1. Die fünf wichtigsten Fragen und Antworten zum EuGH-Urteil zu Facebook-Fanseitenbetreibern

    Nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH), dass die Betreiber von Facebook-Fanseiten eine Mitverantwortung beim Datenschutz haben, herrscht große Verunsicherung. Müssen Facebook-Fanseiten sicherheitshalber offline gestellt werden? Droht eine Abmahnwelle? SInd private Facebook-Seiten auch betroffen? MEEDIA hat die fünf wichtigsten Fragen zu dem Urteil gesammelt und gibt Antworten.

  2. “Wollen unseren Partnern helfen, die Auswirkungen zu verstehen”: So schwammig reagiert Facebook auf das EuGH-Urteil

    Der EuGH hat mit seinem gestrigen Urteil für große Unsicherheit bei den Betreibern von Facebook-Fanseiten gesorgt. Das Social-Network selbst schwieg dazu zunächst, was die Sorgen der Kunden eher noch anfachte. In der Nacht erklärte sich der US-Konzern dann doch. Das Social-Network ist von dem Urteil “enttäuscht”, noch gäbe es aber keine unmittelbaren Auswirkungen auf Menschen oder Unternehmen.

  3. Quo vadis, Facebook? Rechtsexpertin erklärt die dramatischen Folgen des EuGH-Urteils für Netzwerk und Nutzer

    Das überraschende Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) hat den Tech-Konzern Facebook und vor allem Betreiber von Fan-Pages kalt erwischt: Demnach sind letztere mitverantwortlich für Datenschutz-Verstöße bei der Nutzung des Social Networks und können dafür haftbar gemacht werden. Die Juristin und Lehrbeauftragte Anja Neubauer analysiert für MEEDIA die massiven Auswirkungen des Richterspruchs.

  4. “Abschalten der Fanpages derzeit einzige rechtskonforme Lösung”: Was der Anwalt zum EuGH-Facebook-Urteil sagt

    Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat entschieden, dass Betreiber von Facebook-Seiten für die Einhaltung des Datenschutzes im Social Network verantwortlich sind. Ein Richterspruch mit massiver Sprengkraft. So hält Anwalt Christian Solmecke die Abschaltung der Fanseiten derzeit für “die einzige rechtskonforme Lösung”. Im MEEDIA-Interview beantwortet der Experte alle wichtigen Fragen zum Urteil.

  5. Abmahngefahr nach EuGH-Urteil: Müssen jetzt alle Facebook-Fanpages abgeschaltet werden?

    Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat in Sachen Facebook-Fanseiten ein wegweisendes Urteil mit potenziell massiven Auswirkungen gefällt: Betreiber so genannter Fan-Seiten auf Facebook sind mitverantwortlich für die Einhaltung des Datenschutzes. Das Urteil könnte dazu führen, dass zahlreiche Firmen, Organisationen und Privatpersonen ihre Fan-Seiten im weltgrößten Social Network in Europa
    aus Angst vor Abmahnungen und Klagen zunächst offline stellen.

  6. Schrems-Klage gegen Facebook: EuGH erklärt Massenklage von Ausländern gegen US-Netzwerk in Österreich für unzulässig

    Der Europäische Gerichtshof hat eine geplante grenzüberschreitende Massenklage gegen Facebook in Österreich für unzulässig erklärt. Der Datenschützer Max Schrems darf demnach dort nicht im Namen Tausender ausländischer Nutzer – darunter 5000 aus Deutschland – gegen das soziale Netzwerk vor Gericht ziehen. Dies entschieden die obersten EU-Richter am Donnerstag in Luxemburg.

  7. Bauer-Chef Schoo fürchtet um Pressefreiheit: Verlagen droht Eingriff durch Landesmedienanstalten

    Von Spiegel Online bis SZ.de – der freien Presse in Deutschland drohen massive Einschnitte in der Freiheit ihrer Berichterstattung. Die Verlage müssen befürchten, dass sie künftig von den staatlichen Landesmedienanstalten eine Lizenz benötigen, wenn sie Videos auf ihren Webseiten zeigen wollen. Auslöser hierfür ist ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH). Denn dies nimmt die Politik in Brüssel und Berlin zum Anlass von Diskussionen, die Richtlinie für audiovisuelle Mediendienste – kurz AVMD – auf Presseunternehmen auszudehnen.

  8. Europäischer Gerichtshof sagt: Einbetten von YouTube Videos ist voll OK

    Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat entschieden, dass das Einbetten von Inhalten wie YouTube-Videos, Tweets oder Facebook-Status-Updates auf anderen Websites legal ist. Der Bundesgerichtshof hatte daran Zweifel gehabt und vermutete, dass man sich damit Fremd-Inhalte „zu Eigen machen“.

  9. So leicht lässt sich das “Recht auf Vergessenwerden” bei Google aushebeln

    Das so genannte “Recht auf Vergessenwerden”, das der Europäische Gerichtshof (EuGH) in einem Urteil Nutzern zugesprochen, sorgt in der Praxis für Probleme. Erstens ist das Gesetz an sich umstritten, da es genutzt werden kann, um Verweise auf kritische Artikel zu entfernen. Zweitens lässt sich das “Recht auf Vergessenwerden” mit nur einem Klick aushebeln.

  10. Bericht: Regierung will bei Google-Löschantragen behilflich sein

    Laut einem Bericht des Handelsblatts (Dienstagsausgabe) plant die Bundesregierung, eine Schlichtungsstelle einzurichten, um bei Löschanträgen gegen Google und andere Suchmaschinen zu helfen. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hatte jüngst geurteilt, dass Google & Co unter bestimmten Umständen Verweise aus ihrem Suchindex entfernen müssen.