1. „Soll man es lassen?“: Zeit-Politikaufmacher über Flüchtlingsrettung stößt auf massive Kritik von Politikern und Journalisten

    Die Zeit hat sich in ihrer aktuellen Printausgabe der privaten Seenotrettung von Flüchtlingen im Mittelmeer gewidmet. In einem Pro-und-Contra-Beitrag unter dem Titel „Oder soll man es lassen?“ bilden die Autoren die Debatte darüber ab, ob die private Rettung der Migranten „legitim“ sei. Im Netz hagelt es Kritik für die Wochenzeitung. Die Autoren und die Chefredaktion verteidigen den Beitrag.

  2. #wahlen2016: So reagiert Twitter auf den Super-Wahlsonntag

    Historische Ergebnisse bei den drei Landtagswahlen am Super-Sonntag: Winfried Kretschmann sichert den Grünen einen spektakulären Erfolg in Baden-Württemberg, Malu Dreyer gelang ein bemerkenswertes Comeback für die SPD in Rheinland-Pfalz, während die CDU erneut in Sachsen-Anhalt gewinnt. Trotzdem werden die Regierungsparteien mit überwiegend hohen Stimmenverlusten für die Flüchtlingspolitik abgestraft. Auf Twitter gibt es indes fast nur ein Thema: das starke Abschneiden der AfD, das mit Kopfschütteln quittiert wird.

  3. Flüchtlingsdrama als gefühlsduseliges Medienspektakel: ZDF-Gala mit Kerner empört Kritiker und Zuschauer

    Am Donnerstag lief im ZDF die Spenden-Gala „Menschen auf der Flucht – Deutschland hilft!“, moderiert von Johannes B. Kerner. Taugt diese Thematik zur Unterhaltungsshow? Die Kritiker und Zuschauer waren sich einig: Nein. Tatsächlich stand die Selbstbeweihräucherung der Promis im Vordergrund, die Hilfsaktionen wurden verklärt und die Probleme der Politik nahezu komplett ausgeblendet.

  4. Wer weiß denn, was Pfingsten heißt? Candystorm für Merkels Antwort auf besorgte Bürgerin

    Während eines Bürgergespräch findet Angela Merkel ungewohnt klare Worte zur Flüchtlingsdebatte und erntet dafür in den sozialen Netzwerk – ebenso ungewohnt – viel Lob. Ein Mitschnitt des Gesprächs entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit zum Viral-Hit: Die Bundeskanzlerin erklärt darin, dass sie die Angst vor einer Islamisierung „komisch“ findet.

  5. „Wer nur Mitleid empfindet, hat keinen Verstand“: Wie Medien sich zum Thema Flüchtlinge positionieren

    Die Zahl der Flüchtlinge in Deutschland klettert immer weiter, was einen enormen Kraftakt der Gesellschaft erfordert. Eine Debatte über den Umgang mit Asylbewerbern ist unerlässlich – und die Meinungen der Journalisten könnten kaum weiter auseinander gehen. MEEDIA hat den Kommentar-Kanon gesichtet.

  6. Anja-Reschke-Video angeblich gelöscht: Verwirrung um Fake-Facebook-Seite der ARD-Journalistin

    Der „Tagesthemen“-Kommentar der NDR-Journalistin Anja Reschke zur Flüchtlingsproblematik stieß im Internet auf massive Resonanz. Für Verwirrung ssorgte am Montag ein Facebook-Beitrag, der vorgeblich von der Journalistin stammte und in dem kritisiert wurde, dass Facebook das Video des Kommentars gelöscht habe. Die entsprechende Facebook-Seite war aber eine Fälschung.

  7. Fackelmarsch gegen Asylheim: Video-Aufruf der NPD Trier wird zum Gespött im Netz

    Die NPD Trier parodiert sich aus Versehen selber: Ein Video, in dem vier Partei-Anhänger zum Fackelmarsch gegen ein neues Flüchtlingsheim aufrufen, wurde innerhalb weniger Tage zur Lachnummer im Netz. Das Video selber hat die NPD mittlerweile gelöscht, doch der Spott reißt nicht ab; ein Lokalpolitiker schickte den vier Protagonisten sogar Kondome, um „ihnen zu helfen“.

  8. Digitaler Don Quijote: Til Schweigers mühsamer Kampf gegen den Facebook-Rassismus

    Seit Til Schweiger die Verfasser ausländerfeindlicher Kommentare dazu aufgerufen hat, sich von seiner Facebook-Seite zu „verpissen“, wird die Seite des Schauspielers immer mehr zum Debattenportal über Flüchtlingspolitik. Schweiger kämpft dabei unermüdlich und mit deutlichen Worten gegen Rassismus – der sich jedoch nicht kleinkriegen lassen will.

  9. Merkels Meinung „in Ordnung“: Flüchtlingsmädchen Reem verteidigt Kanzlerin

    Das Flüchtlingsmädchen Reem hat sich zu ihrer viel diskutierten Begegnung mit Angela Merkel geäußert. Die Kanzlerin habe ihr zugehört und ihre Meinung geäußert, was „in Ordnung“ sei, so Reem heute im ARD-„Morgenmagazin“. Die Bundeskanzlerin war zuvor wegen ihrer Reaktion auf einen Tränenausbruch Reems in die Kritik geraten.

  10. PR-Desaster für Team Merkel: von Guardian bis Titanic – die Reaktionen auf #MerkelStreichelt

    Mit ihrer Reaktion auf die Geschichte eines Flüchtlingsmädchens hat sich Angela Merkel ein Eigentor geschossen. In den Sozialen Netzwerken wird unter dem Hashtag #merkelstreichelt hitzig diskutiert und im Laufe des heutigen Donnerstags zeichnete sich immer deutlicher ab: #Merkelstreichelt wird für die Bundeskanzlerin zu einem handfesten PR-Desaster.