1. 70. Geburtstag der „Hamburger Morgenpost“: Betriebsrat bangt um gedruckte Ausgabe

    Die „Hamburger Morgenpost“ ist 70. Rund 350 Gäste feierten gestern den runden Geburtstag der traditionsreichen Boulevardzeitung im Hamburger Rathaus. Doch die Festlichkeiten werden von einer verunsicherten Belegschaft begleitet. Der „Mopo“-Betriebsrat warnt die Kölner DuMont Mediengruppe davor, die Printausgabe einzustellen, falls es zu keinem Verkauf der Zeitung kommt.

  2. Weiterer Abgang bei der „Mopo“: Sportchef Linnenbrügger verlässt die Hamburger Boulevardzeitung

    Der personelle Aderlass bei der „Hamburger Morgenpost“ geht weiter: Nach Vize-Chefredakteur Maik Koltermann verlässt jetzt auch der Sportchef Matthias Linnenbrügger die Boulevardzeitung. Der Journalist war seit 2016 Geschäftsführender Redakteur. Wohin es ihn zieht, ist nicht bekannt.

  3. DuMonts Mopo ändert Print-Strategie: Boulevardblatt folgt bei Zeitungsthemen den Leserinteressen im Netz

    Nach dem Aus der Print-Nachtausgabe will die Kölner DuMont Mediengruppe die gedruckte Hauptausgabe der Hamburger Morgenpost stärken. Ab Juli plant die Boulevardzeitung, hierzu ein festes Print-Team unter Führung von Chefreporter Olaf Wunder zu schaffen. Es soll einen neuen Kurs verfolgen, um den gravierenden Auflagenschwund der gedruckten Zeitung abzubremsen. Zudem steht Termin-Beilage Plan 7 vor dem Aus. Die Veranstaltungen sollen die Leser künftig in einer interaktiven Datenbank abrufen.

  4. Hamburger Morgenpost-Chefredakteur Frank Niggemeier: "Wir planen in absehbarer Zeit keine Paywall"

    Die Hamburger Morgenpost richtet sich neu aus. Im Interview mit MEEDIA erklärt Mopo-Chefredakteur Frank Niggemeier, wie er den Digitalableger mopo.de stärker monetisieren will, um damit die Erlössituation des schrumpfenden Printprodukts aufzufangen. Zudem kündigt er an, dass die Mopo am Sonntag auf dem Prüfstand steht und der Verlag über ein neues Wochenendkonzept nachdenkt.

  5. „Mehr Haltung, mehr klare Kante“: Chefredakteur Frank Niggemeier zum Relaunch der Hamburger Morgenpost

    Die Hamburger Morgenpost kommt ab Montag in neuem Gewand: Aus einem rein aktualitätsgetriebenen Boulevardblatt will der langjährige Chefredakteur Frank Niggemeier eine meinungsstarke und debattenorientierte Tageszeitung machen. Damit soll die „Mopo“ auch als gedrucktes Produkt weiter eine Zukunft im hart umkämpften norddeutschen Pressemarkt haben. MEEDIA hat mit dem Blattmacher gesprochen.

  6. DuMont kürzt weiter: Hamburger Morgenpost baut Stellen in Layout und Redaktion ab

    Der Hamburger Morgenpost stehen deutliche Einschnitte bevor. Am Mittwochvormittag informieren Chefredaktion und Geschäftsführung die Belegschaft über einen weiteren Personalabbau. Zukünftig will der Verlag das Boulevardblatt, das zur DuMont Mediengruppe gehört, mit elf Stellen weniger produzieren. Die Sparmaßnahme trifft – wenn auch weniger schlimm als erwartet – das Layout wie auch die Redaktion.

  7. Trump-Cover vom Spiegel entzweit Medienmacher: von „Weltklasse“ bis „Hetze pur“

    Schon lang hat die Branche nicht mehr derart engagiert über einen Spiegel-Titel gestritten wie über das aktuelle Cover. Während Chefredakteur Klaus Brinkbäumer die Titelseite nicht gerade für „wahnsinnig provokant“ hält, sagen seine Kollegen auf MEEDIA-Anfrage doch etwas ganz was anderes. Die Einschätzungen reichen von „Weltklasse“ (Christoph Schwennicke), über „das Cover ist ein Erfolg“ (Ulf Poschardt) und „der Titel trifft den Punkt“ (Philipp Jessen) bis „der Titel schürt Hass“ (Helmut Markwort) und „infam“ in typischer Titanic-Lesart (Tim Wolff).

  8. Reaktion auf bundesweite Fußball Bild: Hamburger Morgenpost startet tägliche Sport-Beilage

    Mit dem Start in die zweite Hälfte der Fußball-Saison launcht Axel Springer seine tägliche Fußball Bild bundesweit. In Hamburg bringt man sich angesichts der neuen Konkurrenz in Stellung: Ab dem heutigen Montag baut die Hamburger Morgenpost ihre Sportberichterstattung aus und erscheint mit einer herausnehmbaren Sportbeilage, die fortan ebenfalls täglich gedruckt werden soll.