1. „Finis Germania“: Der Spiegel rechtfertigt Eingriff in seine Bestseller-Liste und macht alles nur noch schlimmer

    Der Spiegel hat mit einer ausführlichen Stellungnahme auf die anhaltende Kritik an dem Eingriff in seine Bestsellerliste reagiert. Die Chefredaktion des Magazins hatte verfügt, dass das umstrittene Buch „Finis Germania“ von der Liste genommen wird, da es antisemitische Inhalte transportiere. Die stellvertretende Chefredakteurin Susanne Beyer erklärte nun, der Spiegel wolle den Verkauf eines solchen Buches nicht befördern. Chefredakteur Klaus Brinkbäumer äußerte sich bei Facebook.

  2. Warum es unverständlich bleibt, dass Arte und WDR die umstrittene Antisemitismus-Doku nicht zeigen wollten

    Die Medienwoche wurde bestimmt von dem Ärger um die Antisemitismus-Doku, die Arte und WDR unverständlicherweise nicht zeigen wollten. Dann gab es noch einen Eklat, weil ein Spiegel-Redakteur dafür sorgte, dass ein rechtsradikales Buch auf einer Empfehlungsliste landete. VDZ-Präsident Holthoff-Pförtner outete sich als Fan der hauseigenen Yellows und Verkehrsminister Dobrindt machte sich für Antenne Bayern zum Affen.

  3. Eklat um rechtes Sachbuch „Finis Germania“: Spiegel-Chef Brinkbäumer distanziert sich von eigenem Kultur-Redakteur

    Der Streit um das umstrittene Buch „Finis Germania“ von Rolf Peter Sieferle klärt sich – allerdings mit einer unangenehmen Note für den Spiegel. Nach dem der NDR aus Protest über die Platzierung des Essay-Bändchens seine Zusammenarbeit mit der „Sachbücher des Monats“-Jury aussetzte, ist nun klar, wer das Werk überhaupt in das Ranking wählte. Es ist der Spiegel-Redakteur Johannes Saltzwedel. Chefredakteur Klaus Brinkbäumer distanzierte sich mittlerweile.

  4. „Rechtslastige Verschwörungstheorien“ in „Finis Germania“: NDR Kultur setzt Zusammenarbeit mit „Sachbücher des Monats“-Jury aus

    Diese Geschichte hat das Zeug, die Kulturredaktionen fast aller Qualitätszeitungen noch länger zu beschäftigen. Auf der Liste der „Sachbücher des Monats“, die die Süddeutsche Zeitung zusammen mit dem NDR veröffentlicht, findet sich im Juni auch ein Buch eines „rechtsradikalen Verlags“ (SZ). Das Warum kann derzeit keiner der Beteiligten klären, dafür zieht der Norddeutsche Rundfunk erste Konsequenzen und setzt die Zusammenarbeit mit der Jury erst einmal aus.