1. Google wollte Snap angeblich kurz vorm IPO für 30 Milliarden Dollar kaufen – das Doppelte des heutigen Börsenwertes

    Snaps kurze Börsenkarriere gleicht einer Horrorserie: Von Mal zu Mal zieht sich die Schlinge vermeintlich weiter zu. Notierten Anteilsscheine der Snapchat-Mutter am Tag des IPOs noch auf Allzeithochs von 29 Dollar waren davon heute zeitweise keine 12 Dollar mehr übrig. Der brutale Crash hat in der Spitze 70 Prozent vernichtet und Snaps Bewertung von 40 auf 15 Milliarden Dollar dezimiert. Wie das Blogkonglomerat Business Insider berichtet, war Internet-Gigant Google unmittelbar vor dem Börsengang noch an einer Übernahme interessiert – zum doppelten Preis.

  2. Snap-Crash: Snapchat-Mutter fällt auf neue Allzeittiefs bei unter 15 Dollar – Kurssturz vernichtet mehr als 20 Milliarden Dollar Börsenwert

    Neues Allzeittief für Snap: Rund vier Monate nach dem furiosen Börsengang ist die Muttergesellschaft von Snapchat Ende vergangener Woche nach weiteren Abschlägen auf neue Rekordtiefs unter 15 Dollar abgestürzt. Snap, Inc. notiert damit inzwischen deutlich unter dem Ausgabekurs von 17 Dollar und hat in der Spitze bereits mehr als 50 Prozent an Wert verloren. An der Wall Street ist inzwischen selbst Morgan Stanley skeptisch gestimmt, das zuvor noch den Börsengang begleitet hatte.

  3. Bislang größte Übernahme: Snap kauft Social-Location-App Zenly für bis zu 350 Millionen Dollar

    Überraschender Übernahmecoup: Wie das Techportal TechCruch berichtet, hat Snap bereits Ende Mai seine bislang größte Akquisition getätigt. Für eine Summe zwischen 250 und 350 Millionen Dollar, die größtenteils in Bargeld und zu einem kleineren Teil in Aktien beglichen wird, hat Snap das französische Start-up Zenly übernommen. Zenly wurde bereits 2010 gegründet und betreibt eine Social-Location-App, die Standorte von Nutzern anzeigt. Snapchat launcht zugleich das neue Feature Snap Map, das bereits auf Zenly basiert.

  4. Snap-Crash: Snapchat-Mutter stürzt zurück auf Ausgabekurs bei 17 Dollar

    Neues Allzeittief für Snap: Drei Monate nach dem furiosen Börsengang ist die Muttergesellschaft von Snapchat im heutigen Handelsverlauf nach Abschlägen von weiteren fünf Prozent auf den Ausgabekurs von 17 Dollar abgestürzt. Snap, Inc. hat damit in der Spitze bereits 43 Prozent an Wert verloren und wird an der Wall Street inzwischen „nur“ noch mit einer Marktkapitalisierung von 20 Milliarden Dollar bewertet.

  5. "Evan Spiegel, hör mal zu – und zwar gut": Die Wall Street rechnet mit dem Snap-Chef nach Horror-Quartal gnadenlos ab

    Alles schlimmer als erwartet: Snap übertraf bei Vorlage seiner ersten Quartalsbilanz bei Weitem die schlimmsten Befürchtungen. Die Umsätze waren kleiner, die Verluste weitaus größer, das Nutzerwachstum langsamer als erwartet. Vollkommen auf die Palme brachte die Wall Street indes der arrogante Auftritt von Snap-CEO Evan Spiegel. CNBC-Starmoderator James Cramer watschte den 26-Jährigen nach Strich und Faden ab und empfahl Spiegel „eine Lektion in Demut“.

  6. Arroganz-Anfall nach Desaster-Bilanz: Der bizarre Auftritt von Snap-CEO Evan Spiegel vor Analysten

    Nach den Quartalszahlen war vor dem Showdown mit Analysten: In beiden Disziplinen versagte Börsenneuling Snap gestern. Während das Zahlenwerk neue Fragen zur hohen Bewertung aufwirft, leistete sich CEO Evan Spiegel obendrein noch einen bizarren Auftritt vor Analysten. Er lachte die Frage, ob Snapchat Angst vor Facebook haben müsse, einfach weg – und verglich den 430 Milliarden Dollar schweren Internetkoloss mit Yahoo. Analysten reagierten mit Kopfschütteln – und kürzten die Kursziele.

  7. Snap-Bilanz: Die Snapchat-Mutter steigert ihre Umsätze im ersten Quartal um 286 Prozent, verliert aber 2,2 Milliarden Dollar

    Alle Augen auf Snapchat: Der hoch gewettete Messenger-App-Anbieter legte erstmals seit dem Börsendebüt an der Wall Street im März sein Zahlenwerk vor. Das nicht mal sechs Jahre alte Internet-Unternehmen konnte dabei den Markterwartungen in keiner Form entsprechen: Der Umsatz- und Nutzerzuwachs fiel schwächer aus als erwartet, die Verluste waren größer als prognostiziert. Die Folge: Ein schwerer Kurssturz von mehr als 20 Prozent nach Handelsschluss. 

  8. 175 Millionen Status-Nutzer: Auch WhatsApp überholt Snapchat beim Stories-Feature

    Es war nur ein Nebensatz von Mark Zuckerberg auf der Telefonkonferenz mit Analysten, doch er hatte es in sich. Die zugekaufte Facebook-Tochter WhatsApp bringt es gerade mal zehn Wochen nach dem Start ihres Stories-Features, das bei der Messenger-App Status heißt, bereits auf 175 Millionen tägliche Nutzer. Stories-Pionier Snapchat wurde damit binnen weniger Wochen ein zweites Mal von einer Facebook-Tochter abgehängt. CEO Evan Spiegel kann an der Wall Street aber wenigstens mit einer Nachricht zur Werbevermarktung punkten.

  9. „Snapchat ist eine App für Reiche“: Snap-Chef Evan Spiegel im Shitstorm – aus Indien

    Es dürfte ein weniger beschauliches Osterfest für Evan Spiegel gewesen sein: Nicht nur, dass Erzrivale Instagram Snapchat auch beim Stories-Feature nach Nutzerzahlen den Rang abgelaufen hat – auch die PR lief schon einmal besser für den Börsenneuling. Am Wochenende zirkulierte ein Zitat des Snap-Chefs, der noch 2015 behauptet haben soll, Snapchat sei eine App „für Reiche“. Wenig überraschend fällt der Aufschrei in den sozialen Medien aus: Unter dem Hashtag #UninstallSnapchat lassen sich unzählige Nutzer über Snapchat aus – und deinstallieren die App.

  10. Facebook kopiert Snapchat auch in seiner App: Stories sind der neue Newsfeed

    Das große Snapchat-Klonen geht weiter. Mit fast manischem Eifer ahmt Facebook die boomende Messenger-App mit dem Geisterlogo nach: zunächst bei den Töchtern Instagram und WhatsApp, inzwischen aber auch beim Messenger. Zu guter Letzt verpasst Mark Zuckerberg nun auch noch allen Nutzern der Facebook-App direkt das Stories-Feature. Mit dem neusten Update ist die Snapchattisierung des weltgrößten Social Networks komplett: Stories sind der neue Newsfeed.