1. Trotz Gegenwind aus den USA: Französische Nationalversammlung stimmt für nationale Digitalsteuer

    Nachdem die Einführung der Digitalsteuer auf EU-Ebene gescheitert ist, hat das französische Parlament nun für eine nationale Lösung gestimmt. Die Steuer zielt auf international tätige Internet-Unternehmen wie Google, Amazon, Facebook und Apple. Sie sollen drei Prozent Steuern zahlen, unter anderem auf digital erzielte Werbegewinne.

  2. Jetzt schlägt’s 13: Die EU-Urheberrechtsreform ist da, was nun? Antworten auf die wichtigsten Fragen

    Die viel diskutierte EU-Urheberrechtsreform ist durch: Ohne Änderungen hat das Europäische Parlament für die Richtlinie samt Artikel 11 und 13 votiert. Wie geht es jetzt weiter? Die CDU will die Richtlinie ohne Uploadfilter umsetzen. Doch wie kann das funktionieren? Antworten auf die drängendsten Fragen.

  3. Marktmachtmissbrauch bei der Online-Werbung: EU drückt Google erneut Milliarden-Geldstrafe auf

    Google, bzw. die Holding Alphabet, muss erneut eine Milliardenstrafe an die Europäischen Union zahlen. Das verkündete EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager am Mittwoch. Der US-Internetriese habe seine Macht bei Online-Werbeanzeigen missbraucht und andere Anbieter unerlaubterweise benachteiligt. Die Strafe liegt bei 1,49 Milliarden Euro.

  4. Zeit Online, Financial Times, Arte & Co.: 17 internationale Medien starten Initiative „Europa spricht“

    Tausende Europäerinnen und Europäer sollen am 11. Mai einen Menschen aus einem anderen Land treffen, der politisch völlig andere Ansichten vertritt. So zumindest lautet der Plan der Aktion „Europa spricht“, angelehnt an die Aktion „Deutschland spricht“. Mit an Bord sind unter anderem Zeit Online, die britische Financial Times und La Repubblica aus Italien.

  5. EU-Finanzminister geben grünes Licht für niedrigere Mehrwertsteuer für digitale Presse

    Ein weiterer wichtiger Meilenstein und Etappensieg für die Verleger im Kampf um bessere digitale Absatzchancen: Für gedruckte Bücher, Zeitungen und Zeitschriften galt in Europa bislang der ermäßigte Mehrwertsteuersatz, für die digitalen Ausgaben aber nicht. Die EU-Finanzminister haben den Weg für Änderungen freigemacht. Deutschland will offenbar zügig handeln und entsprechende Gesetze erlassen.

  6. Das DSGVO-Chaos bei internationalen Medien: extra teures EU-Abo, Subdomain oder schlicht nicht mehr erreichbar

    Am heutigen Freitag tritt die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) auf dem gebiet der Europäischen Union in Kraft. Die Medien in den USA sind unterschiedlich gut darauf vorbereitet und präsentieren verschiedene Lösungen: Die einen lagern die EU-Leser auf Sonderseiten aus, die anderen bieten spezielle EU-Abos an. Und die Zeitungen zweier Medienunternehmen sind erst gar nicht zu erreichen.

  7. EU-Expertengruppe empfiehlt: Begriff "Fake News" vermeiden und vertrauenswürdige Nachrichten sichtbarer machen

    Im Kampf gegen Falschnachrichten empfiehlt eine EU-Expertenkommission einen Kodex mit zehn Prinzipien für soziale Netzwerke. Diese sollen sich unter anderem verpflichten, vertrauenswürdige Informationen herkömmlicher Medien sichtbarer und für Nutzer leichter zugänglich zu machen. Zudem sollen sie besser erklären, wie Algorithmen Nachrichten aussuchen und gewichten.

  8. Sicherheit im Netz: EU soll besser vor Cyber-Attacken geschützt werden

    Vor der Präsentation der Brüsseler Pläne zum Schutz vor Cyberattacken sind erste Details bekannt geworden. Um Computer gegen Hackerattacken zu wappnen, soll die Europäische Agentur für Netz- und Informationssicherheit (Enisa) zu einer umfassenden Cyber- und Datensicherheitsbehörde ausgebaut werden, wie die Süddeutsche Zeitung (Freitag) berichtet.

  9. Schluss mit Roaming-Gebühren für EU-Reisende: Neuregelung startet diesen Donnerstag

    Für Reisende in der EU entfallen von diesem Donnerstag an die Roaming-Gebühren bei der Handynutzung. Bürger können damit innerhalb der EU mit ihren Mobilgeräten telefonieren, SMS schreiben und Datendienste nutzen, ohne Zusatzkosten fürchten zu müssen. In Kürze soll die Neuregelung zudem auch für Reisen nach Island, Liechtenstein und Norwegen gelten. Es gibt allerdings Fallstricke.

  10. Neuer Streit um Urheberrecht für Verlage: Berichterstatterin des EU-Parlaments lehnt Leistungsschutzrecht ab

    Das Leistungsschutzrecht für Presseverlage hat auf europäischer Ebene offenbar nicht mehr so gute Chancen, wie unter dem ehemaligen Digitalkommissar Günther Oettinger anzunehmen war. Die Berichterstatterin des Parlaments, Therese Comodini Cachia, lehnt die Reform ab. Sie will den Unternehmen aber anderweitig entgegenkommen.