1. "Die Zeit der Provokation ist vielleicht vorbei": Kollegah distanziert sich nach KZ-Besuch von Auschwitz-Lyrics

    Kollegah hat sich in einem Interview mit dem stern von den Auschwitz- und Holocaust-Textzeilen auf seinem Album „Jung, brutal, gutaussehend 3“ distanziert. Der Besuch in dem KZ-Gedenkstätte in Auschwitz im Sommer dieses Jahres habe ihn verändert, es sei eine „aufwühlende, klärende Erfahrung“ gewesen, so der Rapper. Und weiter: „Die Zeit der Provokation ist vielleicht erst mal vorbei.“

  2. “Nazi Bitch”: Battle-Rapper Farid Bang beschimpft AfD-Chefin Alice Weidel in neuem Song

    Seit dem Echo-Eklat steht die Frage im Raum: Sind Farid Bang und sein HipHop-Kollegah Rassisten? Bislang schwieg der wortgewaltige Rapper dazu. Jetzt veröffentlicht er allerdings einen ersten Schnippsel eines neuen Songs, in dem er über AfD-Chefin Alice Weidel herzieht und sie unter anderem als “Nazi-Bitch” beschimpft – so hört sich wohl ein politisches Statement aus dem Mund von Farid Bang an.

  3. Wegen Volksverhetzung: Düsseldorfer Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Kollegah und Farid Bang

    Die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Volksverhetzung gegen die beiden Rapper Kollegah und Farid Bang. Das hat Behördensprecher Ralf Herrenbrück der Westdeutschen Zeitung auf Anfrage mitgeteilt. Es seien insgesamt zwei Strafanzeigen eingegangen, eine davon von einem jüdischen Mitbürger.

  4. “Der Echo gibt Echo zurück!”: die Stimmen zum Ende des umstrittenen Musikpreises

    Am gestrigen Mittwoch hat der Bundesverband der Musikindustrie den Echo abgeschafft. Die meisten Kommentatoren waren sich einige: Dieser Schritt war überfällig. Es gibt aber auch andere Stimmen, wie Shahak Shapira: „Man hätte den Echo auch behalten können, aber dafür hätten sich die Macher tatsächlich mit Themen wie Rassismus, Sexismus, Homophobie oder Antisemitismus auseinandersetzen müssen.” Die wichtigsten Kommentare im Überblick.

  5. Nach Antisemitismus-Skandal um Farid Bang und Kollegah: Verband der Musikindustrie schafft den Echo ab

    Der Bundesverband der Musikindustrie schafft den Echo ab. Das hat der Vorstand des Verbandes in einer außerordentlichen Sitzung beschlossen. Der Musikpreis Echo war in den vergangenen Wochen erst durch die Nominierung und später durch die Auszeichnung der Rapper Kollegah und Farid Bang massiv in die Kritik geraten. Die Musiker hatten in ihren Liedern unter anderem antisemitische Inhalte verbreitet.

  6. „Kein Stilmittel von Battle-Rap, sondern deutlich artikulierte Judenfeindlichkeit“: Musikjournalist Juri Sternburg über Kollegah und Farid Bang

    Seit Tagen wird in Deutschland über Antisemitismus im deutschen Rap diskutiert. Auslöser dafür war die Auszeichnung von Farid Bang und Kollegah beim Echo. Doch die Debatte geht nicht weit genug, findet der Musik-Journalist Juri Sternburg. Im MEEDIA-Interview spricht er über die Grenzen des Battle-Raps und erklärt, warum vor allem die beiden Rapper von der aktuellen Berichterstattung profitieren.

  7. Nach Antisemitismus-Vorwürfen: Bertelsmann Music Group stoppt Zusammenarbeit mit Kollegah und Farid Bang

    Die Bertelsmann Music Group (BMG) hat angekündigt, die Zusammenarbeit mit Kollegah und Farid Bang vorerst beenden zu wollen. Damit reagiert die Plattenfirma auf die massive Kritik an den Texten der Gangster-Rapper. Den beiden wird vorgeworfen, in ihren Songs antisemitische Inhalte zu verbreiten; im Zentrum der Kritik steht die Zeile „Mein Körper definierter als von Auschwitz-Insassen“.

  8. Nach Echo-Eklat: Kollegahs und Farid Bangs Plattenfirma BMG startet Kampagne gegen Antisemitismus – und nimmt die Skandal-Rapper in Schutz

    Kollegah und Farid Bang wurden in diesem Jahr beim Musikpreis Echo für ihr Album „Jung, Brutal, Gutaussehend 3“ ausgezeichnet – trotz einer Zeile über Auschwitz-Insassen. Die Kritik an dieser Entscheidung ist massiv, den beiden Rappern wird Gewaltverherrlichung und Judenhass vorgeworfen. Jetzt reagiert ihre Plattenfirma, die Bertelsmann-Tochter BMG, und startet eine Kampagne gegen Antisemitismus. Zeitgleich nimmt sie ihre Künstler auch in Schutz.

  9. Echo-Ärger wegen Kollegah & Co: Marius Müller-Westernhagen gibt alle seine sieben Auszeichnungen zurück

    Die Echo-Rückgabe-Welle aus Protest gegen die Auszeichnung für die Rapper Kollegah und Farid Bang hält an. Nun hat Marius Müller-Westernhagen auf Facebook verkündet, alle seine sieben Echos zurückzugeben: „Das schafft Platz bei mir zu Hause und in meinem Herzen.“

  10. Echo-Ärger: Die Geissens erstatten Anzeige gegen Kollegah-Fan und Bushido moniert Roooberts "Rechtschreibschwäche"

    In den Streit rund um die Echo-Auszeichnung für die Rapper Kollegah und Farid Bang haben sich auch die TV-Millionäre Carmen und Robert Geiss eingemischt. Carmen Geiss bezeichnete Farid Bang auf Facebook als „kranker Mensch“ und kassierte dafür u.a. Mord-Drohungen. Ihr Mann hat darum nach eigenen Angaben Anzeige erstattet. Nun hat sich auch Bushido eingemischt und attestiert Robert Geiss via Instagram eine „Rechtschreibschwäche“.