1. Döpfners neue Startup-Initiative: Wieso der Pakt mit Snap für Axel Springer von strategischer Bedeutung ist

    Evan Spiegel tourt derzeit durch Europa, um vor allem bei Business- und Medienpartnern für seine Social-Media-Plattform Snapchat zu werben. Mit einem gerade großflächig ausgerollten Update will und muss der Facebook-Konkurrent seine App für ältere Zielgruppen wie auch Werbekunden attraktiver machen. Bei einem Auftritt in Berlin verteidigte der Snap-CEO das von Nutzern teils harsch kritisierte Redesign und verkündete gemeinsam mit Springer-Chef Mathias Döpfner eine neue Kooperation, mit der das Berliner Medienhaus ein strategisches Interesse verknüpft.

  2. Kylie Jenner ruft in einem Tweet das Ende der Snapchat-Ära aus – und Snap verliert mehr als 1,5 Milliarden Dollar an der Wall Street

    Drama, Baby: Wenn sich das größte Aushängeschild öffentlich von einem Social Network abwendet, schrillen die Alarmglocken. So geschehen heute bei Snapchat: Top-Influencerin Kylie Jenner, die als eine der ersten Prominenten auf den Stories-Dienst setzte, machte öffentlich ihrer Enttäuschung über das Redesign Luft. Ausgerechnet auf dem von Evan Spiegel so verhassten Kurznachrichtendienst Twitter verfasst Kylie Jenner Posts, die sich wie das Ende der Snapchat-Ära lesen.

  3. Buch über Snaps Aufstieg: Wie Facebook Snapchat zum Durchbruch verhalf

    Die Fehde ist legendär: Es gibt wohl kaum zwei CEOs im Silicon Valley, die ihre Abneigung weniger unverhüllt zum Ausdruck bringen als Snap-Chef Evan Spiegel und Facebook-CEO Mark Zuckerberg. Ursprung der ziemlich besten Feindschaft war Zuckerbergs Versuch, den aufstrebenden Rivalen zu übernehmen, bevor er groß wurde. Das Vorhaben scheiterte tatsächlich doppelt, wie ein neues Buch von TechCrunch-Autor Billy Gallagher über den Aufstieg von Snapchat enthüllt: In der Tat machte Facebooks Konter-Versuch Poke Snapchat erst richtig bekannt.

  4. Neuer Newsfeed und Öffnung von Snap Maps: Was die jüngsten Snapchat-Updates für Medien bedeuten

    Snap-CEO Evan Spiegel rödelt fleißig in seiner Messenger-App Snapchat, um sie für ältere Zielgruppen und Werbekunden attraktiver zu machen. Das mittlerweile weitgehend ausgerollte Update sowie die Öffnung von Snap Maps betrifft auch die Medienpartner. Was sich nach den jüngsten Updates ändert, und wie sich das Verhältnis der Medien zu Snapchat entwickelt.

  5. Petition gegen das Snapchat-Update: Hunderttausende Nutzer klagen über "unübersichtliches" Redesign der App

    Mit dem jüngsten Update scheint sich Snapchat keinen Gefallen getan zu haben: In den sozialen Netzwerken regt sich großer Widerstand seitens der Nutzer. Kompliziert und unübersichtlich, heißt es in vielen Kommentaren, seien der frische Anstrich für die App und die damit verbundenen Änderungen. Während Snapchat betont, dass man sich lediglich daran gewöhnen müsse, hat im Netz eine Petition bereits über 675.000 Unterschriften gesammelt. Sie wollen ihr altes Snapchat zurück.

  6. "Wendepunkt erreicht": Snap legt an der Wall Street an einem Handelstag um 48 Prozent zu – und zahlt Verlagen 100 Millionen Dollar

    Enorme Kursexplosion von Snap: Am Tag nach Vorlage der Geschäftsbilanz für das vierte Quartal legte die zuvor noch angeschlagene Aktie des App-Anbieters um sage und schreibe 48 Prozent an Wert zu. Analysten reagierten mit zahlreichen Hochstufungen des Kursziels. Nebenbei verkündete Snap-CEO Spiegel, dass Snapchat im vergangenen Jahr an Verlage über 100 Millionen Dollar an Anzeigenerlösen ausgeschüttet habe. Für die Olympischen Winterspiele in Südkorea kündigte Snap zudem eine Partnerschaft mit NBC an.

  7. "Mit Fake News befeuert": Snap-CEO Evan Spiegel greift Facebook frontal an – und konkretisiert großen Snapchat-Relaunch

    2017 war wahrlich kein einfaches Jahr für Evan Spiegel: Instagram zeigte Snapchat nach der Adaption von Stories schnell die Grenzen auf und verhinderte ein erfolgreicheres Börsendebüt, das sich tatsächlich schnell zur veritablen Horrorshow verwandelte. Noch immer notiert die Aktie des App-Anbieters rund 20 Prozent unter Ausgabekurs, weil Snap die Wall Street bei Bilanzvorlage wiederholt enttäuschte. Mit einem großen Relaunch will Evan Spiegel nun die große Trendwende erzwingen.

  8. Die Vergangenheit schlägt zurück: Twitter ist wieder mehr wert als Snap

    Die Häme war groß: Immer wieder lästerte Snap-Chef Evan Spiegel über Social Media-Pionier Twitter – seine fünf Jahre später gestartete App Snapchat schien die Zukunft darzustellen, der schlingernde Kurznachrichtendienst die Vergangenheit. Nach einem folgenschweren Börsenabsturz von Snap hat Twitter den Emporkömmling an der Wall Street nun wieder ein- und nachbörslich sogar überholt: Sowohl Twitter als Snap wurden heute an der Wall Street mit rund 15 Milliarden Dollar bewertet.

  9. Nach Grusel-Bilanz: Snap-CEO Spiegel gibt zu, dass immer noch kaum jemand versteht, wie Snapchat eigentlich funktioniert

    Die Kursimplosion geht weiter: Der hoch gewettete Messenger-App-Anbieter fiel bei Vorlage seiner Quartalsbilanz bereits das dritte Mal krachend an der Wall Street durch. Das sechs Jahre alte Internet-Unternehmen konnte den Markterwartungen wie in den Vorquartalen in keiner Form entsprechen: Der Umsatz- und Nutzerzuwachs fiel schwächer aus als erwartet, die Verluste waren größer als prognostiziert. Die Folge: ein schwerer Kurssturz von in der Spitze über 20 Prozent nach Handelsschluss.

  10. Snapchat-Lebensgefühl: Für ihr neues Album "Reputation" löscht Taylor Swift ihre gesamte Social Media-Historie

    Was interessieren mich meine Posts von gestern? Was Snapchat mit seinem Stories-Format kultiviert hat, hat nun auch Pop-Superstar Taylor Swift nachgemacht. Zu Wochenbeginn überraschte die „Shake it off“-Chanteuse am Tag der Sonnenfinsternis mit totaler Finsternis in ihren Social Media-Konten: Alle Posts – und das waren Tausende – wurden schlicht gelöscht. Seit heute ist klar: Taylor Swift wollte offenkundig einfach mit ihrem alten Image abschließen, schließlich legt sie bald ein neues Album vor, das passenderweise „Reputation“ heißt.