1. Dokumentation zeigt Hakenkreuz als Wohnungsschmuck: NDR erstattet Anzeige gegen Unbekannt wegen Manipulation

    In einer NDR-Dokumentation präsentiert eine Frau ihren Wohnungsschmuck, darunter angeblich ein Hakenkreuz als Wandtattoo. Dieser Clip wird zurzeit im Netz verbreitet – doch er ist eine Fälschung: ein täuschend echt wirkender, sogenannter Deepfake. Der NDR hat mittlerweile Anzeige gegen Unbekannt wegen Manipulation erstattet.

  2. Kai Gniffke über ARD-Faktenfinder zu Fake News: Recherchebasis, aber kein "Wahrheitsministerium"

    Gefälschte Meldungen oder Halbwahrheiten entlarven: Das versucht seit April das ARD-Onlineportal „Faktenfinder“. Ende November soll das Projekt auslaufen, aber ARD-Aktuell-Chef Kai Gniffke hofft darauf, dass die ARD-Intendanten bei ihrem nächsten Treffen grünes Licht für eine Verlängerung geben – denn seine Bilanz sei positiv, wie der „Tagesschau“-Chefredakteur jetzt bei Radio Bremen mitteilte.

  3. mimikama.at enttarnt Fake News um angeblich geklauten CDU-Wahlslogan – aber die Story geht weiter viral

    Aufreger des Tages: Angela Merkel und ihre CDU haben ihren Wahlkampfslogan „Für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben“ geklaut – und das auch noch von der DDR-Einheitspartei SED! Rasend schnell verbreitet diese Neuigkeit sich über die sozialen Netzwerke Facebook und Twitter im Netz – obwohl BuzzFeed Deutschland längst aufgedeckt hat, dass es sich bei dem angeblichen Beweisfoto um einen Fake handelt.

  4. Alternative Fakten sind out – diese Redaktionen haben sich dem Faktencheck verschrieben

    Der Duden definiert Fake News als „in manipulativer Absicht verbreitete Falschmeldungen“. Der Anglizismus des Jahres 2016 ist spätestens seit Donald Trumps Erscheinen auf der politischen Bühne in aller Munde. Im Social Web ist es besonders leicht, falsche Informationen zu verbreiten. In Deutschland sind Fake News besonders im Zuge der Flüchtlingsfrage ein Problem geworden. Immer mehr Medienhäuser setzen spezielle Redaktionen ein, die sich mit der Überprüfung von Fakten beschäftigen. Ein Überblick.

  5. Kritiker im Nebel: die fehlgeleitete Debatte um den Syrien-Text von Seymour Hersh in der WamS

    In der vergangenen Ausgabe veröffentlichte die Welt am Sonntag einen langen Text des Pulitzer-Preisträgers Seymour Hersh zu dem angeblichen Giftgasangriff des syrischen Regimes auf die Stadt Chan Scheichun vom 4. April. Der Text, in dem die offizielle Sichtweise eines Sarin-Giftgasangriffs bezweifelt wird, wurde schnell als krude und zweifelhaft bezeichnet. In einigen Punkten machen es sich die Kritiker an Hersh und der WamS aber zu einfach.

  6. ARD fällt verspätet auf Aprilscherz herein – Facebook soll alle Profile aus dem badischen Sexau gelöscht haben

    Der 1. April fiel in diesem Jahr auf einen Samstag. So mancher Aprilscherz dürfte dadurch nicht die übliche Wirkung entfaltet haben. Manchmal zünden die Scherze aber auch mit Zeitverzögerung. So ist eine ARD-Berlinkorrespondentin von Radio Bremen einige Tage später auf einen doch sehr offensichtlichen Aprilscherz der Badischen Zeitung hereingefallen, bei dem es um die Löschpraktiken von Facebook geht.

  7. Mit „faktenfinder“ gegen gezielte Falschmeldungen: ARD startet Anti-Fake-News-Portal

    „Wie umgehen mit Fake News?“ – auf diese Frage will faktenfinder.tagesschau.de, das neue Anti-Fake-News-Portal der ARD, eine Antwort finden. „Wenn wir Fake News identifiziert haben und sie auch für relevant halten, dann möchten wir erklären, warum sie falsch sind“, so Projektleiter und „Tagesschau“-Autor Patrick Gensing.