1. Das irre Unister-Geschäftsmodell: 1.000 Mitarbeiter, aber nur 3.904 Euro auf dem Konto

    Der insolvente Leipziger Internetkonzern Unister ist offenbar schon länger pleite. Das geht aus einem Gutachten des Insolvenzverwalters an das Amtsgericht Leipzig hervor, aus dem Süddeutsche Zeitung, NDR und WDR zitieren. Darin schreibt Insolvenzverwalter Lucas Flöther, es sei „nicht auszuschließen, dass einzelne Gesellschaften des Unister-Konzerns bereits seit dem Jahr 2015 zahlungsunfähig sind“.

  2. Restrukturierung und Stellenabbau bei Unister: rund 100 Mitarbeiter betroffen

    Das insolvente Internetunternehmen Unister baut Stellen ab. Betroffen sind rund 100 Mitarbeiter über die gesamte Gruppe hinweg, wie Insolvenzverwalter Lucas Flöther am Mittwoch mitteilte. „Alle Mitarbeiter haben in den letzten Wochen enormen Einsatz für ihr Unternehmen gezeigt. Jetzt müssen einige von Ihnen letztlich die Konsequenzen für eine Entwicklung tragen, für die sie nichts können.“

  3. Flüge.de, Ab-in-den-Urlaub & Co.: Auch Holidaycheck zeigt Interesse an Unister-Assets

    Am Donnerstag gab ProSiebenSat.1-Chef Thomas Ebeling zu, dass man sich mit einem Kauf von Unister oder zumindest einiger Portale des insolventen Leipziger Web-Konzerns beschäftige. Jetzt kommt auch Holidaycheck aus der Deckung und bestätigt gegenüber MEEDIA, dass man „natürlich auch ein Interesse an Reise-Assets von Unister“ habe.

  4. Vierter Insolvenzantrag: Existenz von drei weiteren Unister-Töchtern ist bedroht

    Kurz nach der Insolvenz der Holding des Leipziger Internetunternehmens Unister hat auch die wichtige Reisetochter Unister Travel Betriebsgesellschaft Insolvenz angemeldet. Unter dem Dach der Tochterfirma sind die Reisegeschäfte von Unister gebündelt, darunter auch die Betreiberfirma des Portals ab-in-den-urlaub.de. Es ist damit die vierte Tochter von Unister, die neben der Holding bisher insolvent ist.