1. Vorbild Russia Today: Türkei startet Digitalmedium TRT Deutsch in Berlin

    Der Türkische Staatsrundfunk TRT hat mit TRT Deutsch eine digitale Nachrichtenseite in deutscher Sprache gestartet. Dabei setzt sich die Redaktion das Ziel aktuelle Ereignisse aus „verschiedenen Perspektiven“ zu durchleuchten und „alternative Themen“ anzugehen, welche in den Mainstream-Medien kaum Beachtung finden würden.

  2. Wikipedia-Sperre: Türkisches Verfassungsgericht fordert Aufhebung

    Das türkische Verfassungsgericht hält die seit rund zweieinhalb Jahren geltende Sperre von Wikipedia in der Türkei für rechtswidrig und fordert ihre Aufhebung. Das berichteten Medien wie die Zeitung „Cumhuriyet“ und die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Wikipedia ist seit April 2017 in der Türkei nicht mehr aufrufbar.

  3. Erdogan-„Schmähkritik“: Böhmermann hat Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe eingelegt

    Im Streit um das Gedicht „Schmähkritik“ über den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan hat der TV-Satiriker Jan Böhmermann Verfassungsbeschwerde eingelegt. Die Klage sei bereits im August beim Bundesverfassungsgericht eingegangen, sagte ein Sprecher des Gerichts in Karlsruhe. Davor hatte der „Tagesspiegel“ darüber berichtet.

  4. BGH-Entscheidung: Jan Böhmermanns „Schmähkritik“ über Erdogan bleibt verboten 

    Satiriker Böhmermann gegen das türkische Staatsoberhaupt Erdogan: Ein Schmähgedicht über den Präsidenten hatte vor rund drei Jahren einen diplomatischen Eklat ausgelöst und war vor Gericht gelandet. Nun hat der Bundesgerichtshof sein Urteil gefällt.

  5. Böhmermann-Klage gegen Merkel wegen Schmähgedicht-Kritik: Warum der Satiriker in der Sache absolut keinen Spaß versteht

    Die Enttäuschung scheint tief zu sitzen: In der Unterlassungsklage gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Jan Böhmermann einen Etappensieg errungen. Das Kanzleramt muss laut Gericht auf Medienanfragen zum Prozess des des ZDF-Moderators gegen Merkel Auskünfte erteilen. Dennoch: Die übliche Dauerironie scheint dem Satiriker in diesem Fall komplett abzugehen.

  6. Im Fall des verschwundenen Journalisten Dschamal Chaschukdschi: Türkei erhöht Druck – Trump besorgt

    Im Fall des in Istanbul verschwundenen und möglicherweise ermordeten saudi-arabischen Journalisten Dschamal Chaschukdschi erhöht Ankara den Druck. Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche bestellte das türkische Außenministerium den Botschafter des arabischen Königreiches ein. US-Präsident Trump äußert sich besorgt.

  7. Eklat bei Pressekonferenz mit Erdogan: Journalist wird abgeführt, Can Dündar verweigert Teilnahme

    Bei der Pressekonferenz des türkischen Präsidenten Erdogan und Angela Merkel (CDU) in Berlin ist es zum Eklat gekommen. Der Journalist Ertugrul Yigit, der mit einem T-Shirt während der Konferenz seinen stillen Protest ausdrückte, wurde vor den Kameras aus dem Saal geführt. „Ich habe nichts getan“, rief der Mann, der eine Akkreditierung hatte. Der Journalist Can Dündar nahm erst gar nicht an der umstrittenen PK teil.

  8. Bevorstehender Deutschland-Besuch von Erdogan: Deniz Yücel wirft Bundesregierung "Verrat" vor

    Beim Empfang eines Medienpreises hat der Welt-Journalist Deniz Yücel den bevorstehenden Deutschland-Besuch des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan kritisiert und der Bundesregierung „Verrat“ vorgeworfen. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier werde einen „Verbrecher zum Staatsbankett empfangen“, der sich „des Menschenraubs schuldig gemacht habe“, so Yücel.

  9. Von „kompletter Unfug“ bis „Wir waren schon mal weiter“: So reagieren deutsche Medien auf Mesut Özils Rundumschlag

    Die gestrige Rechtfertigung des Fußballers Mesut Özil für sein Foto mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayip Erdogan, sowie sein Rundumschlag gegen deutsche Medien, den DFB und Sponsoren haben hohe Wellen geschlagen. Auch am Tag danach beherrscht die Debatte um seine Aussagen die Medienlandschaft.

  10. Rücktritts-Post: Mesut Özil verteidigt das umstrittene Erdogan-Foto – und rechnet mit den Medien ab

    Zehn Wochen nach den hoch umstrittenen Fotos mit dem türkischen Präsidenten Erdogan hat sich Mesut Özil erstmals zu den Vorkommnissen und Hintergründen geäußert. Der Mittelfeldstar von Arsenal London wählte als Kommunikationskanal die sozialen Medien und publizierte seine Statements am Sonntag in drei Teilen auf Facebook, Instagram und Twitter. In seinen in Englisch verfassten Erklärungen verteidigte Özil die Fotos, rechnete mit dem DFB, den Medien und Sponsoren ab – und verkündete schließlich seinen Rücktritt aus der Nationalelf. Auf Twitter überschlagen sich die Reaktionen.