die Motive der Seenot-Retter kritisch hinterfragt.

  7. Umgang mit Merkel „journalistisch völlig unakzeptabel“: Franz Sommerfelds Abrechnung mit der FAZ

    Kurz vor ihrem Türkei-Besuch hat die Bundeskanzlerin der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung ein Interview gegeben, in dem sie über die Flüchtlingskrise und den Türkei-Deal spricht. In derselben Ausgabe geht FAZ-Herausgeber Holger Steltzner mit Merkel hart ins Gericht – ein Unding, findet Franz Sommerfeld, Ex-Chefredakteur des Kölner Stadt-Anzeigers und ehemaliger Publizistik-Vorstand bei DuMont.

  8. „Weit und breit kein digitales Geschäftsmodell für die Tageszeitungsbranche“

    Es ist die Frage, die nach wie vor alle in der Tageszeitungsbranche umtreibt: Wie umgehen mit der Digitalisierung? In einem Gastbeitrag beschreibt Franz Sommerfeld, der frühere Chefredakteur des Kölner Stadt-Anzeigers und ehemalige Vorstand bei DuMont, die existenziellen Probleme der Gattung Tageszeitung mit dem Digitalen. Und zeigt auf, was die News-Branche von der Industrie lernen kann.

  9. „Der letzte Verleger-Patriarch“: Stimmen zum Tod von Alfred Neven DuMont

    Verleger-Legende Alfred Neven DuMont ist am Samstag im Alter von 88 Jahren verstorben. Während sich die Branche vom Gründer der Kölner Tageszeitung Express in zahlreichen Nachrufen verneigt, nehmen Angehörige wie Sohn Konstantin und langjährige Weggefährten wie DuMont-Vorstand Franz Sommerfeld in bewegender Form auf Facebook Abschied.

  10. Wirtschaftsjournalist Robert von Heusinger wird DuMont-Vorstand

    DuMont Schauberg hält an einem journalistischen Vorstandsposten fest. Die Nachfolge von Franz Sommerfeld, der im Herbst in Ruhestand geht, tritt zum 1. September Robert von Heusinger an. Bei DuMont durchlief der Wirtschaftsjournalist seine Karriereschritte im Eiltempo.