1. „Sinneswandel oder nur Versuch, die Debatte zu beenden?“ Der ARD-Dopingexperte Hajo Seppelt über die Wende beim Einreiseverbot

    ARD-Sportjournalist Hajo Seppelt darf nun doch zur Fußball-Weltmeisterschaft nach Russland einreisen. Auf einer Liste „unerwünschter Personen“ steht er aber weiterhin. Bei Einreise droht ihm zudem eine Vernehmung vor einem staatlichen Untersuchungskomitee. Mit MEEDIA hat der Dopingexperte über die ursprüngliche Entscheidung und die aus Seppelts Sicht überraschende Wende gesprochen.

  2. „Unerwünschte Person“ – Russland verweigert ARD-Dopingexperte Hajo Seppelt die Einreise zur Fußball-WM

    Russland verweigert anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft dem ARD-Journalisten Hajo Seppelt die Einreise. Das Land hat dem anerkannten Doping-Experten kein Visum ausgestellt. Die Entscheidung stößt in Deutschland auf harsche Kritik. Die Fifa hat bislang nur erklärt, Seppelt eine Akkreditierung erteilt zu haben, bezog zum Vorgang der Regierung allerdings keine Stellung.

  3. Provokation: Weltwoche-Chef Roger Köppel kürt Sepp Blatter zum „Schweizer des Jahres“

    Der ehemalige Chefredakteur der Welt und amtierende Boss der Schweizer Weltwoche, Roger Köppel, ist bekannt für seine Lust, Geschichten gegen den Strich zu bürsten, um so – angeblich existierende – Tabus zu brechen. Das macht ihn zu einem gern gesehen Gast in politischen Talkshows. Publizistisch sorgt das jedoch manchmal für verwirrende und oder überraschende Cover: Ein solcher Fall ist die neue Weltwoche, die kurzerhand Sepp Blatter zum „Schweizer des Jahres“ ernennt.

  4. „Du weichst der Scheiße aus“: Jan Böhmermanns Abrechnung mit Sommermärchen-Sponsor Adidas

    „Ich interessiere mich für unauffällige Typen. Unscheinbare Player im Fußball, die immer dann spurlos verschwinden, wenn die Scheiße so richtig fliegt“, so Jan Böhmermann in seiner „Neo Magazin Royale“-Sendung am Donnerstagabend. Einer dieser unauffälligen Typen sei der Adidas-Chef Herbert Hainer und seine Rolle im Sommermärchen-Skandal – ein klarer Fall für Böhmermanns Format „Eier aus Stahl“.

  5. „Fans und Handlanger der Regierenden“: Wie Spiegel-Chef Brinkbäumer seine Berufskollegen Draxler und Markwort abwatscht

    Was musste sich der Spiegel und sein Chefredakteur Klaus Brinkbäumer in der vergangenen Woche nicht alles zu seiner Sommermärchen-Recherche anhören: Zu viele Konjunktive, zu wenige Fakten, „journalistischer Offenbarungseid“. Mit ihrem aktuellen Nachdreh bringen die Hamburger die Kritiker zum Schweigen. Selbst ruhig sein wollte der Spiegel-Boss diesmal aber nicht. In einem Kommentar schießt Brinkbäumer heftig gegen Bild-Mann Alfred Draxler und den ehemaligen Focus-Macher Helmut Marktwort.

  6. Journalisten und die Sommermärchen-Affäre: Zu viel Nähe tut nicht gut.

    Der Spiegel hält die Medien- und die Fußballbranche mit der Fortsetzung der Sommermärchen-Affäre in Atem. Nicht alle Journalisten geben dabei eine gute Figur ab. Thomas Gottschalk sorgte für gute Laune bei den Medientagen und Judith Rakers darf am Sonntag in der Tagesschau Bein zeigen. Der MEEDIA Wochenrückblick.

  7. „Where is my security?“ Fifa-Chef Sepp Blatter im Geldregen

    Bei einer Pressekonferenz trat der britische Komiker Simon Brodkin vor die Kameras, in der Hand zwei Bündel (mutmaßlich falscher) Geldscheine. Fifa-Präsident Sepp Blatt rief irritiert nach seiner Security, Brodkin legte ein Bünde zu Blatter auf den Tisch, das zweite Bündel Geldscheine warf er in die Luft. Und die Presse hat das Symbolfoto des Jahres.

  8. Die Fifa-Story bei SpOn und Spiegel – das leistet Online, das leistet Print

    Die Geschichte rund um die Ermittlungen und Festnahmen beim Weltfußballverband Fifa sind ein gutes Beispiel dafür, wie Online- und Print-Medien mit einer weltweiten Top-Nachricht umgehen. MEEDIA hat die Berichterstattung von Spiegel Online und dem gedruckten Spiegel zum Fall Fifa analysiert.

  9. „Der Schweizer Teufel muss weg“: John Olivers neuer genialer Fifa-Sketch

    „Bettlaken im Hotel sind wie Fifa-Manager: Sie sollten sauber sein, doch in Wahrheit sind sie unglaublich schmutzig – und eigentlich weiß das auch jeder“, spottet John Oliver in seiner Late-Night-Show bei HBO. Außerdem appelliert er eindringlich an die Hauptsponsoren: „Helft uns dabei, Blatter loszuwerden!“

  10. Die Fifa, der Fall Blatter und die Ohnmacht der Medien

    Sepp Blatter herrscht über einen Verband mit vielen korrupten Führungskräften. Die Fifa scheint mehr Mafia, als ein gemeinnütziger Verein zu sein. Doch wo ist die News? Das ist alles seit Jahren bekannt. Die Kollegen von der SZ oder auch von der ARD haben das längst recherchiert und veröffentlicht. Geändert hat sich seit Jahren: nichts. Auch weil ARD/ZDF trotzdem hunderte Millionen Euro an die Fifa zahlen und Zuschauer und Journalisten doch wieder jubeln, sobald der Ball rollt.