1. Medien-Woche: Ist nach dem Interview-Eklat mit Armin Wolf und dem FPÖ-Politiker Vilimsky die Pressefreiheit in Gefahr?

    In der neuen Ausgabe unseres Podcasts „Die Medien Woche“ sprechen Stefan Winterbauer (MEEDIA) und Christian Meier (WELT) über den Aufschrei, den das Interview des ORF-Anchors Armin Wolf mit dem FPÖ-Politiker Harald Vilimsky ausgelöst hat. Außerdem geht es um Politikerphrasen, Cathy Hummels, Claus Kleber und den unerwarteten Turnaround beim Guardian.

  2. Rücktrittsforderungen und Dauerbeschuss der FPÖ: Moderator Armin Wolf verteidigt umstrittene Frage im ORF-Interview

    Nach einem Fernsehinterview des österreichischen Moderators Armin Wolf mit dem Generalsekretär der rechtspopulistischen FPÖ haben mehrere Partei-Mitglieder Konsequenzen gefordert. Wolf verglich in dem Interview einen Cartoon der steirischen FPÖ-Jugend mit antisemitischen Darstellungen aus der Nazi-Zeit. FPÖ-Politiker forderten daraufhin seinen Rücktritt. Nun äußert sich Wolf in einem Blogeintrag: Die Frage würde er so wieder stellen.

  3. Nach Konfrontation mit Nazi-Zeichnungen in Live-Sendung: FPÖ fordert Rauswurf von ORF-Moderator Armin Wolf

    In einem Fernsehinterview sind der österreichische Moderator Armin Wolf und der Generalsekretär der rechtspopulistischen FPÖ aneinandergeraten. Wolf stellte dort einen Cartoon der steirischen FPÖ-Jugend antisemitischen NS-Darstellungen gegenüber. Der Generalsekretär reagierte erzürnt – und drohte live in der Sendung mit „Folgen“. Die Beschimpfungen gehen auch nach Ausstrahlung der TV-Show weiter.

  4. 47.000 Euro Steuergeld aus FPÖ-Ministerien für Anzeigen: So finanziert Österreichs Regierung rechte Medien

    Der Einzug der rechtspopulistischen FPÖ in die Bundesregierung um Sebastian Kurz (ÖVP) in Österreich scheint sich für dubiose Medien auszuzahlen. Seit Ende 2017 verbuchen Zeitungen wie der Wochenblick oder alles roger? zusätzliche Einnahmen – durch Inserate der Regierung. Rund 47.000 Euro Steuergeld haben FPÖ-geführte Ministerien demnach in vom Presserat wiederholt kritisierte Medien investiert.

  5. Nach "Lügen"-Vorwürfen: Österreichs Vizekanzler Strache entschuldigt sich bei ORF-Anchor Armin Wolf und zahlt 10.000-Euro-Entschädigung

    Österreichs Vizekanzler Heinz-Christian Strache und ORF-Moderator Armin Wolf haben sich in ihrem Streit um ein Facebook-Posting außergerichtlich geeinigt: Der FPÖ-Chef wird sich demnach per Inserat in der Kronen Zeitung sowie zehn Tage lang auf seinem Facebook-Profil für den Vorwurf der Lüge entschuldigen, verkündete Wolf am Dienstagnachmittag in seinem Blog und auf seiner Facebookseite.

  6. Nach FPÖ-Attacken gegen ORF: Deutsche TV-Journalisten fordern Österreichs Kanzler mit offenem Brief zum Eingreifen auf

    TV-Journalisten von ARD und ZDF, darunter Maybrit Illner, Anne Will und Claus Kleber, haben einen offenen Brief an Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz geschrieben. Darin bemängeln sie den Umgang der Regierungspartei FPÖ mit dem ORF. Die Unterzeichner des Schreibens fordern Kurz auf, für die Meinungs- und Pressefreiheit einzutreten.

  7. ORF-Anchor Wolf über Klage gegen FPÖ-Chef: "Strache ist Vizekanzler und nicht Satiriker"

    Der Streit zwischen dem ORF und dem FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache hat neue Höhen erreicht: Der Politiker hatte den wohl bekanntesten Journalisten des Landes Armin Wolf in einem Facebook-Posting der Verbreitung von Fake News bezichtigt. Im Gespräch mit MEEDIA spricht der renommierte Journalist über die Hintergründe des Streits, redaktionelle Konsequenzen und die Zukunft des ORF.

  8. Trotz Entschuldigung von FPÖ-Chef Strache: Armin Wolf will Justiz über Facebook-Posting entscheiden lassen

    Nach dem kontroversen Beitrag von FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache gegen den ORF und dessen wohl bekanntesten Journalisten, Armin Wolf, hat sich der Politiker auf seiner persönlichen Facebookseite entschuldigt. Strache betonte, dass sein Beitrag „ausdrücklich als ‚Satire'“ gekennzeichnet und nicht gegen Wolf gerichtet war. Dieser verkündet unterdessen, dass er bei seiner Klage bleiben wolle.

  9. ORF im Visier der Rechtspopulisten: "Medien-Kommissar" Siebenhaar über Österreichs neuen Kurs

    Österreichs öffentlich-rechtlicher Rundfunk ist vor allem der rechtspopulistischen FPÖ ein Dorn im Auge. Dem ORF droht ein personeller und inhaltlicher Umbau. Die neue Regierung will den Sender austrifizieren.

  10. "Nicht in die Erregungsspirale reinziehen lassen": Was deutsche Medien im Umgang mit der AfD von Österreich lernen können

    Seit vielen Jahren schreibt die Journalistin Nina Horaczek in Österreich über die rechtsextreme Partei FPÖ. MEEDIA sprach mit ihr über Parallelen zwischen FPÖ und AfD sowie über den Umgang der Medien mit populistischen Politikern im Allgemeinen. Sie sagt: Die Debatte, die gerade in Deutschland läuft, hatte Österreich in den 90er Jahren.